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Medizin, Gesundheit und Prävention
21.03.2025
Probiotika reduzieren Risiko von Antibiotika-bedingter Diarrhö
Probiotika mindern Risiko von Antibiotika-induzierter Diarrhö und schützen die Darmgesundheit, wie aktuelle Studien der Ärzte Zeitung belegen.
Probiotika mindern Risiko von Antibiotika-induzierter Diarrhö und schützen die Darmgesundheit, wie aktuelle Studien der Ärzte Zeitung belegen.
Antibiotika können das Mikrobiom im Magen-Darm-Trakt beeinträchtigen und in einigen Fällen zu Antibiotika-assoziierter Diarrhö führen. Studien zeigen, dass der frühe Einsatz von Probiotika helfen kann, diese negativen Auswirkungen zu verringern. Dies unterstreicht die Wichtigkeit, neben Antibiotika auch über den Nutzen von Probiotika informiert zu sein, um die Darmgesundheit zu schützen, berichtet die Ärzte Zeitung.
Verbände der Gesundheitswirtschaft warnen vor einer EU-Einstufung von Ethanol als krebserregend, die den Einsatz im Gesundheitswesen erheblich gefährden könnte.
Verbände der Gesundheitswirtschaft warnen vor einer EU-Einstufung von Ethanol als krebserregend, die den Einsatz im Gesundheitswesen erheblich gefährden könnte.
14 Verbände der Gesundheitswirtschaft warnen vor der möglichen Einstufung von Ethanol als krebserregende Substanz durch die EU. Zwei Verfahren auf EU-Ebene könnten den Einsatz von Ethanol im Gesundheitswesen gefährden, wie Pharma Deutschland am Freitag mitteilte. Beteiligt an dem gemeinsamen Papier sind unter anderem der BPI, vfa, BVMed und Progenerika. Die Europäische Chemikalienagentur erwägt derzeit, Ethanol in die Gefahrenkategorie kanzerogen, mutagen, reproduktionstoxisch (CRM) 2 oder sogar 1 einzuordnen. Laut den Verbänden hätte dies erhebliche Einschränkungen für den Einsatz in Desinfektionsmitteln und Arzneimitteln zur Folge. Die keimtötenden Eigenschaften von Ethanol seien unverzichtbar, und es gebe keinen gleichwertigen Ersatz. Die Verbände kritisieren, dass die Gefahreneinschätzung vor allem auf dem missbräuchlichen Konsum von Alkohol als Genussmittel basiere. Die Bundesregierung solle sich deshalb für den Erhalt von Ethanol im Gesundheitswesen stark machen, fordern sie. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Bundesrat stimmt 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen und Schuldenreform zu
Bundesrat billigt 500-Mrd.-Euro-Sondervermögen und Schuldenreform, was Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung fördert, inkl. 50 Mrd. für Krankenhausreform.
Bundesrat billigt 500-Mrd.-Euro-Sondervermögen und Schuldenreform, was Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung fördert, inkl. 50 Mrd. für Krankenhausreform.
Der Bundesrat hat am späten Vormittag dem 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögen und einer Reform der Schuldenbremse zugestimmt, wie die "Ärzte Zeitung" berichtete. Beide Punkte erzielten eine Zwei-Drittel-Mehrheit, die für eine Änderung des Grundgesetzes notwendig ist. Das bereits vom Bundestag verabschiedete „Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes Art. 109, 115 und 143h“ ermöglicht ein kreditfinanziertes Sondervermögen für Investitionen. 20 Prozent der Gelder sollen den Ländern zur Verfügung stehen, um die Infrastruktur zu verbessern. Zudem wird die Schuldenbremse zugunsten von mehr Verteidigungsinvestitionen gelockert. Die Lockerungen bieten den Ländern finanziellen Spielraum, der auch für den Umbau der Krankenhauslandschaft genutzt werden könnte. Der Bundesrat stimmte einer zugehörigen Rechtsverordnung von Gesundheitsminister Karl Lauterbach zur Finanzierung der Krankenhausreform mit einem 50 Milliarden Euro schweren Transformationsfonds zu.
Mecklenburg-Vorpommern startet Beirat Demenz, um durch Politik-Wissenschaft-Kooperation die Lebensqualität von Menschen mit Demenz nachhaltig zu verbessern.
Mecklenburg-Vorpommern startet Beirat Demenz, um durch Politik-Wissenschaft-Kooperation die Lebensqualität von Menschen mit Demenz nachhaltig zu verbessern.
Vertreter aus Forschung, Lehre und Medizin haben die Arbeit im neu gegründeten Beirat Demenz in Mecklenburg-Vorpommern aufgenommen. Ziel dieses Gremiums ist es, Menschen mit Demenz eine möglichst lange selbstständige Lebensführung zu ermöglichen. Durch die Verbindung von Politik und Wissenschaft sollen Maßnahmen entwickelt werden, die den Bedürfnissen der Betroffenen besser entsprechen und deren Lebensqualität erheblich verbessern. Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie, um dem demografischen Wandel im Bundesland zu begegnen. Die Bedeutung dieser Maßnahme wird durch die Integration verschiedener Akteure unterstrichen, die gemeinsam an der Verbesserung der Versorgungssituation arbeiten wollen. (Quelle: aerztezeitung.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
21.03.2025
Ersatzkassen planen „Persönliches Ärzteteam“ für bessere Versorgung
Ersatzkassen planen verbindliches "Persönliches Ärzteteam", um Wartezeiten zu verkürzen und die medizinische Versorgung effizienter zu gestalten.
Ersatzkassen planen verbindliches "Persönliches Ärzteteam", um Wartezeiten zu verkürzen und die medizinische Versorgung effizienter zu gestalten.
Ein von der Ärzte Zeitung berichteter Vorstoß stammt von den Ersatzkassen, die angesichts langer Wartezeiten oder Aufnahmestopps in ärztlichen Praxen überlegen, die Regelversorgung umzubauen. Dazu schlägt der Verband der Ersatzkassen (vdek) vor, dass Versicherte in Zukunft drei grundversorgende Ärzte auswählen sollen, um dadurch ein „persönliches Ärzteteam“ zu bilden. Dieser Ansatz zur Patientensteuerung soll für die Versicherten verpflichtend sein, um die Versorgung effizienter zu gestalten. Diese Initiative könnte die Interaktion zwischen Patienten und Ärzten systematischer gestalten und damit die Zugangshürden zu medizinischen Leistungen verringern.
Demenz-Beirat in Mecklenburg-Vorpommern startet für bessere Versorgung
Mecklenburg-Vorpommern startet einen Demenz-Beirat, um die Versorgung zu verbessern und Prävention zu stärken, unterstützt von MedizinerInnen und Politik.
Mecklenburg-Vorpommern startet einen Demenz-Beirat, um die Versorgung zu verbessern und Prävention zu stärken, unterstützt von MedizinerInnen und Politik.
Die Arbeit des Demenz-Beirats Mecklenburg-Vorpommern hat jüngst begonnen, mit dem Ziel, Wissenschaft und Politik zu integrieren, um Menschen mit Demenz ein möglichst selbstständiges Leben zu ermöglichen. Vier Mediziner von Universitätsstandorten in Rostock und Greifswald, darunter Professoren vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, sind im siebenköpfigen Expertengremium vertreten. Gemeinsam mit Politikern wollen sie Handlungsempfehlungen erarbeiten. Ein Schwerpunkt liegt auf einer koordinierten Präventionsarbeit, um Pflegebedürftigkeit zu verzögern oder zu verhindern. Derzeit sind über 39.000 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern von Demenz betroffen; bis 2060 könnte sich diese Zahl verdoppeln. Stefanie Drese (SPD), Gesundheitsministerin, betonte die Zusammenarbeit in diesem Beirat, um Berührungsängste und Unwissenheit abzubauen, unterstützt von einem regionalen Demenzplan. Quelle: Ärzte Zeitung.
G-BA: Digitale DMP für Diabetes Typ 1 und 2 beschlossen
Der G-BA hat digitale Disease-Management-Programme für Diabetes Typ 1 und 2 beschlossen, ein wichtiger Schritt Richtung modernisierte Gesundheitsversorgung.
Der G-BA hat digitale Disease-Management-Programme für Diabetes Typ 1 und 2 beschlossen, ein wichtiger Schritt Richtung modernisierte Gesundheitsversorgung.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 20. März 2025 beschlossen, neue digitale Disease-Management-Programme (DMP) für Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 einzuführen. Diese Entscheidung legt die ersten Grundlagen für digitalisierte Versorgungsprozesse in diesem Bereich. Die Ergänzungen betreffen § 8, Anlage 1a für Diabetes mellitus Typ 2 und Anlage 7a für Diabetes mellitus Typ 1 der DMP-Anforderungen-Richtlinie. Das Inkrafttreten der neuen Regelungen steht jedoch noch aus. Diese Neuerungen könnten einen bedeutenden Schritt in der verbesserten Betreuung von Diabetespatienten darstellen, indem sie einen strukturierten und effizienteren Versorgungsansatz ermöglichen. Der zuständige Unterausschuss für Disease-Management-Programme hat diese Entwicklung vorbereitet. Die Maßnahmen signalisieren einen wichtigen Fortschritt in Richtung digitalisierter Gesundheitsversorgung, wie der G-BA mitteilt.
G-BA beschließt neue Richtlinie zur Qualitätssicherung in Heimen
Der G-BA beschließt eine neue Richtlinie zur Verbesserung der Qualitätssicherung in Heimen, die sofort greift und auf datengestützte Methoden setzt.
Der G-BA beschließt eine neue Richtlinie zur Verbesserung der Qualitätssicherung in Heimen, die sofort greift und auf datengestützte Methoden setzt.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 20. März 2025 eine neue Richtlinie zur einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung beschlossen. Diese setzt Vorgaben für die datengestützte Qualitätssicherung gemäß Teil 1 § 22 Absatz 3 Satz 4 der Richtlinie fest und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Der zuständige Unterausschuss für Qualitätssicherung war maßgeblich an der Entwicklung dieser Richtlinie beteiligt. Ziel ist es, die Qualität in den Gesundheitseinrichtungen sektorenübergreifend zu verbessern und einheitliche Standards zu etablieren, um die Versorgung der Patienten nachhaltig zu optimieren. Laut G-BA sollen durch die datengestützte Methode ineffiziente Praktiken identifiziert und behoben werden. Weitere Details können im Beschlusstext auf der Webseite des G-BA nachgelesen werden.
Kürzungen von Sozialleistungen: Gefahr für Pflegetätigkeiten ignoriert?
Kürzungen von Sozialleistungen drohen Pflegerahmen zu verändern: Fachkräfte und Leitungen sollten Debatten um finanzielle Prioritäten genau verfolgen.
Kürzungen von Sozialleistungen drohen Pflegerahmen zu verändern: Fachkräfte und Leitungen sollten Debatten um finanzielle Prioritäten genau verfolgen.
In der jüngsten Kolumne „Aufgerollt“ von „aerztezeitung.de“ wird die aktuelle Diskussion in der Republik über potenzielle Kürzungen bei Sozialleistungen, wie beispielsweise den Karenztag, beleuchtet. Es wird hervorgehoben, dass trotz der laufenden Debatte bereits Fakten geschaffen werden, ohne dass ein öffentlicher Aufschrei erfolgt. Diese Entwicklungen könnten weitreichende Auswirkungen auf das soziale Gefüge und die Absicherung von Betroffenen haben, zumal die politische Aufmerksamkeit aktuell eher auf anderen finanziellen Prioritäten liegt. Fachkräfte aus der Pflege sowie Führungskräfte von Pflegeeinrichtungen und Pflegediensten sollten diese Debatten aufmerksam verfolgen, da sie möglicherweise künftige Rahmenbedingungen in ihrer Arbeit beeinflussen könnten. (Quelle: aerztezeitung.de)
Studie: Impfreaktionen bei Älteren variieren je nach Impfstoff erheblich
Eine niederländische Studie zeigt: Impfstoffabhängige Unterschiede in der Immunantwort bei älteren Menschen. Weitere Forschung dringend nötig.
Eine niederländische Studie zeigt: Impfstoffabhängige Unterschiede in der Immunantwort bei älteren Menschen. Weitere Forschung dringend nötig.
Ältere Menschen zeigen eine schwächere Reaktion auf Impfungen im Vergleich zu jüngeren Personen, jedoch gibt es sowohl inter- als auch intraindividuelle Unterschiede in diesem Zusammenhang. Eine niederländische Studie hat drei verschiedene Impfstoffe untersucht, um die Wirkungsweise bei älteren Menschen zu analysieren. Die Studie zeigt auf, dass das Alter einen Einfluss auf die Immunantwort haben kann, wobei die Ergebnisse je nach Impfstoff variieren. Experten betonen die Bedeutung weiterer Forschung, um die Effektivität von Impfstoffen in unterschiedlichen Altersgruppen besser zu verstehen. (Quelle: aerztezeitung.de)
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