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Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
16.01.2026
AOK fordert im Pharmadialog Maßnahmen gegen hohe Medikamentenpreise
AOK fordert im Pharmadialog neue Maßnahmen zur Kostendämpfung bei teuren Medikamenten und Impfstoffen, um steigende Gesundheitsausgaben zu bremsen.
AOK fordert im Pharmadialog neue Maßnahmen zur Kostendämpfung bei teuren Medikamenten und Impfstoffen, um steigende Gesundheitsausgaben zu bremsen.
Der AOK-Bundesverband hat zum Pharmadialog eine umfassende Forderungsliste zur Kostendämpfung bei Medikamenten und Impfstoffen vorgestellt. Angesichts "extrem hoher Preise" fordert der Verband neue Sparwerkzeuge, um die Ausgaben zu senken. Dies berichtet die Ärzte Zeitung.(pkt).
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
15.01.2026
Deutsche Arbeitgeber begrüßen Warkens Reformen im Gesundheitswesen
Deutsche Arbeitgeber und Verbände unterstützen Gesundheitsreformen von Ministerin Warken, während Ärzte und Pflegevertreter auf Herausforderungen hinweisen.
Deutsche Arbeitgeber und Verbände unterstützen Gesundheitsreformen von Ministerin Warken, während Ärzte und Pflegevertreter auf Herausforderungen hinweisen.
In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung begrüßen deutsche Arbeitgeber und Verbände weitgehend die Reformvorhaben von Gesundheitsministerin Nina Warken. Steffen Kampeter von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände betonte die Notwendigkeit von Strukturreformen, wie die Einführung eines Primärarztsystems und die Reformierung der Finanzierung von Pflegebudgets. Die Ministerin plant zudem eine Überprüfung der Pflegekostenweitergabe von Kliniken an Krankenkassen. Die Ärzteverbände, einschließlich der Haus- und Fachärzte, unterstützen Warkens Initiativen, wobei sie jedoch auf die Herausforderung der Patientensteuerung hinweisen. Der Deutsche Pflegerat und die Kassenärztliche Bundesvereinigung äußern ebenfalls Unterstützung, jedoch auch Bedenken bezüglich der potenziellen Missbrauchsgefahr im Pflegebudget und der Herausforderungen bei der Kosteneinsparung. Die vorgeschlagenen Reformen zielen darauf ab, eine effizientere und finanziell tragfähige Gesundheits- und Pflegestruktur zu etablieren.
Ein Drittel der Arztpraxen plant Wechsel des Verwaltungssystems
Ein Drittel der Arztpraxen plant den Wechsel des Verwaltungssystems wegen Schwierigkeiten mit der Gesundheitskarte und dem elektronischen Rezept.
Ein Drittel der Arztpraxen plant den Wechsel des Verwaltungssystems wegen Schwierigkeiten mit der Gesundheitskarte und dem elektronischen Rezept.
Ein Drittel der Arztpraxen und Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) zeigt sich unzufrieden mit ihrem aktuellen Praxisverwaltungssystem (PVS) und beabsichtigt einen Wechsel, wie eine Umfrage des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung ergab. Hauptursachen für die Unzufriedenheit sind Schwierigkeiten beim Auslesen der elektronischen Gesundheitskarte und beim Erstellen des elektronischen Rezepts. Diese Probleme beeinträchtigen den Praxisalltag erheblich. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
15.01.2026
Gesundheitsreform: Stärkere Rolle für Hausärzte und Pflegekräfte
Das Gesundheitsministerium plant eine Reform, die Hausärzte und Pflegekräfte stärker einbindet, um die Primärversorgung effizienter zu gestalten.
Das Gesundheitsministerium plant eine Reform, die Hausärzte und Pflegekräfte stärker einbindet, um die Primärversorgung effizienter zu gestalten.
Das Bundesgesundheitsministerium plant eine umfassende Reform der Primärversorgung, die eine effizientere Steuerung der Patienten durch das Gesundheitssystem ermöglicht. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken kündigte an, dass die Hausärzte als erste Anlaufstelle dienen sollen und die Überweisung zu Fachärzten durch eine elektronische Überweisung unterstützt wird. Um die Versorgung zu verbessern und Engpässe zu vermeiden, wird auch eine stärkere Einbindung von Advanced Practice Nurses angestrebt, die zusätzliche Verantwortung, wie Hausbesuche, übernehmen sollen. Das Ministerium setzt auf eine gesteigerte Impfbereitschaft und plant eine Gesetzesvorlage zur Krankenhausreform, die die Anzahl der Kliniken optimieren soll. Der Ministerin zufolge sei "mehr Geld für das System" nicht die Lösung, vielmehr müssten Effizienzsteigerungen erzielt werden. Dies gelte auch für die anstehenden Reformen in der Pflege, um die Eigenanteile zu stabilisieren und eine nachhaltige Finanzierung sicherzustellen. Dieser Ansatz wird im Deutschen Bundestag diskutiert und abgestimmt, um die Langfristigkeit der Gesundheitsversorgung zu stärken.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
15.01.2026
Bayerns Gesundheitsministerin fordert einheitliche Standards für Krisen
Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach fordert einheitliche Krisenstandards und betont die Notwendigkeit gemeinsamer Investitionen zur Stärkung der Resilienz.
Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach fordert einheitliche Krisenstandards und betont die Notwendigkeit gemeinsamer Investitionen zur Stärkung der Resilienz.
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat sich für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern ausgesprochen, um gemeinsame Standards für Krisensituationen zu entwickeln. Sie betont, dass die Stärkung der Resilienz dringend notwendig sei. Laut Gerlach sollten die erforderlichen Investitionen aus Steuermitteln finanziert werden. Diese Äußerungen tätigte sie angesichts eines geplanten Sicherheitsgipfels, bei dem sie für einen besseren Informationsaustausch wirbt (Quelle: aerztezeitung.de).
Tech-Giganten drängen ins Gesundheitswesen: Dringender Reformbedarf
Tech-Giganten mischen das Gesundheitswesen auf, während Reformbedarf drängt. Starre Strukturen treffen auf Innovationen. Gefahr oder Chance?
Tech-Giganten mischen das Gesundheitswesen auf, während Reformbedarf drängt. Starre Strukturen treffen auf Innovationen. Gefahr oder Chance?
Tech-Giganten arbeiten mit Hochdruck daran, die Gesundheitsversorgung nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Währenddessen bleiben Gesundheitsberufe in traditionellen Abgrenzungsmustern gefangen, und der Gesetzgeber zeigt wenig Initiative, diesem Wandel entgegenzutreten. Diese Passivität könnte beträchtliche Gefahren bergen, denn die Disruption durch technologische Innovationen steht im krassen Gegensatz zu den starren Strukturen des derzeitigen Gesundheitssystems. Fachkreisen zufolge gibt es einen dringenden Reformbedarf, um den neuen Herausforderungen adäquat zu begegnen und zukünftige Versorgungslücken zu vermeiden. Die vollständige Analyse dieser Entwicklungen lesen Sie auf aerztezeitung.de.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
14.01.2026
Gesundheitsministerin Warken plant umfassende Reformen im Pflegebereich
Gesundheitsministerin Warken plant Reformen zur effizienteren Gesundheitsversorgung und will das Pflegebudget abschaffen, berichtet die F.A.Z.
Gesundheitsministerin Warken plant Reformen zur effizienteren Gesundheitsversorgung und will das Pflegebudget abschaffen, berichtet die F.A.Z.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) kündigt umfassende Reformen im Gesundheitswesen an, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet. Ein zentrales Vorhaben ist die Einführung eines Hausarztmodells zur Steuerung der Patientenströme und eine Reform des Pflegegrads 1. Die Pläne beinhalten auch die Abschaffung des Pflegebudgets in seiner bisherigen Form, da Berichte über Missbrauch vorliegen. Warken stellt klar, dass das Ziel all dieser Maßnahmen darin besteht, trotz steigender Ausgaben eine finanzierbare und effiziente Gesundheitsversorgung beizubehalten. Reformen wie die Einführung von „Advanced Practice Nurses“ sollen zur Entlastung der Arztpraxen beitragen, während Patienten durch Anreize dazu bewegt werden sollen, das System effizient zu nutzen. Trotz der bevorstehenden Wahlen sollen die Reformen zügig umgesetzt werden, um die Stabilität im Gesundheitssystem sicherzustellen. (Quelle: F.A.Z.)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
14.01.2026
Paul-Ehrlich-Institut: Efluelda-Impfstoffe mit Italienischer Kennzeichnung
Efluelda-Grippeimpfstoffe mit italienischer Kennzeichnung jetzt in Deutschland zugelassen, da deutsche Bestände ausverkauft, teilt das Paul-Ehrlich-Institut mit.
Efluelda-Grippeimpfstoffe mit italienischer Kennzeichnung jetzt in Deutschland zugelassen, da deutsche Bestände ausverkauft, teilt das Paul-Ehrlich-Institut mit.
Das Paul-Ehrlich-Institut hat aufgrund der vollständigen Abverkäufe aller trivalenten Efluelda-Impfstoffe in Deutschland die Erlaubnis erteilt, Efluelda mit italienischer Kennzeichnung auf den deutschen Markt zu bringen. Dieser Influenza-Impfstoff entspricht in seiner pharmazeutischen Zusammensetzung demjenigen, der üblicherweise in deutscher Sprache beschriftet ist, so die "Ärzte Zeitung".
Studie: Impfbereitschaft stieg trotz anfänglicher Skepsis stark an
Impfbereitschaft während der Pandemie gestiegen, zeigt eine Studie, trotz anfänglicher Skepsis. Erkenntnisse helfen bei künftigen Impfkampagnen.
Impfbereitschaft während der Pandemie gestiegen, zeigt eine Studie, trotz anfänglicher Skepsis. Erkenntnisse helfen bei künftigen Impfkampagnen.
Eine aktuelle Studie, über die die Ärzte Zeitung berichtet, analysierte das Impfverhalten von Erwachsenen während der Corona-Pandemie. Befragt wurden 1,1 Millionen Personen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich viele Menschen, die zu Beginn der Pandemie skeptisch gegenüber der COVID-19-Impfung waren, später doch impfen ließen. Dennoch bleiben bestimmte Bevölkerungsgruppen weiterhin schwer erreichbar. Diese Ergebnisse bieten medizinischem Fachpersonal und Gesundheitsbehörden wichtige Erkenntnisse für zukünftige Impfkampagnen und die Planung von Maßnahmen zur Erhöhung der Impfbereitschaft.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
13.01.2026
Deutschland und Indien kooperieren bei Anwerbung indischer Pflegekräfte
Deutschland und Indien fördern die Anwerbung indischer Pflegekräfte durch gemeinsame Ausbildungsstandards und Global Skills Partnerships.
Deutschland und Indien fördern die Anwerbung indischer Pflegekräfte durch gemeinsame Ausbildungsstandards und Global Skills Partnerships.
Im Rahmen des Treffens von Bundeskanzler Friedrich Merz und dem indischen Premierminister Narendra Modi wurde eine Absichtserklärung zur Anwerbung indischer Pflegekräfte in Deutschland unterzeichnet. Die Vereinbarung, die zwischen dem deutschen Bundesgesundheitsministerium und dem indischen Gesundheitsministerium ausgehandelt wurde, zielt darauf ab, gemeinsame Standards für die Ausbildung in Indien zu etablieren. Dies soll bürokratische Anerkennungsverfahren verkürzen und qualifizierte Fachkräfte schneller in den deutschen Arbeitsmarkt integrieren. Die Absichtserklärung sieht vor, internationale Standards zur Anwerbung von Pflegefachpersonen zu fördern und nachhaltige, transparente Anwerbeverfahren unentgeltlich zu gestalten. Zudem wurden sogenannte Global Skills Partnerships (GSP) vereinbart, bei denen Pflegekräfte gemäß deutschen und indischen Anforderungsprofilen ausgebildet werden, unterstützt durch Deutschunterricht und interkulturelle Trainings. Die Initiative soll die Fachkräftesicherung in Deutschland stärken und die Ausbildungskapazitäten insgesamt steigern. Quelle: Bundesgesundheitsministerium
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