Mit dem Newsfeed von altenpflege.at – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Medizin, Gesundheit und Prävention
10.04.2025
STIKO empfiehlt neuen mRNA-Impfstoff gegen RSV für über 60-Jährige
Die STIKO empfiehlt erstmals einen mRNA-Impfstoff gegen RSV für über 60-Jährige, um schwere Erkrankungsverläufe zu verhindern und das Gesundheitssystem zu entlasten.
Die STIKO empfiehlt erstmals einen mRNA-Impfstoff gegen RSV für über 60-Jährige, um schwere Erkrankungsverläufe zu verhindern und das Gesundheitssystem zu entlasten.
Die STIKO hat entschieden, nun auch einen mRNA-Impfstoff zur Prävention von RSV-Infektionen für Personen ab 60 Jahren zu empfehlen. Neben den zwei bisher empfohlenen Vakzinen steht damit in Deutschland eine dritte Option zum Schutz älterer Menschen gegen das Respiratorische Synzytialvirus (RSV) zur Verfügung, wie die "Ärzte Zeitung" berichtet. Dies könnte ein wichtiger Schritt sein, um die Zahl schwerer Verläufe der Erkrankung in älteren Bevölkerungsgruppen zu reduzieren und das Gesundheitssystem zu entlasten. Die Anpassung der Impfempfehlung zeigt, wie wichtig es ist, auf neue wissenschaftliche Erkentnisse zu reagieren und die Präventionsstrategien entsprechend anzupassen.
Hitzeprävention: Bayerische Ärzte fordern lokale Schutzbündnisse
Bayerische Ärzte drängen auf lokale Hitzeschutzbündnisse, um mit gezielten Maßnahmen wie kühlen Rückzugsorten die steigenden Temperaturen zu bewältigen.
Bayerische Ärzte drängen auf lokale Hitzeschutzbündnisse, um mit gezielten Maßnahmen wie kühlen Rückzugsorten die steigenden Temperaturen zu bewältigen.
Mit den steigenden Temperaturen wird die Frage nach wirksamem Hitzeschutz in Landkreisen und Kommunen dringlicher, insbesondere unter der Beteiligung von Ärzten. Im Rahmen einer Diskussionsrunde der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) in München wurde dies thematisiert, bei der unter anderem Professor Harald Lesch und Dr. Martin Herrmann sprachen. Professor Lesch bezeichnete die Energiewende als das größte Gesundheitsprojekt unserer Zeit und betonte die Notwendigkeit von Konzepten zur Hitzeprävention. Dr. Herrmann äußerte, dass man auf Hitzekatastrophen bisher unzureichend vorbereitet sei und forderte, Hitzeschutz in Stadt- und Landschaftsplanung zu integrieren. BLÄK-Präsident Dr. Gerald Quitterer forderte die Gründung lokaler Hitzeschutzbündnisse, um gezielte Maßnahmen wie die Einrichtung kühler Rückzugsorte und die Anpassung von Lüftungsstrategien umzusetzen. Dr. Marc Block aus Ebersberg erläuterte, wie ein lokales Hitzeaktionsbündnis durch Netzwerke von Institutionen und Personen erfolgreich umgesetzt werden kann. (Quelle: aerztezeitung.de)
Experten kritisieren fehlende Maßnahmen im Koalitionsvertrag zur Pflegeversicherung
Experten kritisieren fehlende Kostenbegrenzung im Koalitionsvertrag und warnen vor steigenden Beitragssätzen durch aufgeschobene Reformen der Pflegeversicherung.
Experten kritisieren fehlende Kostenbegrenzung im Koalitionsvertrag und warnen vor steigenden Beitragssätzen durch aufgeschobene Reformen der Pflegeversicherung.
Im neuen Koalitionsvertrag der Union und SPD fehlen laut dem BARMER-Vorstandschef, Professor Christoph Straub, vollständig ausgabenbegrenzende Maßnahmen, während Ankündigungen zur Lösung versicherungsfremder Leistungen unverändert bleiben. Straub kritisierte die Entscheidung der Regierung, die dringenden finanziellen Probleme der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung nicht direkt anzugehen, sondern diese bis 2027 zu verzögern. Dies, so Straub, könnte die Beitragssätze weiter erhöhen. Auch IKK-Geschäftsführer Jürgen Hohnl zeigte Unmut, da von einst geplanten Maßnahmen zur Stabilisierung der Sozialversicherungen im Vertrag kaum etwas zu finden ist. Beide Experten warnen vor den Folgen dieser Untätigkeit, berichtet die Ärzte Zeitung.
Harnblasenkarzinom: S3-Leitlinie mit Neuerungen in Therapie und Nachsorge
Aktualisierte S3-Leitlinie: Harnblasenkarzinom-Therapie und -Nachsorge mit Neuerungen in Diagnostik und perioperativer Rehabilitation.
Aktualisierte S3-Leitlinie: Harnblasenkarzinom-Therapie und -Nachsorge mit Neuerungen in Diagnostik und perioperativer Rehabilitation.
Die S3-Leitlinie zum Harnblasenkarzinom wurde aktualisiert, wie aus einem Bericht der „Ärzte Zeitung“ hervorgeht. Die neuen Empfehlungen betreffen die Bereiche Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Besonders hervorgehoben wurden Änderungen im Abschnitt zur perioperativen Therapie und Rehabilitation. Diese Aktualisierungen zielen darauf ab, die Behandlungsergebnisse für Patienten zu verbessern und setzen die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse um. Fachkräfte aus der Onkologie und Urologie sollten sich mit diesen Änderungen vertraut machen, um eine optimale Patientenversorgung sicherzustellen. Angehörige von Betroffenen können sich ebenfalls informieren, um die medizinischen Entscheidungen besser zu verstehen.
Kritik an Koalitionsvertrag: Fehlende Maßnahmen für GKV-Finanzierung
Kritik an Koalitionsvertrag: Fehlende Maßnahmen für GKV-Finanzierung alarmieren Barmer-Chef Straub. Handlungsspielraum der Städte bedroht.
Kritik an Koalitionsvertrag: Fehlende Maßnahmen für GKV-Finanzierung alarmieren Barmer-Chef Straub. Handlungsspielraum der Städte bedroht.
Im Koalitionsvertrag von Union und SPD fehlen laut dem Chef der BARMER Krankenkasse, Professor Christoph Straub, ausgabenbegrenzende Eingriffe für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) völlig. Die geplanten Kompensationen versicherungsfremder Leistungen bleiben auf Ankündigungen beschränkt. Eine Anpassung des Bundeszuschusses oder zusätzliche Entlastungen durch steuerfinanzierte Leistungen sind nicht vorgesehen. Stattdessen wird eine Kommission mit Experten und Sozialpartnern eingesetzt, deren Ergebnisse erst 2027 erwartet werden. Auch der Präsident des Deutschen Städtetags, Markus Lewe, äußerte sich beunruhigt über das Defizit von rund 25 Milliarden Euro in kommunalen Haushalten. Die Fortsetzung der Krankenhausreform und die Schließung der Finanzlücke der Kliniken seien entscheidend, um den Handlungsspielraum der Städte zu sichern. Die Koalition wird von Seiten der GKV angesichts des Handlungsdrucks zu raschem Handeln gedrängt. (Quelle: Ärzte Zeitung)
G-BA leitet Stellungnahmeverfahren für Rivaroxaban-Festbeträge ein
Der G-BA startet das Stellungnahmeverfahren zur Festbetragsbildung für das Arzneimittel Rivaroxaban, um Preisregulierungen zu überprüfen.
Der G-BA startet das Stellungnahmeverfahren zur Festbetragsbildung für das Arzneimittel Rivaroxaban, um Preisregulierungen zu überprüfen.
Am 8. April 2025 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen, ein Stellungnahmeverfahren zur Festbetragsgruppenbildung für das Arzneimittel Rivaroxaban, Gruppe 1, in Stufe 1, einzuleiten. Der Beschluss, der gemäß der Arzneimittel-Richtlinie und Anlage IX erfolgt, trat mit sofortigem Inkrafttreten des Datums in Kraft. Die relevanten Dokumente, einschließlich des Beschlusstexts und der tragenden Gründe, sind als PDF-Dokumente verfügbar. Dies berichtete der G-BA auf seiner offiziellen Webseite.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
10.04.2025
G-BA startet Aktualisierung der Arzneimittel-Richtlinie für Biosimilars
Der G-BA startet die Aktualisierung der Richtlinie für Biosimilars, um medizinische Standards zu wahren. Experten sind zur Stellungnahme aufgefordert.
Der G-BA startet die Aktualisierung der Richtlinie für Biosimilars, um medizinische Standards zu wahren. Experten sind zur Stellungnahme aufgefordert.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 8. April 2025 ein Stellungnahmeverfahren zur Aktualisierung der Arzneimittel-Richtlinie, insbesondere der Anlage VIIa, eingeleitet. Dabei handelt es sich um eine Überarbeitung der Regelungen für biotechnologisch hergestellte biologische Referenzarzneimittel und Biosimilars. Dieser Schritt erfolgt im Rahmen der regelmäßigen Überprüfung und Anpassung der Richtlinien, um den aktuellen medizinischen Standards und wissenschaftlichen Erkenntnissen gerecht zu werden. Der G-BA, das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im Gesundheitswesen, ist hierfür verantwortlich. Die Bekanntmachung des Verfahrens sowie die tragenden Gründe zum Beschluss wurden auf der Webseite des G-BA veröffentlicht. Experten und Stakeholder sind nun eingeladen, ihre Stellungnahmen abzugeben. Der Beschluss tritt mit dem Datum der Beschlussfassung in Kraft. Quellenangabe: g-ba.de.
Diabetologen fordern Standards für CGM bei Typ-2-Diabetes
Diabetologen fordern einheitliche CGM-Standards für Typ-2-Diabetiker, um die Behandlungsergebnisse durch bessere Blutzuckerkontrolle zu optimieren.
Diabetologen fordern einheitliche CGM-Standards für Typ-2-Diabetiker, um die Behandlungsergebnisse durch bessere Blutzuckerkontrolle zu optimieren.
Das kontinuierliche Glukose-Monitoring (CGM) etabliert sich verstärkt auch bei Menschen mit Typ-2-Diabetes. Trotz der offensichtlichen Vorteile in der Handhabung des Blutzucker-Managements gibt es noch Herausforderungen. Diabetologen drängen auf einheitliche Qualitätsstandards, um die Technologie effizienter nutzen zu können. Die Ärzte Zeitung betont, dass eine standardisierte Anwendung essentiell für die Verbesserung der Behandlungsergebnisse ist.
Koalition plant Pflegereform und Einführung eines Primärarztsystems
Die Regierungsparteien planen eine Pflegereform und Einführung eines Primärarztsystems, um die Patientensteuerung zu verbessern und Pflegestrukturen zu optimieren.
Die Regierungsparteien planen eine Pflegereform und Einführung eines Primärarztsystems, um die Patientensteuerung zu verbessern und Pflegestrukturen zu optimieren.
CDU, CSU und SPD werden die nächste Bundesregierung bilden, nachdem die Parteien sich auf einen Koalitionsvertrag verständigt haben, der Reformen im Gesundheitswesen vorsieht, berichtet die Ärzte Zeitung. Dazu gehört unter anderem die Einführung eines Primärarztsystems, um die Patientensteuerung zu verbessern. Zudem plant die Koalition, das Honorarsystem der niedergelassenen Ärzte durch Jahrespauschalen zu ergänzen, um die Anzahl nicht bedarfsgerechter Arzt-Patienten-Kontakte zu reduzieren. Im Bereich der Pflege plant die neue Bundesregierung eine umfassende Pflegereform. Dabei soll eine Minister-Arbeitsgruppe Vorschläge zur Verbesserung des Sozialversicherungszweigs erarbeiten. Eine neue Strukturtransparenz bei Medizinischen Versorgungszentren wird ebenfalls angestrebt, um die Kontrolle über die Eigentümerstruktur zu verbessern. Abschließend wird eine Untersuchung zur Corona-Pandemie und deren Bewältigung angekündigt, um Lehren für zukünftige pandemische Ereignisse ziehen zu können.
Tino Sorge wird Bundesgesundheitsminister: CDU und SPD einigen sich
Tino Sorge wird neuer Bundesgesundheitsminister. CDU und SPD einigen sich auf den Magdeburger, der Reformen im Gesundheitssystem plant.
Tino Sorge wird neuer Bundesgesundheitsminister. CDU und SPD einigen sich auf den Magdeburger, der Reformen im Gesundheitssystem plant.
Der CDU-Politiker Tino Sorge aus Magdeburg soll neuer Bundesgesundheitsminister werden. Union und SPD haben sich am Mittwoch darauf verständigt, nachdem beide einen gemeinsamen Koalitionsvertrag abgeschlossen haben. Er plant unter anderem die Einführung eines „verbindlichen Primärarztsystems“. Sorge, der sich als gesundheitspolitischer Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion einen Namen gemacht hat, ist ein CDU-Mitglied mit langer Parteikarriere. Nach dem juristischen Staatsexamen arbeitete er als Wirtschaftsanwalt und war als wissenschaftlicher Referent und im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft Sachsen-Anhalt tätig. Bereits 1993 trat er der Jungen Union bei und gehört dem Bundestag seit 2013 an. Seine Ambitionen für das Ministeramt hat er nie verheimlicht, wie er im Sommer 2023 in einem Interview mit der „Ärzte Zeitung“ angedeutet hatte.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.