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Digitalisierung und Technologie
05.02.2026
AOK-Pflegenavigator: Jetzt Suche nach Intensivpflege-Einrichtungen möglich
Der AOK-Pflegenavigator ermöglicht jetzt die gezielte Suche nach Einrichtungen für außerklinische Intensivpflege, ideal für beatmungspflichtige Patienten.
Der AOK-Pflegenavigator ermöglicht jetzt die gezielte Suche nach Einrichtungen für außerklinische Intensivpflege, ideal für beatmungspflichtige Patienten.
Die AOK bietet im Rahmen ihres Pflegenavigators nun auch die Möglichkeit, gezielt nach Einrichtungen für außerklinische Intensivpflege (AKI) zu suchen, wie die Webseite aok.de informiert. Diese Erweiterung ermöglicht es den Nutzern, spezialisierte Anbieternähe ihres Wohnorts anzeigen zu lassen. Unter den Suchergebnissen sind die spezifischen Spezialisierungen der jeweiligen Leistungserbringer genannt. Das Angebot richtet sich an beatmungspflichtige Kinder und Erwachsene, wobei die Versorgung sowohl zu Hause als auch in spezialisierten Einrichtungen durchgeführt werden kann. Eine ärztliche Verordnung und die Genehmigung durch die Krankenkasse sind Voraussetzung für die Inanspruchnahme dieser Pflegeleistung. Durch diese Neuerung können Ärzte, Pflegefachpersonen sowie Angehörige einfacher geeignete Pflegeplätze finden.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
05.02.2026
Warken will Krankenhausreform anpassen: Bedenken wegen Kosten & Strukturwandel
Gesundheitsministerin Warken will die Krankenhausreform anpassen, doch Kritiker fürchten erhöhte Kosten und Aufweichung des Strukturwandels.
Gesundheitsministerin Warken will die Krankenhausreform anpassen, doch Kritiker fürchten erhöhte Kosten und Aufweichung des Strukturwandels.
Gesundheitsministerin Nina Warken plant, die Krankenhausreform ihres Vorgängers praxistauglich zu gestalten. Kritiker äußern Bedenken, dass der notwendige Strukturwandel dadurch verwässert werden könnte und warnen zudem vor steigenden Kosten für die Beitragszahler. Diese Diskussion entbrannte im Zuge der geplanten Änderungen an der von Lauterbach initiierten Reform. Laut der Ärzte Zeitung sehen einige Experten darin nicht nur eine Bedrohung für Praxen, sondern auch Chancen für niedergelassene Ärzte an neu definierten Schnittstellen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Im Zuge dieser Reform könnten Kliniken verstärkt in den Bereich der ambulanten Versorgung einsteigen, was für die niedergelassene Praxislandschaft Herausforderungen und neue Möglichkeiten mit sich bringen könnte (Quelle: Ärzte Zeitung).
Arzneimittelkosten der GKV auf Rekordhoch: AOK kritisiert AMNOG
Rekordkosten für Arzneimittel: Die GKV-Ausgaben stiegen 2024 um zehn Prozent. AOK fordert Anpassungen beim AMNOG zur Eindämmung der Kostenexplosion.
Rekordkosten für Arzneimittel: Die GKV-Ausgaben stiegen 2024 um zehn Prozent. AOK fordert Anpassungen beim AMNOG zur Eindämmung der Kostenexplosion.
Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind laut einem Bericht des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) auf ein neues Rekordniveau gestiegen. 2024 betrugen die Nettokosten 59,3 Milliarden Euro, ein Anstieg von etwa zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Patentgeschützte Arzneimittel sind die Haupttreiber des Kostenanstiegs, obwohl sie nur sieben Prozent der verordneten Tagesdosen ausmachen, sind sie für 54 Prozent der Kosten verantwortlich. Seit der Einführung des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) im Jahr 2011 sind die GKV-Ausgaben für Arzneimittel um mehr als 125 Prozent gestiegen. Das WIdO kritisiert die sinkende Steuerungswirkung des AMNOG und die zunehmenden Umgehungsstrategien bei der frühen Nutzenbewertung und Preisverhandlung. Die AOK fordert eine Neujustierung der Arzneimittelpolitik, um Innovationen finanzierbar zu halten, und lehnt intransparente Vergütungsmodelle ab. Quelle: aok.de.
Grippe- und RSV-Welle belasten Arztpraxen: Hohe Infektionszahlen
Grippe- und RSV-Welle steigern Arztbesuche: Hohe Infektionszahlen belasten Praxen und unterstreichen die Dringlichkeit von Prävention und Behandlung in Deutschland.
Grippe- und RSV-Welle steigern Arztbesuche: Hohe Infektionszahlen belasten Praxen und unterstreichen die Dringlichkeit von Prävention und Behandlung in Deutschland.
Deutschland steckt mitten in einer Grippe-Welle und steht am Beginn einer RSV-Welle, wie aerztezeitung.de berichtete. Die Zahl der Arztbesuche aufgrund von Atemwegserkrankungen ist aktuell hoch, was auf die anhaltende Zirkulation von Atemwegserregern zurückzuführen ist. Die Grippe-Welle zeigt sich in einem signifikanten Anstieg von Patienten, die medizinische Betreuung benötigen. Zudem wird von einer bevorstehenden RSV-Welle gesprochen, die ebenfalls zur Belastung der Arztpraxen beitragen dürfte. Die steigenden Infektionszahlen verdeutlichen die Bedeutung einer guten Präventionsstrategie und einer effektiven Behandlung, um den Anstieg der Fälle effektiv zu managen.
Versorgungslücke: Schlechtere Diabetes-Betreuung für psychisch Erkrankte
Psychisch Erkrankte erhalten bei Diabetes oft weniger Untersuchungen und Medikation, was auf eine erhebliche Versorgungslücke hinweist.
Psychisch Erkrankte erhalten bei Diabetes oft weniger Untersuchungen und Medikation, was auf eine erhebliche Versorgungslücke hinweist.
Menschen mit psychischen Erkrankungen erhalten eine schlechtere medizinische Versorgung bei Diabetes, berichtet aerztezeitung.de. Wichtige Untersuchungen wie die HbA1c-Messung und Fußuntersuchungen werden bei dieser Patientengruppe seltener durchgeführt. Zusätzlich haben diese Patienten offenbar weniger Zugang zu modernen Medikamenten wie GLP-1-Rezeptoragonisten, wie aus einer systematischen Überprüfung hervorgeht. Dies deutet auf eine besorgniserregende Versorgungslücke hin, die sowohl die Überwachung als auch die Behandlung von Diabetes betrifft.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
04.02.2026
BVMC-Chef: "Ping Pong" statt Integration im deutschen Gesundheitssystem
BVMC-Chef Lutz Hager kritisiert das "Ping Pong" im deutschen Gesundheitssystem und fordert eine bessere Vernetzung zur Optimierung der Primärversorgung.
BVMC-Chef Lutz Hager kritisiert das "Ping Pong" im deutschen Gesundheitssystem und fordert eine bessere Vernetzung zur Optimierung der Primärversorgung.
Der Vorstandschef des Bundesverbandes Managed Care, Lutz Hager, kritisiert die derzeitige Herangehensweise an das Primärversorgungssystem in Deutschland und vergleicht es mit einem "Ping Pong" zwischen Arztpraxen. Im Interview mit der Ärzte Zeitung spricht Hager über die Herausforderungen bei der Umsetzung eines solchen Systems, die bestehenden Hindernisse im Digitalisierungsprozess sowie über unzureichend versorgte Regionen, die er als "weiße Flecken auf der Landkarte" bezeichnet. Hager hebt hervor, dass eine stärkere Vernetzung und ein ganzheitlicher Ansatz notwendig sind, um die Primärversorgung in Deutschland zu optimieren. Quellen: Ärzte Zeitung.
Leopoldina fordert nationale Strategie gegen Adipositas-Epidemie
Leopoldina drängt auf nationale Anti-Adipositas-Strategie mit Zuckersteuer und Werbeverboten für ungesunde Produkte, um effektive Prävention zu unterstützen.
Leopoldina drängt auf nationale Anti-Adipositas-Strategie mit Zuckersteuer und Werbeverboten für ungesunde Produkte, um effektive Prävention zu unterstützen.
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina fordert entschiedene Maßnahmen im Kampf gegen die Adipositas-Epidemie und appelliert an Bund und Länder, eine umfassende nationale Strategie zu entwickeln. Laut Leopoldina reicht kleinteilige Prävention nicht aus; erforderlich seien harte Regulierungen, die gesunde Lebensverhältnisse fördern. Insbesondere werden Maßnahmen wie eine Zuckersteuer und Werbeverbote für ungesunde Produkte gefordert. Fachgesellschaften begrüßen die Stellungnahme der Leopoldina und betonen die Dringlichkeit einer umfassenden Adipositas-Strategie, um nachhaltige Erfolge in der Prävention und Therapie zu erzielen (Quelle: aerztezeitung.de).
Pflegerats-Präsidentin fordert stärkere Pflegeeinbindung in Versorgung
Pflegerats-Präsidentin Vogler fordert stärkere Pflegeeinbindung in die Primärversorgung und plädiert für eine multiprofessionelle Organisation der Zentren.
Pflegerats-Präsidentin Vogler fordert stärkere Pflegeeinbindung in die Primärversorgung und plädiert für eine multiprofessionelle Organisation der Zentren.
Pflegerats-Präsidentin Christine Vogler betont, dass die Primärversorgung ohne Einbindung der Pflege lediglich Theorie bleibt. Laut Vogler müssen Pflegefachpersonen in Primärversorgungszentren kompetenzorientiert agieren können. Diese Zentren sollten multiprofessionell und wohnortnah organisiert sein und die pflegefachliche Perspektive integrieren. Derzeit wird im Gesundheitsministerium ein Fachdialog über die Primärversorgung geführt, bei dem Vogler eine stärkere Beteiligung der Pflege fordert. Darüber hinaus plädiert Vogler für die Verkammerung, um der Pflege eine verbindliche Stimme in der Selbstverwaltung zu geben und Standards sowie Qualitätsverantwortung zu sichern. Im Koalitionsvertrag ist bislang nur ein „Primärarztsystem“ erwähnt, jedoch sieht der BMC-Vorsitzende Lutz Hager die Diskussion um Primärversorgung als ein positives Signal, auch wenn viele Akteure bisher unberücksichtigt bleiben. Die Ärzte Zeitung berichtete.
Langfristige PPI-Nutzung erhöht Risiko bei Atemwegserkrankungen
Langfristige PPI-Nutzung steigert das Risiko für schwere Exazerbationen bei COPD, zeigt eine belgische Studie, und fordert ein Umdenken im Verschreibungsverhalten.
Langfristige PPI-Nutzung steigert das Risiko für schwere Exazerbationen bei COPD, zeigt eine belgische Studie, und fordert ein Umdenken im Verschreibungsverhalten.
Die langfristige Anwendung von Protonenpumpenhemmern (PPI) ist laut einer belgischen Kohortenstudie mit einem erhöhten Risiko für moderate und schwere Exazerbationen bei chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen verbunden. Die Untersuchung zeigt eine klare Dosis-Wirkungs-Beziehung, wodurch besonders vulnerable Patientengruppen identifiziert wurden. Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit eines rationaleren Einsatzes von PPI, um mögliche Gesundheitsrisiken zu minimieren. Details der Studie und deren Methodik sind über aerztezeitung.de verfügbar.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
04.02.2026
Körpersprache erleichtert Pflege von Demenzkranken, sagt Expertin
Körpersprache kann die Pflege von Demenzkranken erleichtern, betont Expertin Steinmetz und empfiehlt langsame, bewusste Gestik und Mimik.
Körpersprache kann die Pflege von Demenzkranken erleichtern, betont Expertin Steinmetz und empfiehlt langsame, bewusste Gestik und Mimik.
Millionen Deutsche leiden an Demenz, und die Pflege dieser Menschen erfordert oft viel Kraft. Eine Expertin betont die Bedeutung von Gestik und Mimik, die im Umgang mit Demenzkranken vieles erleichtern können, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Es lohne sich, die Kommunikation mit Betroffenen durch langsame und bedachte Körpersprache zu führen. So könne man nicht nur Zeit sparen, sondern auch dem Erkrankten ein besseres Gefühl vermitteln. Körpersprache-Trainerin Steinmetz, die sich auf Mimik und Gestik in der Pflege spezialisiert hat, hebt hervor, dass schon die kleinsten Bewegungen der Finger viel über die Gefühlslage von Patienten verraten können. Die richtige Interpretation und Anwendung dieser nonverbalen Signale können die Pflege effizienter gestalten und dabei helfen, einen konstruktiven Austausch zu ermöglichen.
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