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Medizin, Gesundheit und Prävention
28.02.2025
WHO aktualisiert Impfstoffempfehlungen für Grippesaison 2025/26
Die WHO aktualisiert die Empfehlungen für Influenza-Impfstoffe 2025/26, um eine effektive Immunabwehr zu gewährleisten. Experten betonen deren Bedeutung.
Die WHO aktualisiert die Empfehlungen für Influenza-Impfstoffe 2025/26, um eine effektive Immunabwehr zu gewährleisten. Experten betonen deren Bedeutung.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Empfehlungen für Influenza-Impfstoffe für die Grippesaison 2025/26 aktualisiert. Demnach wird den Herstellern nahegelegt, bestimmte Komponenten in den neuen Influenza-Vakzinen zu berücksichtigen, um eine effektive Immunabwehr zu garantieren. Diese Empfehlungen sollen als Grundlage für die Impfstoffentwicklung und die öffentliche Gesundheitsplanung dienen, berichtet die "Ärzte Zeitung". Im Zusammenhang mit der fortwährenden Zirkulation von Influenza A- und B-Viren betonen Experten die Wichtigkeit, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in die Impfkompositionen für die kommende Saison einfließen zu lassen.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
28.02.2025
Niedrige Anerkennungsquote für ausländische Pflegekräfte in Sachsen
Lediglich sieben Prozent der Anträge ausländischer Pflegekräfte werden in Sachsen anerkannt – Ministerin Köpping kritisiert die ineffizienten Anwerbeprogramme.
Lediglich sieben Prozent der Anträge ausländischer Pflegekräfte werden in Sachsen anerkannt – Ministerin Köpping kritisiert die ineffizienten Anwerbeprogramme.
In Sachsen liegt die Anerkennungsquote für ausländische Pflegekräfte bei lediglich sieben Prozent. Diese Zahl resultiert aus einer Anfrage der Linksfraktion im sächsischen Landtag, auf die Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) antwortete. Von den 420 abgeschlossenen Verfahren im Jahr 2023 wurden nur 30 ausländische Qualifikationen anerkannt. Besonders betroffen sind Frauen: Von 300 Verfahren wurden nur 25 positiv beschieden. Auch bei den 120 Anträgen von Männern war die Erfolgschance gering, nur fünf Anträge führten zur Anerkennung. Susanne Schaper, Fraktionsvorsitzende der Linken, kritisierte die Ineffizienz teurer Anwerbeprogramme und forderte, mehr in die Qualifizierung der in Sachsen lebenden Menschen zu investieren. Diese Erkenntnisse berichtete die „Ärzte Zeitung“.
OLG-Urteil: Keine Haftung für COVID-19-Folgen nach OP-Fehlern
OLG Köln: Keine Haftung bei COVID-19-Tod nach OP-Fehler, da Infektion typischer Verlauf und nicht durch OP bedingt, urteilt Gericht.
OLG Köln: Keine Haftung bei COVID-19-Tod nach OP-Fehler, da Infektion typischer Verlauf und nicht durch OP bedingt, urteilt Gericht.
Das Oberlandesgericht (OLG) Köln hat in einem Urteil klargestellt, dass aus einem groben Behandlungsfehler resultierende Beweiserleichterungen für Patienten nur für „typische Folgeschäden“ gelten. Im vorliegenden Fall war ein Patient an den Folgen einer COVID-19-Infektion verstorben, obwohl zuvor eine Gallenblasenoperation stattgefunden hatte. Die Kinder des Verstorbenen machten grobe Behandlungsfehler geltend und forderten Schadensersatz. Das OLG entschied jedoch, dass die Infektion und das anschließende Lungenversagen unabhängig von der Operation zum Tod führten, da es sich um einen typischen Verlauf einer schweren Coronainfektion handelte. Der gerichtliche Sachverständige bestätigte, dass eine frühere Operation das Überleben des Patienten nicht gesichert hätte. Erläutert wird, dass Behandlungsfehler nur dann zu Haftungsfolgen führen können, wenn der erzielte Standard geeignet gewesen wäre, den eingetretenen Schaden zu verhindern. Die Informationen stammen laut der Ärzte Zeitung.
13. Infektiologie-Update: Fokus auf Pneumonie, Tuberkulose, Mykosen
Am 23./24. Mai 2025 aktualisiert das 13. Infektiologie-Update Wissen zu Pneumonie, Tuberkulose & Mykosen – Experten diskutieren aktuelle Forschungsergebnisse.
Am 23./24. Mai 2025 aktualisiert das 13. Infektiologie-Update Wissen zu Pneumonie, Tuberkulose & Mykosen – Experten diskutieren aktuelle Forschungsergebnisse.
Am 23. und 24. Mai 2025 findet das 13. Infektiologie-Update-Seminar statt. Im Zentrum der Veranstaltung stehen in diesem Jahr die bedeutendsten Studien zu Themen wie Pneumonie, Tuberkulose und Mykosen. Neben den Vorträgen und Diskussionen zu diesen Schwerpunktthemen wird es auch die Möglichkeit geben, sich intensiv über neue Forschungsergebnisse auszutauschen und deren Implementierung in die Praxis zu erörtern. Dieses Update bietet Fachleuten aus der Infektiologie und verwandten Bereichen die Gelegenheit, sich auf den neuesten Stand der Wissenschaft zu bringen und sich zu vernetzen. Die Aerztezeitung.de berichtet ausführlich über die geplanten Programmpunkte und bietet weiteren Zugang zu Hintergründen und Kommentaren in ihrer vollständigen Online-Version, die nach Anmeldung zugänglich ist.
Tanja Sappok wird erste Professorin für Behindertenmedizin in Deutschland
Tanja Sappok wird erste Professorin für Behindertenmedizin in Deutschland und fördert inklusive Versorgung an der Universität Bielefeld und Krankenhaus Mara.
Tanja Sappok wird erste Professorin für Behindertenmedizin in Deutschland und fördert inklusive Versorgung an der Universität Bielefeld und Krankenhaus Mara.
Tanja Sappok hat die Position der ersten Professorin für Medizin für Menschen mit Behinderungen in Deutschland übernommen. Sie wird an der Universität Bielefeld und am Krankenhaus Mara in Bielefeld-Bethel tätig sein. Ihr Ziel ist es, Kollegen und den medizinischen Nachwuchs zu sensibilisieren, die medizinische Versorgung inklusiv zu gestalten. Das betont die Quelle, aerztezeitung.de, und hebt die Bedeutung dieser Pionierarbeit in der Verbesserung der Behandlung von Menschen mit Behinderungen hervor. Ein derartiger Ansatz kann nicht nur das Bewusstsein für die besonderen Bedürfnisse dieser Patientengruppe schärfen, sondern auch zu einer umfassenderen Umsetzung von inklusiven Praktiken in der medizinischen Versorgung führen.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
27.02.2025
vdek fordert Reformen: Pflege und Krankenversicherung im Fokus
Der vdek drängt auf Reformen in der Pflege- und Krankenversicherung, um finanzielle Stabilität und Entlastungen für Angehörige zu fördern.
Der vdek drängt auf Reformen in der Pflege- und Krankenversicherung, um finanzielle Stabilität und Entlastungen für Angehörige zu fördern.
Der Verband der Ersatzkassen (vdek) fordert die zukünftigen Koalitionspartner auf, die Kranken- und Pflegeversicherung zu einem zentralen Thema bei den anstehenden Verhandlungen zu machen. Ulrike Elsner, die Vorstandsvorsitzende des vdek, betont gegenüber der Ärzte Zeitung, dass die finanzielle Stabilität der sozialen Sicherungssysteme ein wesentlicher Faktor für wirtschaftlichen Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt ist. Der Verband schlägt ein Sieben-Punkte-Programm vor, das u.a. eine Reform der Notfallversorgung, die Steuerung des Zugangs über digital vernetzte Leitstellen und die Förderung der telemedizinischen Ersteinschätzung umfasst. Außerdem plädiert der vdek für eine Qualitätsoffensive in der Krankenhausversorgung und fordert faire Arzneimittelpreise sowie Bürokratieabbau in der Pflege. Wichtig sei es, sagt der vdek gegenüber der Ärzte Zeitung, Entlastungen für pflegende Angehörige zu schaffen und die elektronische Patientenakte stärker zu implementieren.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
27.02.2025
Berliner Feuerwehr führt neue Notfallkategorien ab 25. März ein
Die Berliner Feuerwehr führt ab 25. März neue Notfallkategorien ein, um in der Grippewelle effizienter auf Einsätze reagieren zu können.
Die Berliner Feuerwehr führt ab 25. März neue Notfallkategorien ein, um in der Grippewelle effizienter auf Einsätze reagieren zu können.
Der Rettungsdienst der Berliner Feuerwehr steht aufgrund der derzeitigen Grippewelle unter erheblichem Druck. Deshalb werden ab Ende März neue Notfallkategorien eingeführt, um das Personal effizienter einsetzen zu können. Laut „Tagesspiegel“ und „Berliner Morgenpost“ sollen Patienten ab dem 25. März einer von fünf Notfallstufen zugeordnet werden. Diese Einstufung entscheidet darüber, ob ein Notarzt ausrücken muss oder ob der Einsatz von Notfall- oder Rettungssanitätern ausreicht. In akuten Fällen soll ein Notarzt innerhalb von zehn Minuten beim Patienten sein, während Rettungssanitäter zu weniger dringenden Fällen geschickt werden sollen. Das neue System basiert auf einer Analyse von rund drei Millionen Daten aus Rettungseinsätzen und Notfallambulanzen, mit dem Ziel, den Personaleinsatz besser an die jeweiligen Erfordernisse anzupassen. Die Belastung des Rettungsdienstes übersteigt inzwischen die des Pandemiejahres 2022, wie die Feuerwehr betont. (Quelle: aerztezeitung.de)
Kritik an geplanten Bürokratieabbau-Plänen für Pflegeheime in BW
Kritik an Plänen zum Bürokratieabbau in Pflegeheimen von BW: Seniorenrat warnt vor "sozialpolitischem Dammbruch" und kritisiert geplante „radikale Streichungen“.
Kritik an Plänen zum Bürokratieabbau in Pflegeheimen von BW: Seniorenrat warnt vor "sozialpolitischem Dammbruch" und kritisiert geplante „radikale Streichungen“.
Ein Projekt des baden-württembergischen Sozialministeriums zum Bürokratieabbau in Pflegeheimen erntet scharfe Kritik vom Landesseniorenrat. Der Verband spricht in einem Brief an Landtagsabgeordnete laut der Deutschen Presse-Agentur von „radikalen Streichungen“ und einem „sozialpolitischen Dammbruch“. Pläne der Landesregierung sehen vor, Regelkontrollen in Pflegeeinrichtungen zu reduzieren und die Bestellung von Heimbeiräten abzuschaffen. Auch ambulant betreute Pflege-WGs sollen nicht mehr der Heimaufsicht unterliegen. Das Sozialministerium betont, dass es sich um frühe Überlegungen handele und man im Dialog mit den Verbänden sei. Der Pflegeschutzbund BIVA kritisiert, Baden-Württemberg kapituliere vor der Aufgabe, den Pflegebedürftigen eine Stimme zu geben. Quellen berichten zunächst der SWR und die Ärzte Zeitung.
Kritik an elektronischer Patientenakte: Mehr Bürokratie statt Nutzen
Kritik an der ePA: Statt Effizienz bringt das aktuelle Konzept mehr Bürokratie. Hausarzt Stefan Streit und Experten fordern eine Neugestaltung.
Kritik an der ePA: Statt Effizienz bringt das aktuelle Konzept mehr Bürokratie. Hausarzt Stefan Streit und Experten fordern eine Neugestaltung.
Das aktuelle Konzept der elektronischen Patientenakte (ePA) stößt auf massive Kritik. Gastautor Stefan Streit, ein Hausarzt aus Köln, sieht die ePA als nicht mehr zu retten an. Statt einer Arbeitserleichterung verursacht sie einen Mehraufwand. Besonders besorgt zeigt sich Streit über die Datenökonomie, die hinter der Akte steckt. Diese Sicht teilt er in einem Gastbeitrag auf aerztezeitung.de. Experten aus der Gesundheitsbranche warnen, dass die derzeitige Umsetzung der ePA zu mehr Bürokratie und weniger Effizienz im medizinischen Alltag führt. Kritiker wie Streit fordern eine grundlegende Überarbeitung des Konzepts, um den tatsächlichen Nutzen für Ärzte und Patienten zu gewährleisten.
AOK Hessen: 1.200 Verdachtsfälle von Behandlungsfehlern untersucht
Die AOK Hessen prüfte 1.200 Behandlungsfehler, von denen 25% bestätigt wurden. Rückforderungen über 3,3 Millionen Euro sind die Folge.
Die AOK Hessen prüfte 1.200 Behandlungsfehler, von denen 25% bestätigt wurden. Rückforderungen über 3,3 Millionen Euro sind die Folge.
Die AOK Hessen bearbeitet aktuell 1.200 Fälle von mutmaßlichen ärztlichen Behandlungsfehlern, teilte die Krankenkasse am Mittwoch mit. Die durch den Medizinischen Dienst im Jahr 2024 bestätigte Fehlerquote lag bei 25 Prozent. Dadurch konnte die AOK über 3,3 Millionen Euro von den Verantwortlichen zurückfordern. Geprüft werden dabei nicht nur Behandlungsfehler in Krankenhäusern oder Arztpraxen, sondern auch Verdachtsfälle in der Pflege, bei Physiotherapeuten oder Hebammen. Zudem werden Produktfehler wie fehlerhafte Herzschrittmacher oder defekte Hüftprothesen untersucht. Dies berichtete die Ärzte Zeitung am 26. Februar 2025.
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