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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
16.10.2025
Arbeitsschutz: Bürokratieabbau-Konzept entlastet Wirtschaft um 200 Mio Euro
Das neue Bürokratieabbau-Konzept im Arbeitsschutz entlastet die Wirtschaft um 200 Millionen Euro jährlich durch effiziente und digitale Regelungen.
Das neue Bürokratieabbau-Konzept im Arbeitsschutz entlastet die Wirtschaft um 200 Millionen Euro jährlich durch effiziente und digitale Regelungen.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat ein Konzept zum Bürokratierückbau im Arbeitsschutz präsentiert. Es sieht vor, die Arbeitsschutzregelungen effizienter und digitaler zu gestalten, um so die Zukunftsfähigkeit zu stärken und die Wirtschaft zu entlasten. Das Konzept wird in drei Phasen umgesetzt. Das erste Paket wird im Rahmen eines Sofortprogramms und eines Kabinettsbeschlusses Anfang November gestartet. Ziel ist, das Arbeitsschutzrecht stärker auf tatsächliche Gefahrenlagen auszurichten. Kleine und mittlere Unternehmen sollen von vereinfachten Regelungen profitieren, indem beispielsweise für Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten die Pflicht entfällt, Sicherheitsbeauftragte zu bestellen. Mit diesen Maßnahmen, die im Rahmen des Koalitionsvertrags von 2025 umgesetzt werden, rechnet das Ministerium mit einer jährlichen Entlastung der Wirtschaft von etwa 200 Millionen Euro.
Gesetzliche Pflegeversicherung: Forderung nach grundlegender Reform
Forderung nach Reform: Gesetzliche Pflegeversicherung braucht grundlegende Änderungen, um Herausforderungen zu meistern. Bund und Länder suchen Lösungen.
Forderung nach Reform: Gesetzliche Pflegeversicherung braucht grundlegende Änderungen, um Herausforderungen zu meistern. Bund und Länder suchen Lösungen.
Die gesetzliche Pflegeversicherung in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Bund und Länder suchen nach Lösungen, um das System zu stabilisieren. Eine Arbeitsgruppe hat kürzlich erste Zwischenergebnisse vorgelegt, die darauf hindeuten, dass grundlegende Reformen notwendig sind. Die Ergebnisse dieser Beratungen könnten bald zu einem umfassenderen Ansatz führen, um langfristig tragfähige Lösungen für die Pflegefinanzierung zu entwickeln. Der Druck auf die politischen Entscheidungsträger nimmt zu, da es gilt, die Pflegeversicherung zukunftsfähig zu gestalten. Laut der "Ärzte Zeitung" besteht ein breiter Konsens darüber, dass ein einfaches Weitermachen wie bisher nicht ausreicht. Es bleibt abzuwarten, ob der große Durchbruch in der Pflegereform in naher Zukunft gelingt, um die gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprechend anzupassen.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
16.10.2025
Demenzversorgung: Zahl der Klinikpatienten steigt bis 2050 um 31%
Die Zahl demenzkranker Klinikpatienten könnte bis 2050 um 31 % steigen, was größere Herausforderungen für Krankenhäuser bei der Versorgung bedeutet.
Die Zahl demenzkranker Klinikpatienten könnte bis 2050 um 31 % steigen, was größere Herausforderungen für Krankenhäuser bei der Versorgung bedeutet.
Die Versorgung von Menschen mit Demenz stellt nicht nur Arztpraxen vor große Herausforderungen, auch Kliniken berichten von einer wachsenden Zahl demenzerkrankter Patienten. Wie aus dem Krankenhausreport 2025 der BARMER hervorgeht, wird die Zahl der Demenzkranken von derzeit 1,7 Millionen auf etwa 2,1 Millionen im Jahr 2040 und 2,5 Millionen im Jahr 2050 steigen. Im Krankenhaus könnte die Zahl der behandelten Demenzpatienten von etwas über einer Million auf knapp 1,4 Millionen im Jahr 2040 anwachsen, was einer Zunahme von 31 Prozent entspricht. Besonders belastend sind Klinikaufenthalte für demenzkranke Patienten, da das ungewohnte Umfeld und die wechselnde pflegerische wie ärztliche Versorgung erschwerend wirken. Laut Professor Boris Augurzky, Autor der Studie, sollte die Prävention solcher Klinikaufenthalte verstärkt werden. Notwendig sei zudem eine einheitliche Definition von Mindeststandards in der Demenzversorgung. Augurzky betonte die Wichtigkeit, Delir bei diesen Patienten frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, berichtet die 'Ärzte Zeitung'.
Corona-Infektionszahlen in Deutschland stark angestiegen, aber moderat
Die Corona-Fallzahlen in Deutschland sind gestiegen, aber bleiben unter dem Vorjahresniveau. Experten sehen kein erhöhtes Gesundheitsrisiko.
Die Corona-Fallzahlen in Deutschland sind gestiegen, aber bleiben unter dem Vorjahresniveau. Experten sehen kein erhöhtes Gesundheitsrisiko.
Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland ist deutlich gestiegen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf das Robert Koch-Institut. In der Woche vom 6. bis 12. Oktober wurden rund 6440 labordiagnostisch bestätigte Covid-19-Fälle an das RKI übermittelt, verglichen mit 3850 Fällen in der Vorwoche. Die geschätzte Inzidenz liegt bei etwa 600 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner, ein Anstieg gegenüber den 400 der Vorwoche. Trotz des Anstiegs ist die Corona-Aktivität niedriger als im Vorjahr, als es rund 11.570 Fälle zur gleichen Zeit gab. Derzeit ist die Linie Stratus der Omikron-Variante am weitesten verbreitet, jedoch gehen Experten von keinem erhöhten Risiko für die öffentliche Gesundheit aus. Die Gesamtaktivität aller akuten Atemwegserkrankungen liegt auf einem moderaten Niveau, wobei insbesondere Rhinoviren und Parainfluenzaviren verbreitet sind. Die Grippe spielt aktuell keine größere Rolle, mit nur rund 400 bestätigten Fällen für den Zeitraum.
Zusatzbeitrag der Krankenkassen könnte auf 2,9% steigen
Die Krankenkassen empfehlen eine Erhöhung des Zusatzbeitrags auf 2,9 Prozent, um den steigenden Finanzbedarf zu decken. Die endgültige Entscheidung liegt bei der Gesundheitsministerin.
Die Krankenkassen empfehlen eine Erhöhung des Zusatzbeitrags auf 2,9 Prozent, um den steigenden Finanzbedarf zu decken. Die endgültige Entscheidung liegt bei der Gesundheitsministerin.
Der Finanzbedarf der Krankenkassen steigt weiter an, wodurch der Schätzerkreis nun einen Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent empfiehlt. Diese Empfehlung stammt von den Fachleuten der Krankenkassen und des Bundesamts für Soziale Sicherung. Nun liegt es an der Gesundheitsministerin, zu entscheiden, ob sie den Zusatzbeitrag anpasst. Diese Thematik wird im Kontext der aktuellen politischen Diskussionen über die Stabilität der Kassenbeiträge und die finanzielle Lage im Gesundheitswesen besonders relevant, wie „Ärzte Zeitung“ berichtet.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
16.10.2025
Corona-Fälle in Deutschland steigen, niedrigere Zahlen als im Vorjahr
Die Zahl der Coronainfektionen in Deutschland steigt erneut, bleibt jedoch unter dem Vorjahresniveau, berichtet DER SPIEGEL.
Die Zahl der Coronainfektionen in Deutschland steigt erneut, bleibt jedoch unter dem Vorjahresniveau, berichtet DER SPIEGEL.
Die Zahl der Coronainfektionen in Deutschland ist zuletzt deutlich gestiegen, wie DER SPIEGEL berichtet. In der Woche vom 6. bis 12. Oktober wurden etwa 6440 labordiagnostisch bestätigte Covid-19-Fälle an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt. In der Vorwoche waren es rund 3850 Fälle. Die geschätzte Inzidenz liegt laut RKI-Bericht bei etwa 600 Coronaerkrankungen pro 100.000 Einwohnern, im Vergleich zu 400 in der Vorwoche. Die Verbreitung der Omikron-Variante, insbesondere der Linie XFG, ist derzeit am höchsten, allerdings ohne erhöhtes Risiko für die öffentliche Gesundheit. Trotz des Anstiegs sind die Coronazahlen niedriger als im Vorjahr, als es Mitte Oktober 11.570 Fälle gab. Die Aktivität aller akuten Atemwegserkrankungen befindet sich auf moderatem Niveau. Das RKI schätzt etwa 6,5 Millionen akute Atemwegserkrankungen in Deutschland. Im Vorjahr waren es 7,4 Millionen, wobei vor allem Rhinoviren und Corona- sowie Parainfluenzaviren verbreitet sind.
Trotz ABDA-Warnungen zu Engpässen bei Kinderantibiotika sieht das Gesundheitsministerium eine stabile Arzneimittelversorgung in Deutschland gewährleistet.
Trotz ABDA-Warnungen zu Engpässen bei Kinderantibiotika sieht das Gesundheitsministerium eine stabile Arzneimittelversorgung in Deutschland gewährleistet.
Das Bundesgesundheitsministerium zeigt Zuversicht in Bezug auf die Arzneimittelversorgung in Deutschland, obwohl der Apothekendachverband ABDA vor drohenden Engpässen, insbesondere bei Kinderantibiotikasäften, gewarnt hat. Laut einer Erklärung von Tino Sorge, parlamentarischer Staatssekretär, sei die Versorgungslage stabil, mit einer positiven Entwicklung bei Kinderarzneimitteln. Trotzdem bestehen bei einigen Antibiotika, wie Erythromycin und Clindamycin, weiterhin Risiken aufgrund von Produktionsumstellungen. Diese Informationen stammen aus einer Eingabe des AfD-Abgeordneten Andreas Bleck, auf die Sorge reagierte. Die ABDA hatte berichtet, dass über 500 Medikamente schwer verfügbar sind, was auf die Datenbank des BfArM zurückzuführen ist. Bislang gibt es keine gesetzliche Verpflichtung für Pharmaunternehmen, Lieferengpässe zu melden, obwohl eine solche Selbstverpflichtung im Rahmen des Pharmadialogs besteht. Dies betrifft insbesondere kritische und verschreibungspflichtige Medikamente, die in Kliniken von Bedeutung sind. (Quelle: aerztezeitung.de)
NRW: Deeskalationstraining für Gesundheitspersonal eingeführt
NRW führt Deeskalationstraining für Gesundheitspersonal ein, um auf Gewalt vorbereitet zu sein. Ärzte- kammern bieten Kurse zur Erhöhung der Sicherheit an.
NRW führt Deeskalationstraining für Gesundheitspersonal ein, um auf Gewalt vorbereitet zu sein. Ärzte- kammern bieten Kurse zur Erhöhung der Sicherheit an.
Beschäftigte in Praxen, Kliniken und anderen Gesundheitseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen haben nun die Möglichkeit, durch ein spezielles Deeskalationstraining auf den Umgang mit gewalttätigen Personen vorbereitet zu werden. Die Ärztekammern in NRW bieten dieses Training an, um das Personal besser auf bedrohliche Situationen vorzubereiten und die Sicherheit in medizinischen Einrichtungen zu erhöhen. Laut Informationen aus der „Ärzte Zeitung“ zielt das Angebot darauf ab, sowohl die Prävention von Gewaltvorfällen als auch die Reaktionsmöglichkeiten der Beschäftigten zu verbessern.
Zufriedenheit mit Praxis-Digitalisierung wächst, Kritik an ePA bleibt
Die Digitalisierung in Praxen überzeugt zunehmend, doch die elektronische Patientenakte (ePA) stößt weiter auf Kritik.
Die Digitalisierung in Praxen überzeugt zunehmend, doch die elektronische Patientenakte (ePA) stößt weiter auf Kritik.
In einer aktuellen Umfrage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) nimmt die Zufriedenheit mit der Digitalisierung in Arztpraxen allmählich zu. Ärzte und Psychotherapeuten äußern jedoch Kritik am mangelhaften Fortschritt im stationären Sektor und dem hohen Aufwand durch die elektronische Patientenakte (ePA). Dies berichtet die Ärztezeitung. Während in den Praxen zunehmend Fortschritte in der Digitalisierung wahrgenommen werden, bleibt der stationäre Bereich hinter den Erwartungen zurück. Besonders der Aufwand und die bürokratischen Hürden im Zusammenhang mit der ePA werden als belastend empfunden. Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen sind aufgerufen, sich einzuloggen, um den vollständigen Beitrag auf der Website der Ärztezeitung zu lesen und von weiteren Informationen zu profitieren.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
15.10.2025
Gewalt gegen Ärzte: Ärztekammer fordert Schutzmaßnahmen und Training
Gewalt gegen Ärzte nimmt zu: Ärztekammer fordert Schutzmaßnahmen und Deeskalationstraining für medizinisches Personal.
Gewalt gegen Ärzte nimmt zu: Ärztekammer fordert Schutzmaßnahmen und Deeskalationstraining für medizinisches Personal.
Gewalt gegen Ärztinnen und Ärzte sowie gegen das medizinische Personal nimmt zu. Dies zeigt eine Umfrage der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern. Jeder zweite Arzt in der Region hat demnach bereits Erfahrungen mit gewalttätigen Patienten gemacht. Angesichts dieser Entwicklung fordert die Ärztekammer Konsequenzen und mehr Rückhalt für das medizinische Personal. Die Problematik ist nicht auf Mecklenburg-Vorpommern beschränkt; Nordrhein-Westfalen etwa reagiert mit einem speziellen Deeskalationstraining für Klinik- und Praxispersonal. Dieses Training soll Beschäftigte im Gesundheitswesen auf den Umgang mit gewalttätigen Personen vorbereiten und so für mehr Sicherheit sorgen. Die Ärzte Zeitung berichtet ausführlich über diese besorgniserregende Entwicklung und die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Verbesserung der Situation.
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