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Pflegepolitik und Recht
16.04.2025
WHO beschließt Pandemievertrag ohne USA: Ziel ist gerechte Impfverteilung
Die WHO beschließt ohne USA einen Pandemievertrag, um durch faire Impfverteilung und Technologietransfer künftiges Chaos zu verhindern.
Die WHO beschließt ohne USA einen Pandemievertrag, um durch faire Impfverteilung und Technologietransfer künftiges Chaos zu verhindern.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen internationalen Pandemievertrag verabschiedet, um aus den chaotischen Erfahrungen der Corona-Pandemie zu lernen. Laut der Ärzte Zeitung fehlen die USA bei diesem Abkommen. Ziel des Vertrags ist es, zukünftige Panik zu vermeiden, indem die Beschaffung von Schutzmaterial geregelt und die Impfstoffverteilung gerecht gestaltet wird. Wichtige Aspekte sind die Prävention von Krankheitsausbrüchen, Zugang zu Schutzmaterial und Impfstoffen für alle Länder sowie der Technologietransfer in die Pharmaindustrie. Pharmaunternehmen sollen einen Teil ihrer Produktion für ärmere Länder bereitstellen. Der Vertrag muss noch von mindestens 60 Ländern ratifiziert werden, um in Kraft zu treten. Die Einhaltung kann nicht mit Strafmaßnahmen durchgesetzt werden.
Bundesweite Einführung der elektronischen Patientenakte am 29. April
Ab 29. April wird die elektronische Patientenakte bundesweit eingeführt, verpflichtend für Praxen, aber freiwillig für Patienten, meldet die Ärzte Zeitung.
Ab 29. April wird die elektronische Patientenakte bundesweit eingeführt, verpflichtend für Praxen, aber freiwillig für Patienten, meldet die Ärzte Zeitung.
Am 29. April startet die elektronische Patientenakte (ePA) bundesweit, wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in einem Brief an die Digitalagentur Gematik mitteilte, berichtet die Ärzte Zeitung. Diese digitale Lösung, die seit Januar von rund 70 Millionen gesetzlich Versicherten genutzt wird, wird ab Oktober für Praxen und Kliniken verpflichtend. Für die Patienten bleibt die Nutzung freiwillig, außer man widerspricht aktiv. Die ePA speichert unter anderem Arztbriefe und Laborwerte. Praxen und Apotheken erhalten Zugriff, sofern die Krankenversicherungskarte eingelesen wird. In Pilotregionen wurde die ePA bereits getestet, wobei Sicherheitsbedenken laut der Ärzte Zeitung inzwischen ausgeräumt seien.
Elektronische Patientenakte ab April bundesweit verfügbar und ab Oktober Pflicht
Ab April startet die flächendeckende Einführung der elektronischen Patientenakte, ab Oktober wird sie für Arztpraxen und Krankenhäuser verpflichtend.
Ab April startet die flächendeckende Einführung der elektronischen Patientenakte, ab Oktober wird sie für Arztpraxen und Krankenhäuser verpflichtend.
Die elektronische Patientenakte (ePA) soll ab dem 29. April bundesweit einsatzbereit sein, wie der scheidende Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach mitteilte. Ab Oktober wird die Nutzung der ePA für Arztpraxen und Krankenhäuser verpflichtend. Lauterbach betonte die Bedeutung dieses Schrittes als das größte Digitalisierungsprojekt in Deutschland seit 20 Jahren. Er erklärte, dass die ePA Leben retten und die Forschung fördern werde. Seit Januar haben 70 Millionen gesetzlich Versicherte in Deutschland Zugang zur ePA, die bereits in drei Testregionen erprobt wurde. Die positiven Ergebnisse aus diesen Modellregionen haben gezeigt, dass die Technologie funktioniert und einen echten Nutzen bietet, etwa durch eine Medikationsübersicht und einen schnellen Zugriff auf Patientendaten. Lauterbach versicherte, dass alle Sicherheitsprobleme, die vom Chaos Computer Club aufgedeckt wurden, behoben sind. Dies berichtete die Ärzte Zeitung.
EU genehmigt Alzheimer-Medikament Lecanemab unter strengen Auflagen
Die EU genehmigt das Alzheimer-Medikament Lecanemab unter strengen Auflagen für bestimmte Patientengruppen.
Die EU genehmigt das Alzheimer-Medikament Lecanemab unter strengen Auflagen für bestimmte Patientengruppen.
Das Tauziehen um die Zulassung des Alzheimer-Medikaments Lecanemab in der EU ist abgeschlossen. Die EU-Kommission hat dem von Eisai und Biogen entwickelten Medikament grünes Licht unter strengen Auflagen erteilt, wie "Ärzte Zeitung" berichtet. Der Antikörper, der die Fortschreitung der Alzheimer-Erkrankung verlangsamen soll, steht nach einer ursprünglichen Ablehnung der Zulassungsempfehlung durch die EMA nun für eine bestimmte Patientengruppe zur Verfügung. Diese umfasst Erwachsene mit leichter kognitiver Beeinträchtigung und früher Alzheimer-Demenz, die keine oder nur eine Kopie des ApoE4-Gens haben und Amyloid-Beta-Plaques im Gehirn aufweisen.
RSV-Impfstoff schützt Senioren über drei Saisons effektiv vor Atemwegserkrankungen
Ein einziger RSV-Impfstoff schützt Senioren bis zu drei Saisons effektiv vor Atemwegserkrankungen, so eine internationale Studie.
Ein einziger RSV-Impfstoff schützt Senioren bis zu drei Saisons effektiv vor Atemwegserkrankungen, so eine internationale Studie.
In einer internationalen Phase-III-Studie wurde festgestellt, dass eine Einzeldosis eines RSV-Impfstoffs über drei aufeinanderfolgende Saisons hinweg signifikant das Risiko für RSV-bedingte Erkrankungen der unteren Atemwege bei älteren Menschen reduziert. Dies gilt auch für besonders gefährdete Gruppen, wie zum Beispiel Personen mit Vorerkrankungen. Die Ergebnisse der Studie unterstreichen die Effektivität der Impfung und könnten wichtige Auswirkungen auf zukünftige Impfstrategien für Ältere haben. Dies berichtete die Ärzte Zeitung (Quelle: aerztezeitung.de).
Verbraucherzentrale: Tipps für demenzgerechte Wohnraumgestaltung
Verbraucherzentrale gibt Empfehlungen zur demenzgerechten Wohnraumgestaltung, um Alltagssicherheit zu erhöhen und Sinnesüberlastungen für Betroffene zu reduzieren.
Verbraucherzentrale gibt Empfehlungen zur demenzgerechten Wohnraumgestaltung, um Alltagssicherheit zu erhöhen und Sinnesüberlastungen für Betroffene zu reduzieren.
Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass bei der Gestaltung eines demenzgerechten Wohnraums einfache Anpassungen eine erhebliche Unterstützung bieten können. Eine förderliche Umgebung kann den Alltag von Menschen mit Demenz erleichtern, indem Sinnesüberlastungen reduziert und die Sicherheit erhöht werden. Beispielsweise sollten unruhige Muster und spiegelnde Flächen vermieden, Stolperfallen beseitigt und eine kontrastreiche Gestaltung gewählt werden. Gleichmäßige und blendfreie Beleuchtung ist ebenso wichtig wie der Einsatz von schallschluckenden Materialien. Eine gut strukturierte Tagesroutine kann die zeitliche Orientierung verbessern und so den Betroffenen helfen, ihren Alltag besser zu bewältigen. Laut der Verbraucherzentrale sollten Angehörige und Umgebung von demenziell Erkrankten diese Empfehlungen beachten, um den Herausforderungen der Erkrankung bestmöglich zu begegnen.
Koalitionsvertrag gefährdet Leiharbeit im Gesundheitssektor
Ein Koalitionsvertrag droht die Leiharbeit im Gesundheitssektor einzuschränken, was laut Fachleuten die Flexibilität bei akuten Personalmängeln gefährdet.
Ein Koalitionsvertrag droht die Leiharbeit im Gesundheitssektor einzuschränken, was laut Fachleuten die Flexibilität bei akuten Personalmängeln gefährdet.
Ein Passus im Koalitionsvertrag von Union und SPD könnte der Leiharbeit im Gesundheitssektor zusetzen, wie die aerztezeitung.de berichtet. Der Chef des Branchenprimus doctari, Herr Ziegler, äußert sich besorgt und plädiert für ein System, in dem Zeitarbeiter als „Feuerlöscher“ notwendig sind. Ziegler sieht die Flexibilität der Leiharbeit als essenziell an, um in akuten Personalmangel-Situationen schnell zu reagieren und somit den Betrieb in medizinischen Einrichtungen aufrechtzuerhalten. Dies könnte auch in Altenheimen und Pflegeeinrichtungen von Bedeutung sein, wo der Fachkräftemangel ebenso eine große Herausforderung darstellt. Die Diskussion über die Arbeitsbedingungen im Gesundheitssektor bleibt also weiterhin brisant und erfordert dringende Lösungen, um die Personalengpässe wirksam zu adressieren.
Naturvideos als Schmerzmittel: Studie zeigt positive Wirkung
Naturvideos lindern Schmerzen: Studie belegt, dass das Betrachten von Naturbildern die Schmerzintensität senken kann und eröffnen neue Wege in der Schmerztherapie.
Naturvideos lindern Schmerzen: Studie belegt, dass das Betrachten von Naturbildern die Schmerzintensität senken kann und eröffnen neue Wege in der Schmerztherapie.
Eine experimentelle Studie zeigt, dass bereits das Betrachten von Naturvideos Schmerzen lindern kann. Mithilfe der funktionellen MRT wurde untersucht, wie virtuelle Naturerfahrungen die Schmerzwahrnehmung beeinflussen können. Die Forscher fanden Hinweise darauf, dass Patienten, die Naturbilder betrachteten, Schmerzen als weniger intensiv empfanden. Die Studie verdeutlicht die potenzielle Rolle von virtuellen Naturerlebnissen als ergänzende Methode in der Schmerztherapie. Die detaillierten Ergebnisse sind in einem Artikel auf aerztezeitung.de zu finden.
Naturvideos lindern Schmerzen: Studie zeigt positiven Effekt
Naturvideos haben schmerzlindernde Wirkung: Eine Studie zeigt, dass der Anblick von Naturvideos Schmerzen mindern kann. Neue Ansätze für die Schmerztherapie in Sicht.
Naturvideos haben schmerzlindernde Wirkung: Eine Studie zeigt, dass der Anblick von Naturvideos Schmerzen mindern kann. Neue Ansätze für die Schmerztherapie in Sicht.
Bereits das Betrachten von Naturvideos kann offenbar dazu führen, dass Schmerzen weniger stark empfunden werden. Hinweise hierfür finden sich in einer experimentellen Studie, über die die „Ärzte Zeitung“ berichtet. Diese Studie nutzt funktionelle Magnetresonanztomographie (MRT), um die Effekte von (virtuellen) Naturerfahrungen auf das Schmerzempfinden zu untersuchen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Anblick von Naturvideos eine schmerzlindernde Wirkung haben kann. Dies könnte interessante Perspektiven für den Einsatz von Medien im Bereich der Schmerztherapie eröffnen.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
14.04.2025
Paracelsus und Vamed care fusionieren: Neuer Versorgungsverbund geplant
Paracelsus und Vamed care fusionieren: 50 Einrichtungen in neuem Versorgungsverbund in Deutschland geplant, um Rehabilitationsqualität zu steigern.
Paracelsus und Vamed care fusionieren: 50 Einrichtungen in neuem Versorgungsverbund in Deutschland geplant, um Rehabilitationsqualität zu steigern.
Die Paracelsus-Rehakliniken und die Vamed care-Gruppe bündeln ihre Kräfte und treten künftig gemeinsam auf. Mit dieser Fusion entsteht ein neuer Versorgungsverbund, der im Laufe des Jahres unter einer neuen Marke in Deutschland mit 50 Einrichtungen präsent sein wird, berichten beide Organisationen in einer gemeinsamen Presseerklärung. Paracelsus betreibt seine Rehakliniken an neun Standorten in Deutschland, während die Vamed care-Gruppe, mit Sitz in Damp, 13.000 Mitarbeitende in über 65 Einrichtungen in Deutschland und drei weiteren Ländern beschäftigt. Die Fusion zielt darauf ab, ein qualitativ hochwertiges Angebot für Patientinnen und Patienten sicherzustellen und die neuen Größenvorteile für eine verbesserte Qualität der Rehabilitationsmaßnahmen zu nutzen. Alle Leistungen und Standorte sollen erhalten bleiben. Die Akutkliniken von Paracelsus verbleiben bei ihrem bisherigen Eigentümer, der Porterhouse Group. Diese Informationen stammen aus einer Meldung der Ärzte Zeitung.
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