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Digitalisierung und Technologie
11.12.2025
Fast alle Praxisverwaltungssysteme für ePA zertifiziert: Digitaler Fortschritt
Die meisten Praxisverwaltungssysteme sind nun für die ePA zertifiziert, was Effizienz und Qualität in der Patientenversorgung durch digitale Daten fördert.
Die meisten Praxisverwaltungssysteme sind nun für die ePA zertifiziert, was Effizienz und Qualität in der Patientenversorgung durch digitale Daten fördert.
Die gematik hat bekanntgegeben, dass nahezu alle Praxisverwaltungssysteme (PVS) inzwischen eine Zertifizierung für die elektronische Patientenakte (ePA) erhalten haben. Dies ist ein bedeutender Schritt zur Digitalisierung in der Gesundheitsbranche und soll die Handhabung von Patientendaten für Ärzte und andere medizinische Fachkräfte erleichtern. Die Zertifizierung ermöglicht es den Praxen, auf den digitalen Austausch von Gesundheitsdaten zuzugreifen, was sowohl die Effizienz als auch die Qualität der Patientenversorgung steigern soll. Die gematik betonte, dass die PVS eine zentrale Rolle in der Umsetzung der digitalen Strategie spielen. Dies wurde in einem Bericht auf 'aerztezeitung.de' thematisiert.
Grippewelle startet früher: RKI meldet steigende Infektionszahlen
Grippewarnung: Laut RKI startet die Grippewelle in Deutschland früher als üblich. Erkrankungen nehmen zu. Impfungen für Risikogruppen empfohlen.
Grippewarnung: Laut RKI startet die Grippewelle in Deutschland früher als üblich. Erkrankungen nehmen zu. Impfungen für Risikogruppen empfohlen.
Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) hat in Deutschland die Grippewelle begonnen, früher als in den vorangegangenen Jahren. Die Behörde identifiziert den Beginn der aktuellen Welle rückwirkend ab der Woche des 24. November. Vorherrschend sind die Influenzaviren der Subtypen A(H3N2) und A(H1N1)pdm09. Der Start der Grippewelle wird vereinfacht dann festgestellt, wenn in jeder fünften Patientenprobe Influenza A- oder B-Viren nachgewiesen werden. Aktuell sei die Viruslast im Abwasser für Influenza-A- und B-Viren noch auf einem niedrigen Level, jedoch leicht steigend. Das RKI berichtet zudem, dass die Hospitalisierungsrate und die Arztbesuche aufgrund akuter Atemwegserkrankungen leicht zunehmen, sich aber auf einem moderaten Niveau halten. Risikogruppen wird nach wie vor eine Impfung dringend empfohlen, da eine Influenza-Erkrankung schwerer verlaufen kann als ein grippaler Infekt, wie der SPIEGEL berichtet.
BGH-Urteil: Unfallversicherung darf Leistungen bei Medikamenteneinfluss kürzen
Der BGH erlaubt Unfallversicherungen, Leistungen bei indirekter Medikamentenbeteiligung zu kürzen, wie ein Urteil zur Einnahme von Blutverdünnern zeigt.
Der BGH erlaubt Unfallversicherungen, Leistungen bei indirekter Medikamentenbeteiligung zu kürzen, wie ein Urteil zur Einnahme von Blutverdünnern zeigt.
Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) hat entschieden, dass Versicherungsleistungen einer privaten Unfallversicherung gekürzt werden können, selbst wenn ein Unfall nur indirekt durch die Einnahme von Medikamenten beeinflusst wird. Im konkreten Fall, über den die Ärzte Zeitung berichtete, nahm ein Versicherter Blutverdünner ein, um eine gesteigerte Gerinnbarkeit des Blutes auszugleichen. Nach einem Sturz mit einer leichten Kopfverletzung verstarb er an einer Hirnblutung. Die Versicherung kürzte daraufhin die Todesfallleistung um 30 Prozent. Der BGH begründete, dass die Klausel der Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen auch bei indirekter Mitwirkung durch Medikamente greift (Az.: IV ZR 185/24).
Deutschland 2070: Bevölkerung könnte auf unter 75 Millionen sinken
Deutschland könnte 2070 weniger als 75 Millionen Einwohner zählen, erwartet das Statistische Bundesamt. Ein deutlicher Bevölkerungsrückgang droht.
Deutschland könnte 2070 weniger als 75 Millionen Einwohner zählen, erwartet das Statistische Bundesamt. Ein deutlicher Bevölkerungsrückgang droht.
Nach aktuellen Berechnungen wird die Bevölkerung in Deutschland bis zum Jahr 2070 deutlich schrumpfen. Laut dem Statistischen Bundesamt wird die Einwohnerzahl bei einer moderaten demografischen Entwicklung auf unter 75 Millionen sinken. Gegenwärtig leben rund 83,6 Millionen Menschen in Deutschland. Diese Prognose ergibt für 2070 eine Spannweite der Bevölkerungszahl von 63,9 bis 86,5 Millionen. Verglichen mit der vorherigen Kalkulation aus dem Jahr 2022 zeigt sich ein deutlicher Rückgang sowohl bei der Geburtenrate als auch bei der Nettoeinwanderung, die die Differenz zwischen Zu- und Abwanderungen beschreibt. (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung)
VdK plant Musterklagen zur Pflegebeitragsverwendung während Corona
Der VdK plant Musterklagen gegen die zweckwidrige Verwendung von Pflegebeiträgen während Corona, um Druck auf eine geplante Pflegereform zu erhöhen.
Der VdK plant Musterklagen gegen die zweckwidrige Verwendung von Pflegebeiträgen während Corona, um Druck auf eine geplante Pflegereform zu erhöhen.
Der Sozialverband VdK plant, im Jahr 2026 Musterklagen wegen der „zweckwidrigen Verwendung von Pflegebeiträgen“ während der Corona-Pandemie einzureichen. Diese Maßnahme wird von Krankenkassen positiv aufgenommen. DAK-Chef Andreas Storm unterstützt die Klagen, da sie helfen könnten, die Unterfinanzierung der Pflegeversicherung zu adressieren. VdK-Präsidentin Verena Bentele betont, dass Gelder der gesetzlich Versicherten nicht für gesamtgesellschaftliche Aufgaben genutzt werden sollten, selbst in Krisenzeiten. Der geplante Schritt wird den Druck auf die Bundesregierung erhöhen, spätestens mit der Veröffentlichung des Berichts der Bund-Länder-Kommission zur Pflegereform am 11. Dezember, Rückzahlungen der Coronahilfen verbindlich anzukündigen. Laut DAK könnte dies eine mögliche Klagewelle vermeiden. Die Ärzte Zeitung berichtet, dass im nicht abgestimmten Entwurf der Kommission eine vollständige Rückerstattung der Corona-Kosten aus Steuermitteln als Option in Erwägung gezogen wird.
Anstieg schwerer Listerieninfektionen in Europa erwartet
Ein EU-Bericht warnt vor einem Anstieg schwerer Listerieninfektionen in Europa durch veränderte Ernährungsgewohnheiten und eine alternde Bevölkerung.
Ein EU-Bericht warnt vor einem Anstieg schwerer Listerieninfektionen in Europa durch veränderte Ernährungsgewohnheiten und eine alternde Bevölkerung.
Veränderte Ernährungsgewohnheiten und eine alternde Bevölkerung könnten zu einem Anstieg schwerer Listerieninfektionen in Europa beitragen. Dies berichtet die "Ärzte Zeitung" unter Berufung auf einen EU-Bericht, der lebensmittelbedingte Infektionen untersucht.
Krankenkassen drängen auf digitale Transformation im Gesundheitswesen
Krankenkassen fordern umfassende Digitalisierung des Gesundheitswesens mit Fokus auf Patienten, während Kritiker vor Ausschluss der Ärzteschaft warnen.
Krankenkassen fordern umfassende Digitalisierung des Gesundheitswesens mit Fokus auf Patienten, während Kritiker vor Ausschluss der Ärzteschaft warnen.
Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland fordern eine umfassende digitale Transformation des Gesundheitswesens, die auf Patientinnen und Patienten ausgerichtet ist. In einem Strategiepapier des GKV-Spitzenverbandes wird die elektronische Patientenakte (ePA) als „Herzstück eines digitalen Versorgungsökosystems“ hervorgehoben. Mit KI-gestützten Analysen und interoperablen Systemen sollen die Qualität, Sicherheit und der Service verbessert werden. Kritiker warnen jedoch, darunter die Digitalisierungsexpertin Professorin Sylvia Thun, dass die Ärzteschaft bei dieser Entwicklung weitgehend außen vorbleibt, während die Krankenkassen Zugang zu Versorgungsdaten erhalten und eigene Algorithmen entwickeln dürfen. Thun betont, dass eine datengetriebene Versorgung nur dann effektiv sein kann, wenn auch die medizinischen Fachkräfte Zugang zu den gleichen Entscheidungsgrundlagen haben. Die Ärzte Zeitung berichtet, dass ohne diese Klarheit die Fortschritte der Digitalisierung an den klinischen Realitäten vorbeigehen könnten.
CDU-Politiker Müller leitet Digitalisierung im Gesundheitsministerium
Philipp Müller von der CDU übernimmt die Schlüsselrolle in der Digitalisierung des Gesundheitsministeriums und treibt Projekte wie die elektronische Patientenakte voran.
Philipp Müller von der CDU übernimmt die Schlüsselrolle in der Digitalisierung des Gesundheitsministeriums und treibt Projekte wie die elektronische Patientenakte voran.
Der CDU-Politiker Philipp Müller übernimmt die Leitung der Abteilung „Digitalisierung und Innovation“ im Bundesgesundheitsministerium. Diese Position gilt als Schlüsselstelle für die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Damit steht Müller vor der Aufgabe, Projekte wie die Telematikinfrastruktur und die elektronische Patientenakte voranzutreiben. Laut der "Ärzte Zeitung" wird erwartet, dass er sich den Herausforderungen in einem sich ständig wandelnden digitalen Umfeld stellt und die Digitalisierung des Gesundheitsbereichs weiterentwickelt. Kritiker befürchten allerdings, dass hierbei medizinische Fachkräfte nicht ausreichend einbezogen werden.
GKV fordert digitale Vernetzung: ePA als Schlüssel zur Gesundheitsreform
Die Krankenkassen fordern Digitalisierung: Die elektronische Patientenakte soll das zentrale Element für ein vernetztes Gesundheitswesen werden.
Die Krankenkassen fordern Digitalisierung: Die elektronische Patientenakte soll das zentrale Element für ein vernetztes Gesundheitswesen werden.
Die gesetzlichen Krankenkassen setzen sich für eine umfassende digitale Transformation des Gesundheitswesens ein, die vor allem patientenzentriert und datengestützt erfolgen soll. Der GKV-Spitzenverband formulierte diese Vision in einem Strategiepapier, das auf der jüngsten Sitzung des Verwaltungsrats vorgestellt wurde. Demzufolge soll die elektronische Patientenakte (ePA) das zentrale Element eines digitalen Versorgungsökosystems werden. Dr. Susanne Wagenmann, Vorsitzende des Verwaltungsrats, bezeichnete Digitalisierung als Innovationsmotor für eine moderne Gesundheitsversorgung. Sie fordert eine umfassende digitale Vernetzung und die Weiterentwicklung der ePA. Uwe Klemens, ebenfalls vom GKV-Spitzenverband, unterstrich die Notwendigkeit weitergehender gesetzlicher Grundlagen für personalisierte Versorgungsangebote. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass die Ärzteschaft bei der Nutzung der Versorgungsdaten außen vor bleiben könnte, was die Balance innerhalb des Gesundheitssystems gefährden könnte, so die Quelle 'Ärzte Zeitung'.
CDU-Politiker Müller leitet Digitalisierung im Gesundheitsministerium
CDU-Politiker Philipp Müller übernimmt die Leitung der Digitalisierung im Gesundheitsministerium, um den digitalen Fortschritt im Gesundheitswesen zu gestalten.
CDU-Politiker Philipp Müller übernimmt die Leitung der Digitalisierung im Gesundheitsministerium, um den digitalen Fortschritt im Gesundheitswesen zu gestalten.
Philipp Müller, CDU-Politiker, übernimmt Leitung der Abteilung "Digitalisierung und Innovation" im Bundesgesundheitsministerium. Eine bedeutende Aufgabe, da er sich mit zentralen Themen wie Patientenakte und Telematikinfrastruktur befassen wird. Müller steht vor der Herausforderung, den digitalen Fortschritt im Gesundheitswesen zu gestalten und die notwendigen Innovationen voranzutreiben. Wie die "Ärzte Zeitung" berichtete, wird diese Abteilung eine zentrale Rolle bei der digitalen Transformation des Gesundheitssektors einnehmen. Die Erwartungen an Müller sind hoch, insbesondere bei der Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben, die sowohl für die Verbesserung der medizinischen Versorgung als auch für die Effizienzsteigerung des Gesundheitswesens entscheidend sind. Führungskräfte in Altenheimen, Pflegediensten und Fachkräfte aus der Pflege dürften gleichermaßen gespannt auf die Entwicklungen blicken, da diese auch Auswirkungen auf digitale Patientenakten und vernetzte Pflegesysteme haben könnten.
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