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Medizin, Gesundheit und Prävention
01.05.2026
Optimierung der Inhalationstherapie bei multimorbiden älteren Patienten
Effizientere Inhalationstherapie für multimorbide ältere Patienten: Experten diskutieren beim DGIM-Kongress Anpassungen für Patienten mit Lungenerkrankungen.
Effizientere Inhalationstherapie für multimorbide ältere Patienten: Experten diskutieren beim DGIM-Kongress Anpassungen für Patienten mit Lungenerkrankungen.
Beim DGIM-Kongress wurde thematisiert, wie sich die Behandlung von multimorbiden älteren Menschen mit zusätzlichen Lungenerkrankungen optimieren lässt. Diese Erkrankungen beeinflussen das gesamte Therapieregime und erfordern spezifische Anpassungen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Herausforderungen der Inhalationstherapie. Der Lungenfacharzt Sebastian Sohrab erläuterte häufige Fehler beim Einsatz von Inhalationsgeräten und wie diese vermieden werden können. Dabei betonte er, dass es insbesondere für ältere Patienten mit mehreren Diagnosen schwierig sein kann, die richtige Anwendungstechnik zu erlernen. Quelle: Ärzte Zeitung.
Herausforderungen bei der Inhalationstherapie für ältere Patienten
Ältere Patienten kämpfen mit Inhalationstherapie, warnt Lungenfacharzt Sohrab: Schulung zur Geräthandhabung entscheidend für Behandlungserfolg.
Ältere Patienten kämpfen mit Inhalationstherapie, warnt Lungenfacharzt Sohrab: Schulung zur Geräthandhabung entscheidend für Behandlungserfolg.
Einen Arzneistoff in die Lunge zu befördern, gestaltet sich insbesondere für ältere Patienten mit mehreren Erkrankungen als herausfordernd. Dies erläuterte Sebastian Sohrab, Lungenfacharzt, auf dem DGIM-Kongress. Besonders bei der Inhalationstherapie können verschiedene Probleme im Umgang mit den Geräten auftreten, die die Wirksamkeit der Behandlung beeinträchtigen. Diese Schwierigkeiten erfordern eine sorgfältige Schulung und Betreuung der Patienten, um den Therapieerfolg sicherzustellen. Informationen über die richtige Handhabung sind essenziell, um die Medikamente korrekt zu applizieren und mögliche Fehlerquellen zu minimieren. Die Quelle für diese Einschätzungen ist die „Ärzte Zeitung“, die über den Vortrag berichtete.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
30.04.2026
G-BA überarbeitet DMP Osteoporose: Anspruchsalter für Männer gesenkt
G-BA senkt Anspruchsalter für Männer im DMP Osteoporose auf 50 Jahre und aktualisiert Therapieempfehlungen sowie Einschreibekriterien.
G-BA senkt Anspruchsalter für Männer im DMP Osteoporose auf 50 Jahre und aktualisiert Therapieempfehlungen sowie Einschreibekriterien.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das Disease-Management-Programm (DMP) für Osteoporose umfassend überarbeitet, wie auf aok.de berichtet wurde. Neu sind insbesondere die Absenkung des Anspruchsalters für Männer auf 50 Jahre sowie überarbeitete Einschreibekriterien und Therapieempfehlungen. Gesetzlich Versicherte mit gesicherter Osteoporose können künftig ab einem Alter von 50 Jahren am DMP teilnehmen. Die Anpassungen basieren auf aktuellen evidenzbasierten Leitlinien und umfassen auch eine Neudefinition des Frakturrisikos - ab fünf Prozent Risiko für einen Knochenbruch innerhalb der nächsten drei Jahre ist eine Einschreibung möglich. Die Aktualisierung betont zudem die Wichtigkeit von präventiven und therapeutischen Maßnahmen, wie Funktionstraining und Sturzprophylaxe. Darüber hinaus wird die medikamentöse Therapie um neue Wirkstoffe erweitert. Der Beschluss des G-BA muss nun vom Bundesministerium für Gesundheit geprüft werden, bevor er in die bestehenden DMP-Verträge integriert wird.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
30.04.2026
Neuer QISA-Band: Strukturierte Indikatoren für Schmerzversorgung etabliert
Der neue QISA-Band bietet ein strukturiertes Indikatorenset für ein ganzheitliches Schmerzmanagement in der ambulanten Versorgung chronischer Schmerzpatienten.
Der neue QISA-Band bietet ein strukturiertes Indikatorenset für ein ganzheitliches Schmerzmanagement in der ambulanten Versorgung chronischer Schmerzpatienten.
Mit dem neuesten QISA-Band steht erstmals ein strukturiertes Indikatorenset zur ambulanten Versorgung von Patienten mit chronischen, nicht tumorbedingten Schmerzen zur Verfügung, berichtet aerztezeitung.de. Dr. Cornelia Straßner betont, dass Schmerzen ganzheitlich betrachtet werden sollten. Die neue Indikatoren richten sich an Praxen, die oft ohne Aufgabenteilung oder regelmäßige Schulungen arbeiten, und bieten Orientierung für ein strukturiertes Schmerzmanagement. Häufig fehlt es in der ambulanten Versorgung an ganzheitlichen Ansätzen, bei denen psychische, soziale und spirituelle Faktoren berücksichtigt werden. Die ePA könnte helfen, ist jedoch noch nicht ausreichend etabliert. Unterversorgung bestehe bei nicht-medikamentösen Maßnahmen, während Schmerzmittel oft nicht leitliniengerecht verabreicht werden. Der QISA-Band schließt diese Lücken, indem er konkrete Qualitätsindikatoren bereitstellt. Diese sollen in Teamsitzungen oder Qualitätszirkeln angewendet werden, um die Versorgungsqualität systematisch zu verbessern.
Breite Kritik am Sparpaket: Kürzungen bei Krankenkassenzuschüssen heftig diskutiert
Breite Kritik am Sparpaket: Kürzungen bei Krankenkassenzuschüssen und geplante Maßnahmen sorgen für anhaltende Diskussionen.
Breite Kritik am Sparpaket: Kürzungen bei Krankenkassenzuschüssen und geplante Maßnahmen sorgen für anhaltende Diskussionen.
Das Bundeskabinett hat ein Sparpaket beschlossen, das die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen stabilisieren soll, jedoch stößt dies auf breite Kritik. Der Sozialverband Deutschland nannte die Kürzung des Bundeszuschusses in diesem Kontext einen „Schlag ins Gesicht der Versicherten“. Geplant ist die Entlastung der Kassen um 16,3 Milliarden Euro, um Anhebungen der Zusatzbeiträge zu verhindern. Besondere Kritik gibt es auch an höheren Zuzahlungen für Medikamente und der Einschränkung der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern. Ärztepräsident Klaus Reinhardt betonte, dass die Maßnahmen weder seriös, noch solide oder solidarisch seien. Auch CSU-Politiker Klaus Holetschek äußerte sich kritisch zu den geplanten Kürzungen des Zuschusses. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verteidigte die Reform als ausgewogen und notwendig zur Stabilisierung der Krankenkassen. (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Neue Therapieansätze wie Teplizumab und die digitale Bauchspeicheldrüse verbessern die Diabetesversorgung und mindern Komplikationen effektiv.
Neue Therapieansätze wie Teplizumab und die digitale Bauchspeicheldrüse verbessern die Diabetesversorgung und mindern Komplikationen effektiv.
Moderne Ansätze in der Diabetesversorgung ermöglichen ein frühzeitigeres Eingreifen und die Vermeidung von Komplikationen, was den Alltag der Betroffenen erheblich verbessert. Auf einer Pressekonferenz im Vorfeld des 132. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) wurde dies anhand von zwei innovativen Therapieansätzen vorgestellt: der Behandlung mit Teplizumab und der digitalen Bauchspeicheldrüse. Beide Methoden illustrieren eindrucksvoll, wie die Steuerung und der Verlauf von Diabetes effektiver beeinflusst werden können. Solche Fortschritte spiegeln die Entwicklungen wider, die derzeit in der Diabetesforschung stattfinden. Die Details dieser Ansätze wurden in der Ärzte Zeitung beleuchtet, einem führenden Medium für medizinische Fachnachrichten.
Das neue AOK-Indikatorenset fördert ein ganzheitliches Schmerzmanagement in der ambulanten Versorgung, indem es psychische, soziale und spirituelle Faktoren einbezieht.
Das neue AOK-Indikatorenset fördert ein ganzheitliches Schmerzmanagement in der ambulanten Versorgung, indem es psychische, soziale und spirituelle Faktoren einbezieht.
Mit dem neuen QISA-Band, der sich auf chronische, nicht tumorbedingte Schmerzen fokussiert, bietet die AOK erstmals ein strukturiertes Indikatorenset für die ambulante Versorgung an. Wie Mitautorin Dr. Cornelia Straßner von der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung des Uniklinikums Heidelberg erläutert, fehlen in der ambulanten Versorgung oft ganzheitliche Konzepte, da Schmerzen häufig nur somatisch betrachtet werden. Das neue Indikatorenset soll helfen, ein umfassenderes Schmerzmanagement zu unterstützen, das psychische, soziale und spirituelle Faktoren einbezieht. Dieses System kann in Teamsitzungen oder Qualitätszirkeln eingesetzt werden, um Schmerzmanagementprozesse in Praxen zu verbessern. Im Rahmen des RELIEF-Projekts werden diese Indikatoren zudem genutzt, um die Versorgungsqualität chronischer Schmerzpatienten durch ein hausärztliches Case-Management-Programm weiterzuentwickeln. Die ePA könnte hierbei unterstützen, ist jedoch noch nicht ausreichend in der Anwendungspraxis angekommen. (Quelle: aok.de)
Ab Juli: EBM-fähige Verordnung für Intensivpflege digital möglich
Ab Juli können Ärzt:innen außerklinische Intensivpflege digital EBM-fähig verordnen, dank neuer G-BA-Richtlinien – ein Schritt zur effizienteren Gesundheitsversorgung.
Ab Juli können Ärzt:innen außerklinische Intensivpflege digital EBM-fähig verordnen, dank neuer G-BA-Richtlinien – ein Schritt zur effizienteren Gesundheitsversorgung.
Ab Juli wird die Verordnung von außerklinischer Intensivpflege am Bildschirm EBM-fähig, wie die Ärztezeitung berichtet. Dies wurde durch die Richtlinienbeschlüsse des G-BA ermöglicht. Die dafür notwendige Ergänzung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) ist nun abgeschlossen. Dies bedeutet, dass Ärztinnen und Ärzte künftig diese Verordnungen direkt über digitale Systeme abwickeln können, was vermutlich den Prozess effizienter gestalten wird. Dies ist Teil der fortschreitenden Digitalisierung und Vereinfachung im Gesundheitswesen, um papierbasierte Prozesse zu reduzieren und die Arbeitsabläufe zu optimieren.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
29.04.2026
Innovationsfonds: Trotz Förderung weiter Hürden für Regelversorgung
Trotz Milliardenförderung des Innovationsfonds bleiben viele Projekte in der gesetzlichen Krankenversicherung schwer in die Regelversorgung integrierbar.
Trotz Milliardenförderung des Innovationsfonds bleiben viele Projekte in der gesetzlichen Krankenversicherung schwer in die Regelversorgung integrierbar.
Seit 2016 fördert der Innovationsausschuss mit Milliardenmitteln neue Versorgungsmodelle in der gesetzlichen Krankenversicherung. Zehn Jahre nach dem Start fällt die Bilanz ambivalent aus: Zwar wurden mehr als 800 Projekte unterstützt, doch der Weg in die Regelversorgung bleibt häufig lang und komplex. Ein ausführlicher Beitrag in „Gesundheit + Gesellschaft“ (G+G) 04/2026 analysiert die Entwicklung des Innovationsfonds und beleuchtet, welche Hürden eine erfolgreiche Überführung der Projekte in die Versorgung erschweren. Besondere Aufmerksamkeit gilt den strukturellen Problemen, die den Übergang behindern. Der Artikel diskutiert künftige Reformvorschläge und zeigt auf, wie der Fonds stärker auf die praktische Umsetzung fokussiert werden könnte. (Quelle: aok.de)
COVID-19-Impfstoffe in Rheinland-Pfalz: Haltbarkeitsdatum beachten
KV Rheinland-Pfalz warnt: COVID-19-Impfstoffe kurz vor Ablauf! Gesundheitsberufe sollten zügig handeln, um Verluste zu vermeiden und Impfschutz sicherzustellen.
KV Rheinland-Pfalz warnt: COVID-19-Impfstoffe kurz vor Ablauf! Gesundheitsberufe sollten zügig handeln, um Verluste zu vermeiden und Impfschutz sicherzustellen.
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Rheinland-Pfalz hat darauf hingewiesen, dass bestimmte COVID-19-Impfstoffe bald das Haltbarkeitsdatum erreichen werden. Gesundheitsberufe und Mitarbeiter der Gesundheitsbranche sollten sich zeitnah informieren, um unnötigen Verlust an Impfstoffen zu vermeiden. Dies ist besonders kritisch, da die Aufrechterhaltung eines ausreichenden Impfschutzes in der Bevölkerung weiterhin hohe Priorität hat. Solche Informationen sind nicht nur für medizinisches Fachpersonal, sondern auch für Verantwortliche in der Lagerung und Verteilung von Vakzinen von Bedeutung. Details hierzu könne man auf den Seiten der aerztezeitung.de nachlesen.
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