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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
17.02.2026
Einwanderung von Pflegefachkräften zentral für deutsche Altenheime
Die Einwanderung von Pflegefachkräften ist für deutsche Altenheime unverzichtbar und sichert die Betreuung in Zeiten des demografischen Wandels.
Die Einwanderung von Pflegefachkräften ist für deutsche Altenheime unverzichtbar und sichert die Betreuung in Zeiten des demografischen Wandels.
Für die deutsche Gesellschaft erweist sich die Einwanderung von Fachkräften für die Gesundheits- und Pflegeberufe als wesentliche Unterstützung. Der notwendige Zuwachs an Beschäftigten wird seit drei Jahren maßgeblich durch die Fachkräfteeinwanderung gedeckt. In vielen Alten- und Pflegeheimen sind Dienstpläne ohne die vielen Pflegehelfer, die während der Flüchtlingskrise 2015 kamen, kaum mehr zu bewältigen. Fachkräfte aus Ländern wie Syrien, Afghanistan oder der Türkei bringen mit ihrem Respekt vor Älteren wertvolle kulturelle Ansätze mit. Der demografische Wandel verschärft sich weiter: Die Zahl der einheimischen Pflegekräfte sinkt, während die Pflegebedürftigen zunehmen. Bundesländer wie Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg haben Agenturen zur Anwerbung von Fachkräften gegründet. Ein standardisiertes Anerkennungsverfahren könnte die Integration beschleunigen. Die Qualität dieser Prozesse variiert stark, was die Einwanderung hochqualifizierter Kräfte verzögert. Verbesserungen, insbesondere in der Digitalisierung der Verfahren, sind notwendig. Quelle: F.A.Z.
Die geplante Pflegereform könnte laut PKV die Generationenlast drastisch erhöhen und milliardenschwere Kosten für junge Menschen bis 2040 verursachen.
Die geplante Pflegereform könnte laut PKV die Generationenlast drastisch erhöhen und milliardenschwere Kosten für junge Menschen bis 2040 verursachen.
Mit Blick auf die geplante Pflegereform befürchtet der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) milliardenschwere Folgekosten für jüngere Generationen. Der Anlass sind Überlegungen von Bund und Ländern zur Begrenzung der Eigenanteile im Pflegeheim. Im Abschlussbericht der Arbeitsgruppe „Zukunftspakt Pflege“ werden zwei Optionen benannt: ein Pflegedeckel von monatlich 1.000 Euro oder 1.200 Euro und die regelhafte Dynamisierung von Leistungen der sozialen Pflegeversicherung. Laut dem PKV-Verband könnten beide Varianten zu erheblichen Kosten führen. Selbst die günstigste Reformvariante könnte bis 2040 eine zusätzliche Generationenlast von fast 102 Milliarden Euro verursachen. Bei einem Pflegedeckel von 1.000 Euro im Monat könnten die Kosten bis 2040 auf 137,6 Milliarden Euro steigen. Dr. Florian Reuther, PKV-Verbandsdirektor, warnt vor einem neuen Generationenkonflikt, ähnlich dem Rentenpaket. Leistungsausweitungen würden die Beitragszahler massiv überfordern, was den Wirtschaftsstandort schädigt und das Ungleichgewicht zwischen den Generationen verschärft. Die Quelle dieser Informationen ist die Ärzte Zeitung.
Renten- und Pflegeversicherung vor 300-Milliarden-Euro-Mehrbelastung
Der PKV warnt: Reformpläne könnten Renten- und Pflegeversicherung bis 2040 um 300 Mrd. Euro belasten und einen Generationenkonflikt auslösen.
Der PKV warnt: Reformpläne könnten Renten- und Pflegeversicherung bis 2040 um 300 Mrd. Euro belasten und einen Generationenkonflikt auslösen.
In der gesetzlichen Renten- und Pflegeversicherung drohen bis zum Jahr 2040 zusätzliche Ausgaben von rund 300 Milliarden Euro, wie der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) mitteilt. Diese Summe müssten künftige Generationen aufbringen, wenn die derzeitigen Reformpläne Realität werden. „Mit der Pflegereform könnte der Regierungskoalition nach dem Rentenpaket der nächste Generationenkonflikt ins Haus stehen“, warnt Florian Reuther, PKV-Verbandsdirektor. Laut Reuther würden Arbeitnehmer und Arbeitgeber damit massiv überfordert, was dem Standort Deutschland schaden könnte. Zugleich plant Gesundheitsministerin Nina Warken, Patienten im Rahmen einer Gesundheits- und Pflegereform durch ein Hausarztmodell zu belohnen, während der Pflegegrad 1 einer Reform unterzogen werden soll. Die kostenlose Mitversicherung wird dabei in Frage gestellt. Quelle: FAZ.
Gründliche Reinigung bei chronischen Wunden statt Antiseptika nötig
Gründliche Reinigung statt Antiseptika: Bei chronischen Wunden fördert mechanische Säuberung die Heilung, nutzlose Antibiotika sollten vermieden werden.
Gründliche Reinigung statt Antiseptika: Bei chronischen Wunden fördert mechanische Säuberung die Heilung, nutzlose Antibiotika sollten vermieden werden.
Chronische Wunden erfordern beim Verbandswechsel eine gründliche mechanische oder chirurgische Reinigung sowie eine ausgiebige Spülung, wie die aerztezeitung.de berichtet. Der Einsatz von Antiseptika oder lokalen Antibiotika erweist sich dagegen als nutzlos. Diese rigorose Säuberung ist entscheidend, um die Wundheilung zu unterstützen und Komplikationen zu vermeiden.
Gründliche Wundreinigung stärkt Heilungschancen bei chronischen Wunden
Gründliche Wundreinigung bei chronischen Wunden ist entscheidend für die Heilung, Antiseptika und lokale Antibiotika sind dabei wirkungslos, wie aerztezeitung.de berichtet.
Gründliche Wundreinigung bei chronischen Wunden ist entscheidend für die Heilung, Antiseptika und lokale Antibiotika sind dabei wirkungslos, wie aerztezeitung.de berichtet.
Chronische Wunden erfordern beim Verbandswechsel eine gründliche mechanische oder chirurgische Reinigung, gefolgt von einer ausgiebigen Spülung. Der Einsatz von Antiseptika oder lokalen Antibiotika erweist sich dabei als wirkungslos, wie berichtet wird. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit eines sorgfältigen Umgangs mit der Wundreinigung, um die Heilungschancen zu optimieren und Infektionen zu vermeiden. Die Informationen stammen von einem Bericht auf aerztezeitung.de.
Rechtliche Rahmenbedingungen bei Terminvergabe: Interview mit Vogtmeier
Anwältin Vogtmeier beleuchtet rechtliche Grenzen bei Arztterminen: Dürfen Ärzte Kassenpatienten ablehnen, während sie Privatpatienten bevorzugen?
Anwältin Vogtmeier beleuchtet rechtliche Grenzen bei Arztterminen: Dürfen Ärzte Kassenpatienten ablehnen, während sie Privatpatienten bevorzugen?
Anwältin Katharina Vogtmeier erläutert im Interview mit der Ärzte Zeitung, welche rechtlichen Grenzen bei der Vergabe von Terminen durch Vertragsärzte zu beachten sind. Der Fokus liegt auf der Frage, ob Ärzte Termine mit Kassenpatienten ablehnen dürfen, während sie gleichzeitig Termine für Privatpatienten vergeben. Vogtmeier klärt auf, dass bestimmte rechtliche Rahmenbedingungen eingehalten werden müssen. Zudem wurde die Halbzeitbilanz des KV-Vorstands thematisiert; hierbei fällt auf, dass nahezu alle Praxen im Saarland beim digitalen Honorarbescheid mitziehen, wodurch nicht nur Kosten gespart, sondern auch positive Beiträge zur Nachhaltigkeit geleistet werden. Quellen: Ärzte Zeitung, 15.02.2026.
Kronberg startet ein Pilotprojekt für demenzfreundliche Umgebungen mit Schulungen und lilafarbenen Aufklebern, unterstützt von lokalen Stiftungen und dem Rotary Club.
Kronberg startet ein Pilotprojekt für demenzfreundliche Umgebungen mit Schulungen und lilafarbenen Aufklebern, unterstützt von lokalen Stiftungen und dem Rotary Club.
Die Stadt Kronberg im Taunus plant, eine demenzfreundliche Umgebung zu schaffen, unterstützt von der Frankfurter Hans und Ilse Breuer-Stiftung und dem Kronberger Rotary Club. Schulungen für Personal und Privatleute sowie lilafarbene Aufkleber an Läden und Einrichtungen, deren Mitarbeiter im Umgang mit Demenzkranken geschult sind, sollen die Teilhabe von Menschen mit Demenz am sozialen Leben ermöglichen. Kronbergs Bürgermeister unterstützt das Projekt als Schirmherr. Die Stadt, deren Einwohner im Durchschnitt älter als der nationale Durchschnitt sind, ist aufgrund ihrer Kompaktheit und Altersstruktur gut geeignet für dieses Pilotvorhaben. Seit dem Sommer 2026 findet das niederschwellige Programm auch in anderen hessischen Gemeinden Interesse. F.A.Z.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
13.02.2026
Sachsen-Anhalt gewinnt über 130 Mediziner durch Landarztquote
Sachsen-Anhalt sichert durch die Landarztquote über 130 Mediziner für ländliche Gebiete und setzt auf Eignung statt Bestnoten.
Sachsen-Anhalt sichert durch die Landarztquote über 130 Mediziner für ländliche Gebiete und setzt auf Eignung statt Bestnoten.
In Sachsen-Anhalt sind über die Landarztquote mehr als 130 zukünftige Mediziner für ländliche Regionen gewonnen worden. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) erklärt, ihr Bundesland sei mit diesem Modell der Studienplatzvergabe Vorreiter. Bewerber, die sich verpflichten, nach dem Studium mindestens zehn Jahre als Hausarzt in einer ländlichen Region zu arbeiten, können auch ohne Bestnoten in Halle oder Magdeburg studieren. Entscheidend sind vor allem berufliche Vorerfahrungen im medizinischen Bereich und das Ergebnis eines speziellen Eignungstests. Für die Landarztquote sind 7,8 Prozent der Medizinstudienplätze, etwa 32 Studienplätze, vorgesehen. Darüber hinaus sind 1,5 Prozent – wahrscheinlich fünf Studienplätze – für angehende Amtsärzte vorgesehen, da auch in Gesundheitsämtern Mediziner fehlen. Diese Informationen wurden von der Ärzte Zeitung, einer Publikation von Springer Medizin, bereitgestellt.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
13.02.2026
G-BA erweitert Herpes Zoster-Impfempfehlung für Risikogruppen ab 18
Der G-BA hat die Herpes Zoster-Impfung für Risikopersonen ab 18 Jahren nach STIKO-Empfehlung erweitert, um besonders gefährdete Gruppen zu schützen.
Der G-BA hat die Herpes Zoster-Impfung für Risikopersonen ab 18 Jahren nach STIKO-Empfehlung erweitert, um besonders gefährdete Gruppen zu schützen.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) setzt eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) um und hat eine erweiterte Schutzimpfungsrichtlinie gegen Herpes zoster für Risikopersonen ab 18 Jahren in Kraft treten lassen. Personen mit angeborener oder erworbener Immundefizienz, bestimmten Autoimmunerkrankungen oder schweren Grunderkrankungen, wie etwa nicht gut eingestellten Diabetikern oder dialysepflichtigen Patienten, sollen von dieser Impfung profitieren. Auch nach einer hämatopoetischen Stammzelltransplantation wird die Impfung dringend empfohlen. Diese Maßnahme gilt als Standardimpfung für alle Menschen ab 60 Jahren. Für Personen zwischen 18 und 59 Jahren mit gut kontrollierten, leichten oder unkomplizierten chronischen Erkrankungen gibt es hingegen keine Empfehlung, da hier keine erhöhten Risiken bestehen. Nach Informationen der Ärztezeitung hält die Schutzwirkung der Impfung voraussichtlich mindestens zehn Jahre an.
Ärzte fordern gesetzliche Klarstellung zum Datenschutz der ePA-Daten
Ärzte und Psychotherapeuten fordern eine gesetzliche Regelung zum Schutz der elektronischen Patientenakte-Daten und verweisen auf bestehende Datenschutzlücken.
Ärzte und Psychotherapeuten fordern eine gesetzliche Regelung zum Schutz der elektronischen Patientenakte-Daten und verweisen auf bestehende Datenschutzlücken.
Organisationen von Ärzten und Psychotherapeuten weisen auf eine Lücke im Gesetz hin. Es fehlt bisher eine ausdrückliche gesetzliche Regelung zum Schutz der Daten in der elektronischen Patientenakte (ePA), wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung sowie die Bundesärzte- und Psychotherapeutenkammer betonen. Die Lösung könnte im Vorbild des Datenschutzes bei der elektronischen Gesundheitskarte liegen. Derzeit gibt es Bedenken, ob ePA-Daten beschlagnahmt werden könnten, was die Notwendigkeit gesetzlicher Klarheit unterstreicht, so die Quelle von aerztezeitung.de.
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