Mit dem Newsfeed von altenpflege.at – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Medizin, Gesundheit und Prävention
16.12.2025
Zink: Essenzieller Schutz für Senioren vor Atemwegsinfekten
Zink stärkt das Immunsystem von Senioren und senkt das Infektionsrisiko. Besonders in der Erkältungszeit schützt eine ausreichende Zinkversorgung vor Atemwegsinfekten.
Zink stärkt das Immunsystem von Senioren und senkt das Infektionsrisiko. Besonders in der Erkältungszeit schützt eine ausreichende Zinkversorgung vor Atemwegsinfekten.
Wenn akute Atemwegsinfekte kursieren, ist der Schutz von Risikogruppen, wie älteren und multimorbide Menschen, von zentraler Bedeutung. Laut aerztezeitung.de spielen nicht nur Impfungen, sondern auch die Versorgung mit Zink eine wichtige Rolle. Zink ist essenziell für die Entwicklung und Funktion verschiedener Immunzellen und unterstützt die Abwehr gegen Atemwegserreger. Ein Mangel kann die Immunantwort stören und das Risiko für Infektionen erhöhen. Insbesondere bei älteren Menschen ist Zinkmangel verbreitet, oft bedingt durch altersbedingte Veränderungen oder Polypharmazie. Studien haben gezeigt, dass eine Zink-Substitution bei älteren Personen die Inzidenz von Infektionen signifikant senken kann. Bei COVID-19-Infektionen beobachteten Forscher schwerere Verläufe bei Patienten mit Zinkmangel. Auch bei Erkältungen könnte Zink die Krankheitsdauer verkürzen. Experten empfehlen, besonders gefährdete Gruppen mit ausreichend Zink zu versorgen, um die Infektresistenz zu verbessern.
Strategien zum sicheren Absetzen von Antidepressiva bei Depressionen
Neue Strategien zum sicheren Absetzen von Antidepressiva könnten Rückfälle bei symptomfreien Depressionspatienten verhindern, so ein Review in der "Ärzte Zeitung".
Neue Strategien zum sicheren Absetzen von Antidepressiva könnten Rückfälle bei symptomfreien Depressionspatienten verhindern, so ein Review in der "Ärzte Zeitung".
Bei Patienten mit der Diagnose Depression, die symptomfrei sind, stellt sich oft die Frage, ob die Antidepressiva abgesetzt werden können. Eine systematische Untersuchung, ein Review, hat beleuchtet, wie dies geschehen kann, ohne dass das Risiko für Rückfälle erhöht wird. Der vollständige Beitrag, der in der "Ärzte Zeitung" aus dem Springer Medizin Verlag veröffentlicht wurde, ist nur für registrierte Nutzer zugänglich und diskutiert verschiedene Strategien sowie deren Wirksamkeit beim Absetzen von Antidepressiva.
Mutige Reformen sichern Zukunft der Sozialsysteme, sagt Ministerin Warken
Ministerin Warken fordert mutige Reformen für stabile Sozialsysteme und konstante Krankenkassenbeiträge bei 2,9 %, um finanzielle Herausforderungen zu bewältigen.
Ministerin Warken fordert mutige Reformen für stabile Sozialsysteme und konstante Krankenkassenbeiträge bei 2,9 %, um finanzielle Herausforderungen zu bewältigen.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken betont die Notwendigkeit mutiger Reformen, um die Zukunftsfähigkeit der Sozialsysteme zu sichern. Im Interview mit der Rheinischen Post sprach sie über die Stabilität der Krankenversicherungsbeiträge und das bevorstehende Sparpaket, das im Bundesrat verabschiedet werden soll. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag soll vorerst stabil bei 2,9 Prozent bleiben, vorausgesetzt, das Sparpaket wird angenommen. Dies wäre trotz finanzieller Herausforderungen ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung der Krankenkassen. Warken räumt jedoch ein, dass individuelle Kassen ihre Beiträge eigenständig anpassen könnten. Sie betont, dass tiefgreifende Strukturreformen notwendig seien, um die finanzielle Gesundheit der Systeme langfristig zu sichern. Dabei seien auch strittige Themen wie die Bürgergeldkosten Teil der anstehenden Reformgespräche. Zudem äußerte sie sich zu Vorbereitungen für die Umsetzung einer Pflegereform bis Anfang 2027 und betonte die Bedeutung politischer Zusammenarbeit, um das Solidarversprechen zu wahren.
GKV-Sparpaket kurz vor Weihnachten in der Schwebe - Kompromisse gefordert
Verhandlungen zum GKV-Sparpaket stehen kurz vor Weihnachten auf der Kippe, Kompromisse sind gefragt, um die drohende Finanzlücke langfristig zu schließen.
Verhandlungen zum GKV-Sparpaket stehen kurz vor Weihnachten auf der Kippe, Kompromisse sind gefragt, um die drohende Finanzlücke langfristig zu schließen.
Schmerzdiagnostik bei Demenz: Prof. Kunz betont spezialisierte Methoden
Effiziente Schmerzdiagnostik bei Demenz ist entscheidend, erläutert Prof. Kunz im Podcast – spezialisierte Methoden sollen die Lebensqualität Betroffener erhöhen.
Effiziente Schmerzdiagnostik bei Demenz ist entscheidend, erläutert Prof. Kunz im Podcast – spezialisierte Methoden sollen die Lebensqualität Betroffener erhöhen.
Im "ÄrzteTag"-Podcast erklärte die Psychologin und Schmerzforscherin Professorin Miriam Kunz von der Universität Augsburg, wie Schmerzen bei demenzkranken Patienten erkannt werden können. Menschen in fortgeschrittenen Stadien einer Demenz können ihre Schmerzen oft nicht mehr verbal mitteilen, was häufig zu unbehandelten Schmerzen führt. Kunz betont, dass etwa die Hälfte der Betroffenen eigentlich eine kontinuierliche Schmerztherapie benötigen würde. Sie weist darauf hin, dass nicht nur die Beobachtung von Gesichtsausdrücken wie zusammengekniffene Augen oder Zittern wichtig ist, sondern auch spezielle Schmerzbewertungsinstrumente herangezogen werden sollten. die "Ärztezeitung" berichtet, dass effiziente Schmerzdiagnostik für solche Patienten essenziell ist, um deren Lebensqualität zu verbessern.
Hohe Sterblichkeitsraten durch Herzkrankheiten: OECD warnt die EU
Hohe Sterblichkeitsraten durch Herzkrankheiten in der EU gefährden Millionen: OECD fordert bessere Versorgung und hebt Einfluss von Risikofaktoren hervor.
Hohe Sterblichkeitsraten durch Herzkrankheiten in der EU gefährden Millionen: OECD fordert bessere Versorgung und hebt Einfluss von Risikofaktoren hervor.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weiterhin eine bedeutende Gesundheitsherausforderung in Europa, mit einem Drittel aller Todesfälle darauf zurückzuführen. In der EU waren 2022 etwa 1,7 Millionen Todesfälle zu verzeichnen, während 62 Millionen Menschen von diesen Erkrankungen betroffen sind, wie ein OECD-Bericht zeigt. Besonders in Mittel- und Osteuropa sind die Sterblichkeitsraten im Vergleich zu West- und Südeuropa höher, was sich während der Corona-Pandemie noch verschärft hat. Der Bericht schätzt die volkswirtschaftlichen Folgekosten für 2021 auf 282 Milliarden Euro, einschließlich Pflege und Produktivitätsverlusten. Mehr als drei Viertel der Todesfälle sind auf beeinflussbare Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Diabetes zurückzuführen. Eine bessere Versorgung erfordert einen patientenzentrierten Ansatz, der derzeit jedoch in der EU noch wenig verbreitet ist, betont der Bericht weiter. (Quelle: aerztezeitung.de)
Bundesgesundheitsministerin Warken: DiGA zentral für psychische Gesundheit
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken betont DiGAs als Schlüsselelement in der psychischen Gesundheitspflege und plant deren weitere Integration.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken betont DiGAs als Schlüsselelement in der psychischen Gesundheitspflege und plant deren weitere Integration.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat die Bedeutung digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGA) betont. Beim „Future DiGA Summit“ in Berlin erklärte sie, dass diese Anwendungen seit ihrer Einführung vor fünf Jahren fest in der Regelversorgung verankert sind und mittlerweile ausgebaut werden könnten, insbesondere im Bereich der psychischen Gesundheit. Warken unterstrich, dass die DiGA nicht alleinstehende Lösungen für die Herausforderungen im Gesundheitssystem darstellen, jedoch wichtige Bausteine zur Unterstützung der Therapie und Behandlung der Patienten bieten können. Das Fast-Track-Verfahren des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gilt dabei international als Vorreiter. Zudem plant das Bundesgesundheitsministerium weitere Schritte zur stärkeren Integration von DiGA und traditionellen Therapieoptionen durch Verzahnung mit der elektronischen Patientenakte (ePA). Warken stellte klar, dass Datenschutz und Datensicherheit bei allen Entwicklungen im Vordergrund stehen.
Dringender Handlungsbedarf: Krankenkassen vor zweistelligem Milliarden-Defizit
Krankenkassen droht ein Milliarden-Defizit: Sofortmaßnahmen bis 2026 sollen Entlastung bringen, doch Verzögerungen könnten Zusatzbeiträge erhöhen.
Krankenkassen droht ein Milliarden-Defizit: Sofortmaßnahmen bis 2026 sollen Entlastung bringen, doch Verzögerungen könnten Zusatzbeiträge erhöhen.
Die erzielten Überschüsse der Krankenkassen sollten keine falschen Schlüsse zulassen: Die gesetzliche Krankenversicherung steht unter größtem finanziellen Druck. Unser zentrales politisches Ziel ist die nachhaltige Stabilisierung der Finanzsituation der Krankenkassen, indem wir den Entwicklungen der vergangenen Jahre endlich etwas entgegensetzen. Dafür wurde in einem ersten Schritt ein kurzfristiges Maßnahmenpaket für 2026 auf den Weg gebracht. Die Verzögerungen durch die erfolgte Anrufung des Vermittlungsausschusses durch eine Mehrheit der Länder bedeuten hohe Unsicherheiten für die Planungen der Krankenkassen und führen möglicherweise zu höheren Zusatzbeiträgen im kommenden Jahr. Deshalb ist es notwendig, dass der Vermittlungsausschuss schnell zu einer Entscheidung kommt. Allen Entscheidungsträgern muss bewusst sein, dass die Herausforderungen im kommenden Jahr ungleich höher sein werden: Ab dem Jahr 2027 sind Defizite in der GKV in zweistelliger Milliardenhöhe zu erwarten. Daher werden Expertinnen und Experten der Finanz-Kommission Gesundheit bereits im März Vorschläge zur kurzfristigen Stabilisierung der Finanzen der GKV vorlegen.
Streit um DiGA: Innovation oder Geldverschwendung im Gesundheitssystem?
DiGA spaltet Meinungen: Innovation oder Geldverschwendung? Während Fachverbände Potenzial sehen, kritisiert die KBV den praktischen Nutzen im Gesundheitssystem.
DiGA spaltet Meinungen: Innovation oder Geldverschwendung? Während Fachverbände Potenzial sehen, kritisiert die KBV den praktischen Nutzen im Gesundheitssystem.
Die Diskussion um Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) polarisiert weiterhin die Gemüter. Während Branchenverbände den innovativen Nutzen der DiGA hervorheben, übt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) deutliche Kritik. Die Anwendungen, die seit vier Jahren als evidenzbasierte Werkzeuge im Gesundheitssystem etabliert sind, stehen zwischen dem Ruf als zukunftsweisende Innovation und der Anschuldigung als mögliche Geldverschwendung. Die Einführung von DiGA wird von einigen Interessenvertretern als Schritt Richtung moderne, digitale Gesundheitsversorgung gesehen, andere bezweifeln den praktischen Nutzen vieler dieser Anwendungen und fordern stärkere Kontrollen. Diese Meinungsunterschiede spiegeln wider, wie komplex und manchmal kontrovers die Integration digitaler Technologien in die medizinische Praxis ist. (Quelle: aerztezeitung.de)
Neuer Überleitungsbogen soll frühe Alzheimertherapie erleichtern
Ein neuer Befundbogen unterstützt Hausärzte bei der Identifizierung von Patienten für frühe Alzheimertherapien, um gezielte Antikörperbehandlungen zu ermöglichen.
Ein neuer Befundbogen unterstützt Hausärzte bei der Identifizierung von Patienten für frühe Alzheimertherapien, um gezielte Antikörperbehandlungen zu ermöglichen.
Ein neuer Befund- und Überleitungsbogen soll Hausärzte unterstützen, Patienten für Antikörpertherapien gegen Alzheimer zu identifizieren. Diese Therapien sind für Personen mit früher Alzheimerdemenz oder milden kognitiven Einschränkungen vorgesehen, vorausgesetzt, eine Alzheimerpathologie wird durch Liquoranalyse nachgewiesen, wie die "Ärzte Zeitung" berichtet. Hausärzte spielen eine Schlüsselrolle, da sie die Möglichkeit haben, Veränderungen bei ihren Patienten frühzeitig zu bemerken. Der Bogen erleichtert das Screening, indem kleine Kognitionstests und Laborwerte vermerkt werden. Zudem werden Kontraindikationen wie Antikoagulation oder Unfähigkeit zu MRT-Untersuchungen erfasst. Schließlich ermöglicht der Bogen eine gezielte Weiterleitung zu Fachärzten. Laut Dr. Klaus Gehring, Berufsverband Deutscher Nervenärzte, sind jährlich nur etwa 8.000 bis 15.000 Patienten potenzielle Kandidaten für die Behandlung. Die Einführung des Bogens könnte sektorenübergreifend organisiert werden, ermöglichend eine umfassendere Nutzung in verschiedenen Regionen.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.