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Medizin, Gesundheit und Prävention
11.03.2025
Hüftfraktur-OP: Infekte und Fixierungsprobleme als häufige Komplikationen
Hüftfraktur-OP: Infekte und Fixierungsversagen sind laut Metaanalyse häufige Komplikationen, was eine sorgfältige Nachsorge und Forschung erfordert.
Hüftfraktur-OP: Infekte und Fixierungsversagen sind laut Metaanalyse häufige Komplikationen, was eine sorgfältige Nachsorge und Forschung erfordert.
Infekte im Operationsbereich sind die häufigsten spezifischen Komplikationen nach einer Hüftfraktur-Operation. Eine umfassende Metaanalyse von 95 Studien zeigt langfristig Probleme, insbesondere das Versagen der Fixierung und periprothetische oder periimplantäre Frakturen. Diese Ergebnisse unterstreichen die Wichtigkeit einer sorgfältigen Nachsorge und kontinuierlicher Forschungsbemühungen, um die postoperative Versorgung und Prävention solcher Komplikationen zu optimieren. Die vollständige Analyse kann durch Anmeldung auf aerztezeitung.de eingesehen werden.
KBV fordert mehr Schutz vor Gewalt gegen Arztpraxen: Spannungen steigen
Die KBV fordert verstärkte Präventionsmaßnahmen gegen Gewalt in Arztpraxen, um Ärzte und Mitarbeiter besser zu schützen und Spannungen zu entschärfen.
Die KBV fordert verstärkte Präventionsmaßnahmen gegen Gewalt in Arztpraxen, um Ärzte und Mitarbeiter besser zu schützen und Spannungen zu entschärfen.
In der jüngsten Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) wurde ein Antrag für mehr präventives Engagement zum besseren Schutz vor Gewalt gegen Arztpraxen diskutiert. Hintergrund sind zunehmende Angriffe auf Ärzte und Praxismitarbeiter, denen die KBV entgegenwirken will. Der Antrag fordert von der Politik verstärkte Bemühungen zum präventiven Schutz. KBV-Vize Dr. Hofmeister betonte, dass Arztpraxen nicht als staatliche Verfügungsmasse behandelt werden dürfen – eine Kritik, die sich sowohl gegen den derzeitigen Bundesgesundheitsminister als auch gegen Kassenvertreter richtet. Dies könnte Spannungen zwischen der KBV und politischen Akteuren weiter verschärfen. Die Quelle dieser Informationen ist die "Ärzte Zeitung".
Hamburg plant neues Lagersystem für Schutzmasken zur Vermeidung von Abfall
Hamburg plant ein neues Lagersystem für Schutzmasken, um künftigen Abfall und Geldverschwendung zu vermeiden, indem ab 2026 ein Krankenhausträger übernimmt.
Hamburg plant ein neues Lagersystem für Schutzmasken, um künftigen Abfall und Geldverschwendung zu vermeiden, indem ab 2026 ein Krankenhausträger übernimmt.
In Hamburg lagern Millionen medizinischer Schutzmasken, deren Haltbarkeit teilweise bald abläuft. Um künftige Vernichtungen und damit verbundene Geldverschwendungen zu vermeiden, plant Hamburg ein System, bei dem die Bevorratung ab 2026 über einen Krankenhausträger läuft. Die Sozialbehörde betont, dass es rechtliche Hürden für die Abgabe der Masken an private Einrichtungen gibt, was das Problem des Ablaufs nicht vollständig verhindern kann. Ähnlich verfährt Schleswig-Holstein, wo ein rollierendes System sicherstellt, dass Verfallsdaten nicht erreicht werden. Dies berichtet die Ärzte Zeitung.
Kritik an Sondierungsergebnissen: Forderungen nach Reformen in Gesundheit und Pflege
Union und SPD stehen wegen ihrer Sondierungsergebnisse in der Kritik. Experten fordern dringend Reformen und klare Finanzierungsstrategien im Gesundheitswesen.
Union und SPD stehen wegen ihrer Sondierungsergebnisse in der Kritik. Experten fordern dringend Reformen und klare Finanzierungsstrategien im Gesundheitswesen.
Das Ergebnispapier von Union und SPD zum Abschluss der Sondierungsgespräche wurde von einigen als unzureichend in Bezug auf Gesundheit und Pflege kritisiert. Der Grünen-Abgeordnete Professor Armin Grau äußerte gegenüber der Ärzte Zeitung, dass er von der neuen Koalition erwarte, die Krankenhausreform fortzuführen und bisher nicht umgesetzte Maßnahmen der vorherigen Regierung aufzunehmen, um das Gesundheitssystem effizienter zu gestalten und langfristig Kosten zu sparen. Die Vorstandschefin des GKV-Spitzenverbands, Dr. Doris Pfeiffer, fordert in den bevorstehenden Koalitionsverhandlungen klare Strukturreformen und eine nachhaltige Finanzierungsstrategie für die Kranken- und Pflegeversicherung. Auch Ulrike Elsner vom Verband der Ersatzkassen kritisierte die unkonkreten Aussagen zur Finanzierung im Sondierungspapier und forderte eine staatliche Kostenübernahme von versicherungsfremden Leistungen sowie kostendeckende Beiträge für Bürgergeldempfangende. Die Meldung stammt von aerztezeitung.de.
Hälfte der Beschäftigten fühlt sich ausgebrannt – Studie enthüllt Gründe
Fast die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland fühlt sich regelmäßig ausgebrannt, wie eine Studie zeigt, wobei die Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben ein Hauptgrund ist.
Fast die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland fühlt sich regelmäßig ausgebrannt, wie eine Studie zeigt, wobei die Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben ein Hauptgrund ist.
Fast die Hälfte der deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fühlt sich regelmäßig ausgebrannt, wie eine aktuelle Studie von BuchhaltungsButler und DataPulse Research ergab. Trotz ausreichender Erholungszeiten empfinden viele den Job als erhebliche Belastung, so die Studie, die auf aerztezeitung.de veröffentlicht wurde. Dabei gaben 23 Prozent der Befragten an, sich täglich oder sehr oft geistig erschöpft zu fühlen, während 21 Prozent dies etwa die Hälfte der Zeit erleben. Die Untersuchung betont, dass die schlechte Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben ein wesentlicher Faktor für die empfundenen Belastungen ist. Besonders Frauen leiden häufiger unter stressbedingten Symptomen wie Angst und Schlaflosigkeit. Bemerkenswert: Fast ein Viertel der Beschäftigten überprüft auch außerhalb der Arbeitszeiten regelmäßig berufliche Nachrichten.
Digitalisierungsförderung boostet Mittelstands-Umsätze deutlich
Digitalisierungs-Förderung steigert Umsatz: Neue Daten zeigen effektive Unterstützung von KMUs durch Förderprogramme des Wirtschaftsministeriums.
Digitalisierungs-Förderung steigert Umsatz: Neue Daten zeigen effektive Unterstützung von KMUs durch Förderprogramme des Wirtschaftsministeriums.
Laut einer aktuellen Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz zeigen neue Evaluationsdaten die Wirksamkeit der Förderprogramme zur Digitalisierung des Mittelstandes in Deutschland. Die gesteigerte Digitalisierung hat zu einem merklichen Umsatzwachstum geführt. Die Fördermaßnahmen, die darauf abzielen, kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu digitalen Technologien zu erleichtern und Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, erweisen sich als effektiv. Weitere Informationen zu diesen Programmen sind auf der Webseite des Ministeriums und in der Förderdatenbank des Bundes zu finden.
Schwermetall-Test im Urin als möglicher Demenz-Früherkennungsansatz
Ein Urin-Schwermetalltest könnte künftig als Demenzfrüherkennung dienen, wie die MESA-Studie nahelegt, berichtet die Ärzte Zeitung.
Ein Urin-Schwermetalltest könnte künftig als Demenzfrüherkennung dienen, wie die MESA-Studie nahelegt, berichtet die Ärzte Zeitung.
Eine vermehrte Ausscheidung von Schwermetallen im Urin könnte Menschen mit einem erhöhten Demenzrisiko identifizieren. Diese Erkenntnis geht aus der MESA-Studie hervor und legt nahe, dass ein entsprechendes Screening zur Demenzfrüherkennung in Betracht gezogen werden sollte, wie die Ärzte Zeitung berichtet.
Jede 10. Arztpraxis von IT-Sicherheitsvorfällen betroffen: BSI-Bericht
Laut BSI-Bericht war jede zehnte Arztpraxis von IT-Sicherheitsvorfällen betroffen, mangelnde Umsetzung von Schutzrichtlinien der KBV wird bemängelt.
Laut BSI-Bericht war jede zehnte Arztpraxis von IT-Sicherheitsvorfällen betroffen, mangelnde Umsetzung von Schutzrichtlinien der KBV wird bemängelt.
Jede zehnte Arztpraxis ist laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bereits von einem IT-Sicherheitsvorfall betroffen gewesen, wie aerztezeitung.de berichtet. Die IT-Sicherheitsrichtlinie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) legt fest, wie sich Praxisinhaber schützen können. In der Praxis mangelt es jedoch oft an der Umsetzung dieser Richtlinien.
GKV-Reserven stark geschrumpft: Lauterbach fordert Reformen
Die GKV-Reserven sind drastisch geschrumpft, Gesundheitsminister Lauterbach fordert Reformen. Besonders das Pflegepersonal treibt die Kosten.
Die GKV-Reserven sind drastisch geschrumpft, Gesundheitsminister Lauterbach fordert Reformen. Besonders das Pflegepersonal treibt die Kosten.
Die Finanzreserven der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) sind auf nur noch 2,1 Milliarden Euro zum Jahresbeginn geschrumpft, was weniger als die Hälfte der gesetzlich vorgeschriebenen Rücklage von 0,2 Monatsausgaben entspricht. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz liegt mittlerweile bei 2,92 Prozent, höher als der vom Bundesgesundheitsministerium im November festgelegte Satz von 2,5 Prozent. Laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sind die finanziellen Engpässe auf vergangene Versäumnisse zurückzuführen und er fordert tiefgreifende Strukturreformen im Gesundheitswesen. Der Gesundheitsfonds hat ein Minus von 3,7 Milliarden Euro verzeichnet, und seine Liquiditätsreserven sind auf 5,7 Milliarden Euro gesunken. Besonders dynamisch entwickelten sich die Pflegepersonalkosten in Krankenhäusern, die um 13,1 Prozent stiegen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Regierungskommission fordert monistische Finanzierung der Kliniken
Regierungskommission fordert monistische Klinikfinanzierung, da bisherige Finanzierung aus Länder- und Kassengeldern unzureichend ist und Reformen benötigt.
Regierungskommission fordert monistische Klinikfinanzierung, da bisherige Finanzierung aus Länder- und Kassengeldern unzureichend ist und Reformen benötigt.
Die Mitglieder der Regierungskommission zur Krankenhausreform sprechen sich für eine neue Form der Finanzierung der Kliniken aus, da die bisherige duale Finanzierung durch Länder und Kassen an ihre Grenzen stößt. Laut der am Freitag veröffentlichten 13. Stellungnahme der Kommission erfüllen die Bundesländer ihre gesetzliche Investitionsverpflichtung nicht ausreichend. Die Länder tragen derzeit nur etwa die Hälfte der notwendigen Investitionskosten. Um die empfohlene Investitionsquote zu erreichen, schlägt die Kommission ein Anreizsystem vor, bei dem die Länder bis zu fünf Prozent der Erlöse übernehmen sollen. Zudem wird eine Umstellung auf ein monistisches System in Betracht gezogen, wobei die Betriebskosten der Krankenhäuser aus Kassenmitteln finanziert werden sollen. Dies erfordert finanzielle Entlastungen an anderer Stelle und Mitspracherechte für die Krankenkassen bei der Krankenhausplanung. (Quelle: aerztezeitung.de)
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