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Finanzen und Versicherung
13.03.2025
GKV-Defizit 2024: Experten fordern Reformen zur Finanzierungssicherung
Experten fordern Reformen zur GKV-Finanzierung, um ein Defizit von über sechs Milliarden Euro 2024 zu bewältigen und die Zukunft der Krankenversicherung zu sichern.
Experten fordern Reformen zur GKV-Finanzierung, um ein Defizit von über sechs Milliarden Euro 2024 zu bewältigen und die Zukunft der Krankenversicherung zu sichern.
Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) steht vor erheblichen finanziellen Herausforderungen, nachdem sie im Jahr 2024 ein Defizit von mehr als sechs Milliarden Euro verzeichnet hat. Die Ausgabendynamik setzt sich fort, was Fachexperten dazu veranlasst hat, nach Reformperspektiven zu suchen. Die Ärzte Zeitung hat in diesem Zusammenhang fünf renommierte Gesundheitsökonomen befragt, um mögliche Lösungsansätze zu diskutieren.
Corona-Spätfolgen: Risiken fürs Herz, Gehirn und Nieren bestehen fort
Auch nach fünf Jahren Pandemie bleiben Coronaspätfolgen ein Risiko, vor allem für Herz, Gehirn und Nieren, warnt "Der Spiegel". Forschung bleibt unverzichtbar.
Auch nach fünf Jahren Pandemie bleiben Coronaspätfolgen ein Risiko, vor allem für Herz, Gehirn und Nieren, warnt "Der Spiegel". Forschung bleibt unverzichtbar.
Fünf Jahre nach dem Beginn der Coronapandemie hat das Virus Sars-CoV-2 einen Großteil seines Schreckens verloren. Laut einem Bericht von "Der Spiegel" bleiben jedoch die Risiken für Spätschäden bestehen. Besonders betroffen könnten das Herz, das Gehirn und die Nieren sein, selbst wenn die akuten Krankheitsverläufe mittlerweile überwiegend milder erscheinen. Gesundheitsexperten warnen daher weiterhin vor den Langzeitfolgen einer Infektion, auch wenn die unmittelbaren Bedrohungen des Virus nachgelassen haben. Die Forschung arbeitet intensiv daran, diese Spätfolgen besser zu verstehen und zu bekämpfen.
Apothekerpräsident fordert optimierte ePA vor Regelbetrieb - Datenschutz im Fokus
Apothekerpräsident Thomas Preis mahnt vor Regelbetrieb der ePA zu mehr Datenschutz und optimierter Funktionalität, um Behandlungssicherheit zu gewährleisten.
Apothekerpräsident Thomas Preis mahnt vor Regelbetrieb der ePA zu mehr Datenschutz und optimierter Funktionalität, um Behandlungssicherheit zu gewährleisten.
Apotheker-Präsident Thomas Preis fordert, bevor die elektronische Patientenakte (ePA) den Regelbetrieb aufnimmt, eine reibungslosere Funktionalität und besseren Datenschutz. Der Testbetrieb zeigt, dass Apotheker mit der Medikationsliste in der ePA noch nicht vollends zufrieden sind. Die elektronische Patientenakte wird als ein wichtiges Werkzeug zur Digitalisierung im Gesundheitswesen angesehen und soll langfristig die Behandlungssicherheit und -effizienz verbessern. Doch Preis hebt hervor, dass vor allem in puncto Datenschutz noch erhebliche Verbesserungen notwendig sind, bevor ein reibungsloser Betrieb ermöglicht werden kann. Der Apotheker-Präsident äußert zudem die Hoffnung, dass in Bezug auf die Bedienbarkeit und Funktionalität baldige Fortschritte erzielt werden. (Quelle: Ärztezeitung.de)
Arbeitsgruppe zur Pflegepolitik: Laumann und Pähle leiten Verhandlungen
Laumann und Pähle leiten Verhandlungen zur Pflegepolitik für den neuen schwarz-roten Koalitionsvertrag. Start ist am 13. März, Abschluss im April geplant.
Laumann und Pähle leiten Verhandlungen zur Pflegepolitik für den neuen schwarz-roten Koalitionsvertrag. Start ist am 13. März, Abschluss im April geplant.
Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) und Katja Pähle, die Chefin der SPD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, leiten die Arbeitsgruppe, welche den gesundheits- und pflegepolitischen Teil des Koalitionsvertrags der neuen schwarz-roten Regierung erstellen soll. Die Gruppe besteht aus 16 Mitgliedern, von denen sechs der CDU, drei der CSU und sieben der SPD angehören. Unter den CDU-Vertretern sind die Gesundheitsministerin von Schleswig-Holstein, Kerstin von der Decken, sowie Hendrik Streeck, der Bonner Virologe und CDU-Neuling im Bundestag. Die CSU wird unter anderem durch Dr. Stephan Pilsinger und Emmi Zeulner vertreten. Auf SPD-Seite leitet Pähle die Delegation, unterstützt von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und weiteren prominenten Politikern aus Bund und Ländern. Die Verhandlungen beginnen am 13. März, und der Plan sieht eine Vertragsunterzeichnung in der Woche vom 14. bis 18. April vor, berichtet die Ärzte Zeitung.
Pflegeeinrichtungen: Telematikinfrastruktur ab Juli 2025 verpflichtend
Ab Juli 2025 ist die Anbindung an die Telematikinfrastruktur für Pflegeeinrichtungen Pflicht, um die Kommunikation zu verbessern und die Patientensicherheit zu erhöhen.
Ab Juli 2025 ist die Anbindung an die Telematikinfrastruktur für Pflegeeinrichtungen Pflicht, um die Kommunikation zu verbessern und die Patientensicherheit zu erhöhen.
Ab dem 1. Juli 2025 müssen alle Pflegeeinrichtungen an die Telematikinfrastruktur (TI) angebunden sein, um die Kommunikation im Gesundheitswesen zu verbessern und zu beschleunigen. Ziel ist es, den Pflegekräften mehr Zeit für die Betreuung der Patienten zu geben, teilt die AOK auf ihrer Webseite mit. Der GKV-Spitzenverband unterstützt die Einrichtungen mit einem Leitfaden, um den Implementierungsprozess zu erleichtern. Die TI bietet zahlreiche Vorteile, darunter eine effizientere Kommunikation zwischen Gesundheitseinrichtungen, verbesserte Dokumentation und Zugang zu elektronischen Gesundheitsdiensten wie der elektronischen Patientenakte. Dies soll Medikationsfehler minimieren und die Patientensicherheit erhöhen. Die Einbindung wird durch einen digitalen Ressourcenpool unterstützt, der als Informationsquelle für Pflegeeinrichtungen dient.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
12.03.2025
Start der Regionalkonferenzen zur Krankenhausreform in Brandenburg
Regionalkonferenzen zur Krankenhausreform starten in Brandenburg - Fokus auf Zukunft der Gesundheitsversorgung und Bundesbeteiligung am Transformationsfonds gefordert.
Regionalkonferenzen zur Krankenhausreform starten in Brandenburg - Fokus auf Zukunft der Gesundheitsversorgung und Bundesbeteiligung am Transformationsfonds gefordert.
In Brandenburg beginnen nächste Woche Regionalkonferenzen zur Krankenhausreform, wie Gesundheitsministerin Britta Müller ankündigte. Ziel ist es, die Gesundheitsversorgung der Zukunft gemeinsam mit lokalen Akteuren zu gestalten. Müller fordert dabei eine Beteiligung des Bundes am Transformationsfonds. In Brandenburg schreiben 80 Prozent der Krankenhäuser rote Zahlen, viele davon mit Defiziten im zweistelligen Millionenbereich. Umstrukturierungspläne, etwa für die GLG-Krankenhäuser und die Oberhavel-Kliniken, sind in der Diskussion. Letztere wollen stationäre Fachrichtungen von Hennigsdorf nach Oranienburg verlagern, während ambulante Angebote in Hennigsdorf verbleiben sollen. Dies sei notwendig, um Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Eine Petition gegen die Pläne in Hennigsdorf hat bereits über 500 Unterschriften gesammelt, berichtet die Ärzte Zeitung.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
12.03.2025
Studie: 16,8 Millionen Lebensjahre in Europa durch Pandemie verloren
Europa verliert während der Pandemie 16,8 Millionen Lebensjahre: Studie fordert bessere Vorsorgestrategien zur Minderung zukünftiger Gesundheitskrisen.
Europa verliert während der Pandemie 16,8 Millionen Lebensjahre: Studie fordert bessere Vorsorgestrategien zur Minderung zukünftiger Gesundheitskrisen.
Eine Studie, die Berechnungen aus über 18 europäischen Ländern beinhaltet, zeigt, dass während der Corona-Pandemie 16,8 Millionen Lebensjahre verloren gegangen sind. Das Studienteam betont, dass künftige Maßnahmen zur Pandemievorsorge notwendig seien, um ähnliche Auswirkungen in der Zukunft zu verhindern. Zudem wurde die Notwendigkeit langfristiger Strategien zum Schutz von Gesundheit und Lebenszeit hervorgehoben. Studien dieser Art können entscheidend dazu beitragen, politische Entscheidungen im Gesundheitswesen zu informieren und zu verbessern. Dieser Bericht wurde von der Ärzte Zeitung veröffentlicht.
AOK-Studie: Lange Krankheitszeiten belasten Betriebe weiterhin stark
AOK-Studie: Lange Ausfälle belasten Betriebe stark. 40% der Fehlzeiten entfallen auf weniger als 4% der Krankmeldungen; Prävention soll helfen.
AOK-Studie: Lange Ausfälle belasten Betriebe stark. 40% der Fehlzeiten entfallen auf weniger als 4% der Krankmeldungen; Prävention soll helfen.
Der Krankenstand in Deutschland verharrt auf einem hohen Niveau, wobei fast 40 Prozent der Fehlzeiten des vergangenen Jahres auf weniger als vier Prozent der Krankmeldungen zurückzuführen sind. Die Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), veröffentlicht von der Ärzte Zeitung, zeigt, dass AOK-versicherte Beschäftigte durchschnittlich 23,9 Tage pro Jahr krankheitsbedingt fehlen. Bemerkenswert ist, dass über 60 Prozent dieser Fehlzeiten länger als zwei Wochen dauern, während knapp 40 Prozent sogar mehr als sechs Wochen andauern. Helmut Schröder, Geschäftsführer des WIdO, fordert deshalb verstärkte Präventionsmaßnahmen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung, um insbesondere Erkrankungen mit langen Ausfallzeiten entgegenzuwirken. Der aktuelle Durchschnittswert der Krankheitstage liegt leicht unter dem bisherigen Höchststand von 2022 mit 24,5 Tagen. Dieses Ausmaß an langfristigen Krankmeldungen hat erheblichen Einfluss auf die Gesamtausfallzeiten in den Betrieben.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
11.03.2025
G-BA aktualisiert Richtlinie für Biologika und Biosimilars
Der G-BA hat die Arzneimittel-Richtlinie für Biologika und Biosimilars aktualisiert. Der Beschluss beeinflusst die zukünftige Handhabung dieser Medikamente.
Der G-BA hat die Arzneimittel-Richtlinie für Biologika und Biosimilars aktualisiert. Der Beschluss beeinflusst die zukünftige Handhabung dieser Medikamente.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat eine Aktualisierung der Arzneimittel-Richtlinie veröffentlicht, die Biologika und Biosimilars betrifft. Der Beschluss wurde am 11. März 2025 gefasst, tritt jedoch noch nicht in Kraft. Die entsprechenden Dokumente, einschließlich des ausführlichen Beschlusstextes und der tragenden Gründe, sind auf der Website des G-BA als PDF verfügbar. Die Richtlinie und deren Anlage VIIa betreffen biotechnologisch hergestellte biologische Referenzarzneimittel sowie Biosimilars und wurden durch den zuständigen Unterausschuss für Arzneimittel erarbeitet. Der Entscheidungsprozeß spiegelt den fortlaufenden Bestrebungen wider, die Arzneimittelversorgung transparenter und effizienter zu gestalten. Diese Aktualisierung ist von besonderer Bedeutung für Fachkräfte in der pharmazeutischen Industrie und im Gesundheitswesen, da sie Auswirkungen auf die Kategorisierung und Handhabung von Biologika haben wird.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
11.03.2025
EU-Kommission startet "Critical Medicines Act" gegen Medikamentenengpässe
Die EU-Kommission reagiert auf Medikamentenengpässe mit dem "Critical Medicines Act", um europaweit eine sichere Arzneimittelversorgung zu gewährleisten.
Die EU-Kommission reagiert auf Medikamentenengpässe mit dem "Critical Medicines Act", um europaweit eine sichere Arzneimittelversorgung zu gewährleisten.
Deutschland ist nicht allein von Problemen bei der Arzneimittelversorgung betroffen. Im gesamten Europa stellen Medikamentenengpässe und -ausfälle ein wiederkehrendes Phänomen dar. In Reaktion darauf hat die EU-Kommission den "Critical Medicines Act" ins Leben gerufen, um eine zuverlässigere Versorgung zu gewährleisten. Ziel ist es, die Risiken in der Arzneimittelversorgung zu minimieren und proaktive Maßnahmen zu ergreifen, um Patient:innen einen kontinuierlichen Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten zu ermöglichen. Weitere Details sowie den vollständigen Beitrag finden interessierte Leser:innen unter Berufung auf die "Ärzte Zeitung" nach vorheriger Anmeldung auf deren Website.
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