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Pflegepolitik und Recht
24.12.2025
Osteuropäische Pflegekräfte in Deutschland oft illegal und ausgebeutet
Osteuropäische Pflegekräfte in Deutschland oft illegal beschäftigt und ausgebeutet: Gewerkschaften fordern Maßnahmen, doch die Politik bleibt untätig.
Osteuropäische Pflegekräfte in Deutschland oft illegal beschäftigt und ausgebeutet: Gewerkschaften fordern Maßnahmen, doch die Politik bleibt untätig.
Rund 700.000 Pflegekräfte aus Osteuropa, darunter viele aus Polen, leisten in deutschen Haushalten wertvolle Arbeit. Sie unterstützen ältere Menschen bei alltäglichen Aufgaben und ermöglichen es etwa 300.000 Personen, trotz Pflegebedürftigkeit zu Hause zu leben. Doch diese Arbeitsverhältnisse sind oft illegal und die Pflegekräfte aufgrund niedriger Löhne und fehlender sozialer Absicherung ausgebeutet. Gewerkschaften kritisieren dies scharf, während die Politik die Problematik weitgehend ignoriert. Ohne diese Pflegerinnen könnten viele Menschen die Feiertage nicht im vertrauten Familienkreis verbringen, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet.
Insolvenz des Ketteler-Krankenhauses zeigt Krise kirchlicher Kliniken
Die Insolvenz des Ketteler-Krankenhauses in Offenbach offenbart die finanzielle Schieflage kirchlicher Kliniken, die unter politischen Vorgaben und fehlender Unterstützung leiden.
Die Insolvenz des Ketteler-Krankenhauses in Offenbach offenbart die finanzielle Schieflage kirchlicher Kliniken, die unter politischen Vorgaben und fehlender Unterstützung leiden.
Das Ketteler-Krankenhaus in Offenbach hat Insolvenz angemeldet. Es steht exemplarisch für die finanzielle Notlage kirchlicher Krankenhäuser in Deutschland, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Während der Pandemie sank die Neigung zu Operationen, und neue politische Vorgaben zwingen diese Einrichtungen, mehr Personal zu beschäftigen, während sie gleichzeitig weniger Leistungen erbringen. Kirchliche Träger befinden sich in einer schwierigen Lage, da sie weder wie private Kliniken am Kapitalmarkt agieren können noch kommunale Unterstützung erhalten, wie es bei städtischen Krankenhäusern der Fall ist. Diese Ungleichheit hat dazu geführt, dass kirchliche Kliniken weitaus häufiger Insolvenz anmelden müssen als andere Anbietertypen. Trotz Fusionen und Kooperationen sind die finanziellen Schwierigkeiten kaum zu überwinden. Ohne Reformen könnte die wichtige Rolle freigemeinnütziger Träger im Gesundheitswesen stark gefährdet sein.
Neue Verschlüsselung in Telematikinfrastruktur: Jetzt System-Check nötig
Neue Verschlüsselung in der Telematikinfrastruktur: Ein System-Check vor Jahresende ist unerlässlich, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
Neue Verschlüsselung in der Telematikinfrastruktur: Ein System-Check vor Jahresende ist unerlässlich, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
Der Wechsel des Verschlüsselungsalgorithmus in der Telematikinfrastruktur wird in Kürze wirksam. Ein letzter Check vor dem Jahreswechsel bringt nötige Sicherheit, denn es empfiehlt sich zu überprüfen, ob alle erforderlichen Komponenten auf dem aktuellen Stand sind, um reibungslos weiterarbeiten zu können. Es gibt noch einige Stellen, an denen Probleme auftauchen könnten, was eine frühzeitige Überprüfung umso wichtiger macht. (Quelle: aerztezeitung.de)
Frühe Grippewelle in Großbritannien: Krankenhäuser überlastet
Frühe Grippewelle belastet britische Kliniken: Besorgnis über Supergrippe und Personalengpässe. Experten drängen auf Impfungen, besonders für Kinder.
Frühe Grippewelle belastet britische Kliniken: Besorgnis über Supergrippe und Personalengpässe. Experten drängen auf Impfungen, besonders für Kinder.
In Großbritannien herrscht derzeit große Besorgnis über eine außergewöhnlich früh begonnene Grippesaison, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Die nationale Gesundheitsbehörde befürchtet ein Worst-Case-Szenario, und Medien warnen vor einer Supergrippe, da mehr Menschen mit grippebedingten Atembeschwerden in Kliniken eingeliefert werden als in den letzten Jahren. Der Personalmangel und Streiks in Krankenhäusern verschärfen die Situation. Trotz steigender Infektionsnachweise zeigt das Robert Koch-Institut in Deutschland bislang noch keine außergewöhnlich hohe Anzahl Erkrankter. Epidemienexperten weisen darauf hin, dass ein heftiger Verlauf von der Virusstärke und der Immunität der Bevölkerung abhängt. Der Fokus liegt nun auch auf der Impfung von Kindern und Jugendlichen, da viele in Kliniken behandelt werden müssen. Die DIVI hat die Stiko aufgefordert, die Impfempfehlung auf Kinder ab sechs Monaten auszuweiten.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
23.12.2025
Gesundheitsexperten blicken auf 2025 und fordern Reformen für 2026
Gesundheitsexperten fordern 2026 umfassende Reformen, um überraschende Entwicklungen 2025 zu adressieren, wie im "Gesundheitspolitischen Wunschzettel" dargelegt.
Gesundheitsexperten fordern 2026 umfassende Reformen, um überraschende Entwicklungen 2025 zu adressieren, wie im "Gesundheitspolitischen Wunschzettel" dargelegt.
Spitzenvertreter aus dem Gesundheitswesen ziehen Bilanz für die Ärzte Zeitung. Was ihnen 2025 am meisten überrascht hat und was sie für 2026 erwarten, teilen unter anderem Sandra Postel, Präsidentin der Pflegekammer Nordrhein-Westfalen, Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), sowie Mark Jalaß, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVmed), mit. Sandra Postel spricht sich für ein differenziertes Leistungsrecht in der Pflege aus. Dr. Gerald Gaß betont die Bedeutung einer ambulanten Notfallreform, die auf Akzeptanz stößt. Mark Jalaß legt den Fokus auf die Notwendigkeit, Anreizsysteme in der gesetzlichen Krankenversicherung neu zu justieren. Die Einschätzungen wurden im Rahmen des „Gesundheitspolitischen Wunschzettels“ publiziert, den die Ärzte Zeitung am 23. Dezember 2025 vorstellte.
Pflege 2025: Spitzenvertreter fordern mehr Priorität für stationäre Pflege
Spitzenvertreter mahnen: Stationäre Pflege muss bis 2025 stärker priorisiert werden; dringende Forderungen bei gesundheitspolitischem Ausblick geäußert.
Spitzenvertreter mahnen: Stationäre Pflege muss bis 2025 stärker priorisiert werden; dringende Forderungen bei gesundheitspolitischem Ausblick geäußert.
Spitzenvertreter aus dem Gesundheitswesen zogen Bilanz für die Ärzte Zeitung. Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege (AGVP), äußerte sich zu den Entwicklungen im Jahr 2025 und seinen Erwartungen für 2026. Besonders hebt er die Bedeutung der stationären Pflege hervor, der in seinen Augen mehr Priorität eingeräumt werden sollte. Auch Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), und Mark Jalaß, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVmed), teilten ihre Einschätzungen und Wünsche für die Zukunft. Gerald Gaß erwartet beispielsweise eine Akzeptanz der ambulanten Notfallreform, während Mark Jalaß die Justierung der Anreizsysteme in der gesetzlichen Krankenversicherung anspricht. Die Pflegekammer-Präsidentin Sandra Postel plädiert für ein differenziertes Leistungsrecht in der Pflege. Diese Einschätzungen wurden im Rahmen des gesundheitspolitischen Wunschzettels der Ärzte Zeitung veröffentlicht. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
23.12.2025
Erwartungen an Gesundheitsministerin: Strukturreformen bis 2026 gefordert
Forderungen nach Strukturreformen bis 2026 an Gesundheitsministerin Warken: Schwerpunkte auf GKV-Finanzierung, Krankenhaus- und Pflegereform sowie digitale Identitäten.
Forderungen nach Strukturreformen bis 2026 an Gesundheitsministerin Warken: Schwerpunkte auf GKV-Finanzierung, Krankenhaus- und Pflegereform sowie digitale Identitäten.
Die Gesundheitspolitik steht vor entscheidenden Strukturreformen, die 2026 angestoßen werden müssen, wie eine Umfrage der Ärzte Zeitung ergab. Schwerpunkte liegen auf der GKV-Finanzierung, der Krankenhaus- und Pflegereform sowie der Regulierung digitaler Gesundheitsidentitäten. Trotz ihrer fachfremden Herkunft stehen hohe Erwartungen an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) im Raum. Verbände und Berufspolitiker fordern von ihr mehr Entschlossenheit und Reformwillen. „Ich sehe Luft nach oben, was konkrete Maßnahmen angeht“, so der Chef der Techniker Krankenkasse, Dr. Jens Baas. Kritisch äußerte sich auch der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Moritz Völker, der den Mut zu echten Reformen vermisst. Die Vorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, zeigt sich überrascht, wie die Gesundheits- und Pflegepolitik auf der Agenda zurückgefallen ist. Weitere Stimmen aus der Umfrage der Ärzte Zeitung, darunter Ausblicke von Spitzenvertretern aus Verbänden der Pflege, Pharma und Medizintechnik, werden in detaillierten Interviews diskutiert.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
23.12.2025
Gesundheitssektor 2025: Finanzstabilität und Zukunftsziele im Fokus
Spitzenvertreter reflektieren über 2025: Finanzstabilität und Zukunftsziele stehen im Fokus der Gesundheitsbranche für das kommende Jahr.
Spitzenvertreter reflektieren über 2025: Finanzstabilität und Zukunftsziele stehen im Fokus der Gesundheitsbranche für das kommende Jahr.
Spitzenvertreter aus dem Gesundheitswesen ziehen Bilanz für die Ärzte Zeitung. Dr. Carola Reimann, Vorstandschefin des AOK-Bundesverbandes, reflektiert über das Jahr 2025 und teilt ihre Erwartungen für 2026. Ein zentrales Anliegen sei die schnelle Stabilisierung der Finanzen, so Reimann in einem Interview mit der Ärzte Zeitung. In der Serie "Gesundheitspolitischer Wunschzettel" beleuchten führende Köpfe aus dem Sektor ihre Erlebnisse und Aussichten. Auch die Bundesvorsitzenden des Hausärzteverbands, Dr. Markus Beier und Prof. Nicola Buhlinger-Göpfarth, sowie DKG-Chef Dr. Gerald Gaß und BVmed-Vorstand Mark Jalaß äußern ihre Perspektiven zur Entwicklung im Gesundheitswesen und den Herausforderungen, die im folgenden Jahr anstehen könnten. Die Entwicklungen in der Gesundheitsbranche werden aufmerksam beobachtet, und die Protagonisten pflegen eine aktive Rolle in der Gestaltung der Zukunft des Sektors.
Medizinischer Dienst fordert Register für vermeidbare Behandlungsfehler
MD fordert Register für Behandlungsfehler, um Transparenz und Patientenvertrauen zu fördern. Ärzte sollen über Fehler informieren, um Qualität zu sichern.
MD fordert Register für Behandlungsfehler, um Transparenz und Patientenvertrauen zu fördern. Ärzte sollen über Fehler informieren, um Qualität zu sichern.
Der Medizinische Dienst Bund fordert die Einführung eines Registers für vermeidbare Behandlungsfehler und möchte, dass Ärzte verpflichtet werden, Patienten über solche Fehler zu informieren. Diese Maßnahmen sollen die Qualität der medizinischen Versorgung verbessern und Transparenz schaffen. Laut einem Bericht von aerztezeitung.de wird es als notwendig erachtet, dass Behandlungsfehler proaktiv gemeldet werden, um Wiederholungen zu verhindern und das Vertrauen der Patienten in die ärztliche Versorgung zu stärken.
Frühere Grippewelle durch neuen Virustyp in Frankfurt entdeckt
Ein neuer Virustyp löst in Frankfurt eine frühere Grippewelle aus und führt zu erhöhten Fallzahlen seit Ende September, Experten raten dringend zur Impfung.
Ein neuer Virustyp löst in Frankfurt eine frühere Grippewelle aus und führt zu erhöhten Fallzahlen seit Ende September, Experten raten dringend zur Impfung.
Die Grippewelle hat in diesem Jahr in Frankfurt und anderen Regionen früher begonnen als üblich, was offenbar auf einen neuen Subtyp des Virus zurückzuführen ist, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.). Laut dem Frankfurter Gesundheitsamt wurden seit Ende September 283 Influenzafälle gemeldet, was eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) bestätigt, dass die Grippewelle in ganz Deutschland zwei bis drei Wochen früher begonnen hat als in den vorherigen Jahren. Verantwortlich dafür könnte die Subklade K sein, eine Untervariante des A(H3N2)-Virus, die der Immunantwort entgeht. Experten, darunter das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten, empfehlen weiterhin die Grippeimpfung, da sie vor schweren Verläufen schützen kann, obwohl sie die neue Virusvariante möglicherweise nicht optimal abdeckt. Besonders gefährdete Gruppen, wie ältere Menschen und medizinisches Personal, sollten der F.A.Z. zufolge die Impfempfehlungen ernst nehmen.
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