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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
19.02.2025
Pflegedienste in NRW: Insolvenz-Welle löst Kritik an Landesregierung aus
In NRW melden 20 Pflegedienste Insolvenz an; SPD kritisiert die Landesregierung und fordert mehr Investitionsförderung zur Stabilisierung der Pflegebranche.
In NRW melden 20 Pflegedienste Insolvenz an; SPD kritisiert die Landesregierung und fordert mehr Investitionsförderung zur Stabilisierung der Pflegebranche.
In Nordrhein-Westfalen mussten im vergangenen Jahr 20 ambulante Pflegedienste Insolvenz anmelden, berichtet die Ärzte Zeitung. Insgesamt gaben 33 Pflegeanbieter ihren Betrieb auf. Diese Entwicklung ruft Kritik der oppositionellen SPD hervor, die die Landesregierung in der Verantwortung sieht, mehr in die Investitionsförderung des Pflegebereichs zu investieren. Der Rückgang der Pflegeanbieter zeigt, dass die finanzielle Lage in der Pflegebranche zunehmend schwieriger wird, was sowohl Fachkräfte aus der Pflege als auch Angehörige von Pflegebedürftigen betrifft. Die Forderungen der SPD unterstreichen die Notwendigkeit staatlicher Maßnahmen, um die Pflegeinfrastruktur zu stärken und zukünftige Insolvenzen zu verhindern. Diese Entwicklungen sind besonders besorgniserregend für Führungskräfte von Altenheimen und Pflegediensten, die auf stabile Rahmenbedingungen angewiesen sind, um ihre Dienstleistung zuverlässig anbieten zu können.
Elektronische Patientenakte: Regierung sieht keine Sicherheitsbedenken
Die Regierung sieht keine Sicherheitsbedenken bei der Einführung der elektronischen Patientenakte, die im April bundesweit startet, trotz Warnungen von Experten.
Die Regierung sieht keine Sicherheitsbedenken bei der Einführung der elektronischen Patientenakte, die im April bundesweit startet, trotz Warnungen von Experten.
Die bundesweite Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) steht kurz bevor und die Bundesregierung betont, dass es keine Sicherheitsbedenken dabei gebe, diese Akte in Praxen, Krankenhäusern, Apotheken und für Patienten zu nutzen. In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Gruppe Die Linke wurde erklärt, dass die Hinweise des Chaos Computer Clubs Ernst genommen werden. Das Bundesgesundheitsministerium und die gematik arbeiten eng mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zusammen, um technische Lösungen gegen Angriffsszenarien rechtzeitig zur ePA-Ausgabe im April zu etablieren. Zu den Verbesserungen gehört unter anderem die Schärfung der Prozesse bei der Herausgabe und Sperrung von Signatur- und Siegelkarten. Zudem sind Monitoring und Anomalie-Erkennung vorgesehen, berichtet die Ärzte Zeitung.
Regierung: Keine Sicherheitsbedenken bei Einführung der elektronischen Patientenakte
Die elektronische Patientenakte bleibt trotz Bedenken sicher, sagt die Regierung und betont die gesicherte Nutzung ab 2025 in Modellregionen.
Die elektronische Patientenakte bleibt trotz Bedenken sicher, sagt die Regierung und betont die gesicherte Nutzung ab 2025 in Modellregionen.
Die Bundesregierung sieht keine Sicherheitsbedenken bei der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) in Deutschland. In der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Gruppe Die Linke betont die Bundesregierung, dass die ePA von Praxen, Krankenhäusern, Apotheken und Patienten sicher genutzt werden kann. Hinweise zur Sicherheit der ePA, unter anderem vom Chaos Computer Club, würden ernst genommen, und es bestehe ein enger Austausch mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Technische Lösungen zur Abwehr möglicher Angriffsszenarien seien entwickelt worden, und ihre Umsetzung werde rechtzeitig abgeschlossen sein. Während der Pilotphase ab 15. Januar 2025 haben nur ausgewählte Anbieter in Modellregionen Zugriff auf die ePA, bevor der bundesweite Start Anfang des zweiten Quartals erfolgt. (Quelle: Deutscher Bundestag)
Intensive Blutdrucksenkung schützt auch ältere Hochrisikopatienten
Intensive Blutdrucksenkung unter 120 mmHg schützt auch gebrechliche Senioren mit hohem Risiko, wie eine aktuelle Studie zeigt.
Intensive Blutdrucksenkung unter 120 mmHg schützt auch gebrechliche Senioren mit hohem Risiko, wie eine aktuelle Studie zeigt.
Das optimale Ziel für den Blutdruck bei älteren Erwachsenen mit Hypertonie wird stetig diskutiert. Laut einer neuen Studie, so berichtet die Ärztezeitung, bringt eine intensive Senkung des Blutdrucks auf unter 120 mmHg fast allen älteren Patienten gesundheitliche Vorteile. Diese Ergebnisse gelten selbst für Hochrisikogruppen, die gebrechlich sind oder viele Medikamente einnehmen.
Krankenkassen-Defizit explodiert: Forderung nach Stabilisierungspaket
Krankenkassen-Defizit wächst enorm: Kassen fordern Stabilisierungspaket für finanzielles Gleichgewicht und nachhaltige Gesundheitspolitik.
Krankenkassen-Defizit wächst enorm: Kassen fordern Stabilisierungspaket für finanzielles Gleichgewicht und nachhaltige Gesundheitspolitik.
Im vierten Quartal 2024 sind die Ausgaben bei den gesetzlichen Krankenkassen völlig außer Kontrolle geraten, wie die Ärzte Zeitung berichtet. Das Gesamtdefizit der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird nach diesen Recherchen mehr als sechs Milliarden Euro betragen. Die Kassen-Chefs fordern nun ein umfassendes Stabilisierungsprogramm für die GKV, um die finanzielle Situation zu verbessern und ein langfristiges Gleichgewicht herzustellen. Die wachsenden Defizite rufen Fragen zur nachhaltigen Finanzierung des Gesundheitssystems auf, was dringender Maßnahmen und Reformen bedarf. Dies könnte auch Auswirkungen auf die Verhandlungen über die Beiträge und Leistungen in der zukünftigen Gesundheitspolitik haben.
Antikoagulanzien und NSAR: Erhöhtes Blutungsrisiko beachten
Erhöhtes Blutungsrisiko bei gleichzeitiger Einnahme von Antikoagulanzien und NSAR beachten – wichtig für Pflegekräfte und Angehörige zur besseren Patientenberatung.
Erhöhtes Blutungsrisiko bei gleichzeitiger Einnahme von Antikoagulanzien und NSAR beachten – wichtig für Pflegekräfte und Angehörige zur besseren Patientenberatung.
Patienten, die nach einer venösen Thromboembolie Antikoagulanzien einnehmen, könnten laut einer dänischen Kohortenstudie ihr Risiko für Blutungen erheblich erhöhen, wenn sie zusätzlich zu nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) greifen, berichtet aerztezeitung.de. Der Hinweis auf dieses potenzielle Risiko könnte für Fachkräfte aus der Pflege von Bedeutung sein, um Patienten besser über die Gefahren aufzuklären und deren Medikation gegebenenfalls zu überwachen. Auch für Angehörige von Betroffenen ist dieser Rat wertvoll, um in Gesprächen mit behandelnden Ärzten gezielter nachzufragen und Risiken zu minimieren.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
18.02.2025
EU soll Strategie gegen Fachkräftemangel im Gesundheitswesen entwickeln
BÄK und KBV appellieren an die EU, eine Strategie gegen den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen zu entwickeln und digitale Lösungen zu fördern.
BÄK und KBV appellieren an die EU, eine Strategie gegen den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen zu entwickeln und digitale Lösungen zu fördern.
Die Bundesärztekammer (BÄK) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) drängen die EU, eine umfassende Strategie zur Lösung des Fachkräftemangels im Gesundheitssektor zu entwickeln. Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der BÄK, betonte in Brüssel die Notwendigkeit europäischer Maßnahmen zur Förderung beruflicher Mobilität, da Deutschland ohne die Migration von Gesundheitsfachkräften aus anderen Ländern seine Versorgung nicht aufrechterhalten könne. Gleichzeitig warnte Reinhardt vor Personalengpässen in den Herkunftsländern dieser Fachkräfte. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen könne effizienter genutzt werden, doch bedürfe es dafür verlässlicher digitaler Werkzeuge, die den praktischen Bedürfnissen entsprechen. BÄK und KBV unterstrichen die Verantwortung der EU, durch gezielte Gesetzgebung attraktivere Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen zu schaffen, um das Interesse am Berufseinstieg in der Gesundheitsbranche zu fördern. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Ein verurteilter Pfleger enthüllt Misshandlungsskandal und betont Reformbedarf in Pflegeeinrichtungen für mehr Sicherheit und strenge Kontrollen.
Ein verurteilter Pfleger enthüllt Misshandlungsskandal und betont Reformbedarf in Pflegeeinrichtungen für mehr Sicherheit und strenge Kontrollen.
Am 17. Februar 2025 wurde ein Vorfall in einer Pflegeeinrichtung bekannt, bei dem Heimbewohnerinnen Opfer von Misshandlungen geworden sind. Der verantwortliche Pfleger wurde in diesem Zusammenhang nun verurteilt, wie die Ärzte Zeitung berichtet. Diese Angelegenheit rückt die Herausforderungen im Pflegesektor erneut in den Fokus und verdeutlicht die Notwendigkeit strengerer Kontrollmechanismen in Pflegeeinrichtungen, um die Sicherheit und das Wohl der Bewohner zu gewährleisten. Das Urteil soll nun auf nationaler Ebene als Präzedenzfall dienen, um ähnliche Vergehen in der Zukunft zu verhindern.
„STIKO-Empfehlungen als Basis: Rechtssicherheit bei RSV-Impfungen“
Rechtsschutz bei RSV-Impfungen: STIKO-Empfehlungen bieten Basis, doch Ärzte müssen auch weitere rechtliche Aspekte für über 75-Jährige beachten.
Rechtsschutz bei RSV-Impfungen: STIKO-Empfehlungen bieten Basis, doch Ärzte müssen auch weitere rechtliche Aspekte für über 75-Jährige beachten.
In der aktuellen Ausgabe weist die Ärzte Zeitung auf die Bedeutung der rechtlichen Absicherung bei der RSV-Impfung für über 75-Jährige hin. Bei der „Hotline Impfen“ werden regelmäßig praxisbezogene Impf-Fragen evidenzbasiert und fachkundig beantwortet. Ein aktuelles Thema befasst sich mit der Frage, inwieweit die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) bei der Impfung gegen das Respiratorische Synzytial-Virus für einen umfassenden rechtlichen Schutz sorgen. Die Experten betonen, dass die Einhaltung der STIKO-Empfehlungen zwar eine wesentliche Grundlage für die rechtliche Absicherung bildet, jedoch weitere Faktoren zu berücksichtigen sind. Dies zeigt, wie wichtig es für Ärzte ist, stets aktuelles Wissen zu Impfempfehlungen und den rechtlichen Rahmenbedingungen zu haben, wie die Ärzte Zeitung berichtet.
NRW startet Initiative gegen Rassismus im Gesundheitswesen
NRW startet Initiative gegen Rassismus im Gesundheitswesen, um Übergriffe zu bekämpfen und Solidarität zu zeigen: #RassismusHilftKeinBisschen – Wir schon!
NRW startet Initiative gegen Rassismus im Gesundheitswesen, um Übergriffe zu bekämpfen und Solidarität zu zeigen: #RassismusHilftKeinBisschen – Wir schon!
Die Akteure im nordrhein-westfälischen Gesundheitssystem setzen ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit. In Zusammenarbeit mit Körperschaften und Verbänden wurde eine Initiative gegen Rassismus, Gewalt und Diskriminierung gegenüber Mitarbeitenden im Gesundheitswesen ins Leben gerufen und eine gemeinsame Resolution verabschiedet. Unter dem Motto #RassismusHilftKeinBisschen – Wir schon! will die Initiative auf Übergriffe gegen Gesundheitspersonal aufmerksam machen und Solidarität mit allen Beschäftigten zeigen. Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann äußert Bestürzung über die Berichte von Gewalt und Diskriminierung und betont die Notwendigkeit, solches Verhalten nicht zu tolerieren. Die Ärztekammern appellieren an die Beschäftigten im Gesundheitswesen, bei der Bundestagswahl ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Die Internationalität und Vielfalt des Gesundheitssystems werden als Bereicherung hervorgehoben. Gehele warnt vor den Folgen, wenn Parteien gestärkt werden, die mit ihren Plänen Ängste schüren. (Ärzte Zeitung)
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