Mit dem Newsfeed von altenpflege.at – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
22.12.2025
G-BA nimmt 22 Berichte an: Potenzial für bessere Gesundheitsversorgung
Der G-BA hat 22 Berichte mit potenzialreichen Ergebnissen zur Gesundheitsversorgung angenommen, ein wichtiger Schritt für Pflegeeinrichtungen und Gesundheitsdienstleister.
Der G-BA hat 22 Berichte mit potenzialreichen Ergebnissen zur Gesundheitsversorgung angenommen, ein wichtiger Schritt für Pflegeeinrichtungen und Gesundheitsdienstleister.
Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat im vierten Quartal 2025 insgesamt 22 Abschlussberichte von beendeten Förderprojekten angenommen. Diese Berichte enthalten potenzialreiche Ergebnisse zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung. Von den Projekten stammen 16 aus der Versorgungsforschung, während sechs der neuen Versorgungsformen zugeordnet werden. Die Versorgungsforschung liefert wissenschaftliche Grundlagen zur Optimierung der gesetzlichen Krankenversicherung, während neue Versorgungsformen über die bisherige Regelversorgung hinausgehen. Diese Neuigkeiten, die für Pflegeeinrichtungen und Gesundheitsdienstleister von Interesse sind, wurden von der AOK, einem der Träger im Gesundheitssystem, bereitgestellt.
Pflegereform unter Beschuss: Experten fordern nachhaltige Lösungen
Experten kritisieren die Pflegereform der Bund-Länder-Kommission scharf als kurzsichtig und ungerecht, berichten Medien. Nachhaltige Lösungen fehlen.
Experten kritisieren die Pflegereform der Bund-Länder-Kommission scharf als kurzsichtig und ungerecht, berichten Medien. Nachhaltige Lösungen fehlen.
Gesundheitsökonomen üben scharfe Kritik an den Reformvorschlägen zur Pflegeversicherung der Bund-Länder-Kommission, berichtet die "Ärzte Zeitung". Diese Vorschläge seien sowohl kurzsichtig als auch nicht generationengerecht. Besonders ein bedeutender Punkt komme deutlich zu kurz, was die Experten als ernüchternd empfinden. Die Diskussion um die Pflegefinanzen hält somit an, da die Vorschläge nicht die notwendigen zukunftsfähigen Maßnahmen beinhalten, wie einige Analysten bemängeln. Diese anhaltende Kritik wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen in der Pflegepolitik und die Bedürfnisse nach tiefgreifenden Reformen im System.
Herausforderungen bei Migräne-Therapie im Alter durch Polypharmazie
Polypharmazie und veränderter Stoffwechsel erschweren Migräne-Therapie im Alter. Experten geben Tipps, um bei Senioren eine wirksame Behandlung sicherzustellen.
Polypharmazie und veränderter Stoffwechsel erschweren Migräne-Therapie im Alter. Experten geben Tipps, um bei Senioren eine wirksame Behandlung sicherzustellen.
Polypharmazie und ein veränderter Stoffwechsel erschweren den Einsatz von medikamentösen Therapeutika bei geriatrischen Patienten. Daher ist auch die Migräne-Therapie im Alter verschieden, berichtet die Ärzte Zeitung. Ein Fachkollege gibt Tipps für die Behandlung, da ältere Patienten häufig unter einer Vielzahl von Medikamenten leiden, die die Therapie komplizieren können.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
21.12.2025
Hans und Ilse Breuer-Stiftung: Innovation für Demenzhilfe und -prävention
Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung stärkt mit innovativen Ansätzen die Demenzhilfe und -prävention und setzt auf präventive Maßnahmen bei steigenden Erkrankungszahlen.
Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung stärkt mit innovativen Ansätzen die Demenzhilfe und -prävention und setzt auf präventive Maßnahmen bei steigenden Erkrankungszahlen.
Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung in Frankfurt, seit 25 Jahren aktiv, engagiert sich in der Unterstützung von Menschen mit Demenz und der Förderung der Forschung. In Offenbach betreibt sie das "StattHaus", eine speziell für Demenzkranke eingerichtete Wohngemeinschaft, die Selbstbestimmung im Alltag ermöglichen soll. Auch Tagesbetreuung für weniger stark betroffene Personen gehört zum Angebot. Die Stiftung plant, Prävention stärker in den Fokus zu rücken, da steigende Zahlen von Erkrankungen erwartet werden. 2030 könnte die Betroffenenzahl 2,3 Millionen erreichen. Trotz Herausforderungen werden weiterhin innovative Ansätze verfolgt, um Bewusstsein für Demenz zu schärfen und Unterstützung auszubauen.
Melatonin-Langzeiteinnahme könnte Herzrisiko steigern, warnt Studie beim AHA-Kongress. Vorsicht bei kardialen Vorerkrankungen geboten!
Melatonin-Langzeiteinnahme könnte Herzrisiko steigern, warnt Studie beim AHA-Kongress. Vorsicht bei kardialen Vorerkrankungen geboten!
Eine beim amerikanischen Herzkongress vorgestellte Studie zeigt, dass die Langzeitbehandlung von Schlafstörungen mit Melatonin mit der Entwicklung einer Herzinsuffizienz assoziiert sein kann. Diese Erkenntnis, präsentiert auf dem AHA-Kongress, erfordert eine sorgfältige Abwägung bei der Verschreibung dieses Schlafmittels, insbesondere bei Patienten mit kardialen Vorerkrankungen. Die Bedeutung dieser Studie liegt darin, die Risiken einer unkritischen Anwendung von Melatonin zu beleuchten und Ärzten bei der Entscheidungsfindung für eine geeignete Therapie von Schlafstörungen zu helfen. Weitere Informationen finden Fachleute aus der Medizin auf aerztezeitung.de.
Zusatzbeiträge der TK und DAK steigen 2026 deutlich an
2026 steigen die Zusatzbeiträge der TK und DAK deutlich an, was über die Hälfte aller Versicherten betrifft. Das Spargesetz der Regierung reicht nicht aus.
2026 steigen die Zusatzbeiträge der TK und DAK deutlich an, was über die Hälfte aller Versicherten betrifft. Das Spargesetz der Regierung reicht nicht aus.
Zwei große bundesweite Krankenkassen planen zum Jahreswechsel 2026 deutliche Erhöhungen der Zusatzbeiträge. Die Techniker Krankenkasse (TK) als größte gesetzliche Krankenkasse mit 12,3 Millionen Versicherten wird ihren Zusatzbeitrag von 2,45 Prozent auf 2,69 Prozent anheben. Die DAK-Gesundheit, die drittgrößte Kasse, hebt ihren Beitrag von 2,8 Prozent auf 3,2 Prozent an. Diese Maßnahmen kommen trotz eines kürzlich durchgebrachten Spargesetzes der Bundesregierung, das die steigenden Kosten eindämmen sollte. Laut Andreas Storm von der DAK wird das Sparpaket nicht ausreichen, um das Versprechen stabiler Beitragssätze zu halten. Mehr als 39 Millionen Versicherte werden von den Erhöhungen betroffen sein, was etwa 52 Prozent der Versicherten ausmacht. Das Gesundheitsministerium hat den durchschnittlichen Zusatzbeitrag weiterhin bei 2,9 Prozent festgelegt. Die Quelle dieser Informationen ist die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die umfassend darüber berichtet hat.
Bundestag und Bundesrat stimmen GKV-Sparpaket und Pflegegesetz zu
Bundestag und Bundesrat verabschieden GKV-Sparpaket und Pflegegesetz, das neue Wege zur Verbesserung der Pflege eröffnet, trotz kritischer Stimmen.
Bundestag und Bundesrat verabschieden GKV-Sparpaket und Pflegegesetz, das neue Wege zur Verbesserung der Pflege eröffnet, trotz kritischer Stimmen.
Das GKV-Sparpaket und das Pflegekompetenzgesetz können nach Zustimmung von Bundestag und Bundesrat in Kraft treten, wie die Ärztezeitung berichtet. Trotz des umfangreichen politischen Aufwands wird die Unterstützung für die Krankenkassen als gering eingestuft. Die Einigung im Vermittlungsausschuss wurde zwar erleichtert aufgenommen, stieß jedoch auch auf bedeutende Kritik. Das Pflegekompetenzgesetz öffnet nun neue Wege zur Verbesserung der Pflegebedingungen. Die Diskussion verdeutlicht, dass politische Entscheidungen nicht in Kommissionen und Ausschüssen endlos verzögert werden können, ohne dass es am Ende zu konkreten Ergebnissen kommt, was auch bei den jüngsten Konflikten um GKV-Finanzen und Pflege klar wurde.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
19.12.2025
Regierung verlängert Kurzarbeitergeld auf 24 Monate bis Ende 2026
Die Regierung verlängert das Kurzarbeitergeld auf 24 Monate bis Ende 2026, um Betrieben mehr Planungssicherheit vor dem Hintergrund der aktuellen Risiken zu bieten.
Die Regierung verlängert das Kurzarbeitergeld auf 24 Monate bis Ende 2026, um Betrieben mehr Planungssicherheit vor dem Hintergrund der aktuellen Risiken zu bieten.
Mit der aktuellen Entscheidung des Bundeskabinetts wird die Bezugsdauer für Kurzarbeitergeld auf bis zu 24 Monate verlängert, längstens bis zum 31. Dezember 2026, um den Betrieben angesichts der aktuellen handels- und geopolitischen Risiken mehr Planungssicherheit zu bieten. Diese Maßnahme folgt einem Beschluss des Koalitionsausschusses vom 27. November 2025, wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) bekannt gab. Die verlängerte Bezugsdauer ermöglicht es Betrieben, die sich in Kurzarbeit befinden, ihre Beschäftigten bis zu 24 Monate im Rahmen dieses Programms zu unterstützen, statt der regulären 12 Monate. Darüber hinaus können die frei werdenden Arbeitszeitkapazitäten für Weiterbildungsmaßnahmen genutzt werden, was Betrieben erlaubt, bei einer verbesserten Wirtschaftslage schnell auf veränderte Anforderungen zu reagieren. Arbeitsministerin bekräftigte, an der Seite der Beschäftigten und Unternehmen zu stehen, um Arbeitslosigkeit zu verhindern und Einkommen zu sichern.
Bundeskabinett beschließt Kommission zur Alterssicherung ab 2026
Das Bundeskabinett setzt eine Kommission zur Alterssicherung ab 2026 ein, um nachhaltige Reformvorschläge für die deutsche Altersvorsorge zu entwickeln.
Das Bundeskabinett setzt eine Kommission zur Alterssicherung ab 2026 ein, um nachhaltige Reformvorschläge für die deutsche Altersvorsorge zu entwickeln.
Das Bundeskabinett hat den Einsetzungsbeschluss für eine Alterssicherungskommission gefasst, basierend auf einem Vorschlag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Die Kommission wird sich mit der Tragfähigkeit und nachhaltigen Sicherung der Altersvorsorge, einschließlich der gesetzlichen Rentenversicherung sowie der betrieblichen und privaten Vorsorge, befassen. Sie besteht aus den Vorsitzenden Prof. Dr. Constanze Janda und Frank-Jürgen Weise, drei stellvertretenden Vorsitzenden aus dem Deutschen Bundestag sowie acht wissenschaftlichen Mitgliedern. Die Deutsche Rentenversicherung Bund wird als Sachverständige an den Sitzungen teilnehmen. Ziel ist es, bis Ende des zweiten Quartals 2026 Reformvorschläge vorzulegen. Die Arbeit der Kommission beginnt im Januar 2026.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
19.12.2025
Ärzte dürfen jetzt Gerinnungskontrolle für häusliche Pflege verordnen
Ärzte können jetzt die Gerinnungskontrolle in der häuslichen Pflege verordnen, um die Betreuung von Patienten auf Blutverdünnern zu verbessern.
Ärzte können jetzt die Gerinnungskontrolle in der häuslichen Pflege verordnen, um die Betreuung von Patienten auf Blutverdünnern zu verbessern.
Ärztinnen und Ärzte können nun die Gerinnungskontrolle als Teil der häuslichen Krankenpflege verordnen. Dies ermöglicht es, die Blutverdünnung bei Patienten, die Vitamin-K-Antagonisten einnehmen, im häuslichen Umfeld sicher einzustellen. Die Änderungen zielen darauf ab, die Betreuung von Patienten in der häuslichen Pflege zu verbessern und sind Teil einer umfassenden Anpassung des Leistungsumfangs in diesem Bereich. Zudem wurden weitere Detailänderungen bei der häuslichen Krankenpflege vorgenommen. Diese Neuerungen sollen die Versorgungssicherheit und -qualität steigern und bieten Ärzten mehr Flexibilität bei der Verordnung von notwendigen Maßnahmen im Rahmen der häuslichen Pflege. (Quelle: Ärztezeitung)
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.