Mit dem Newsfeed von altenpflege.at – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
22.09.2025
G-BA: Innovationsausschuss nimmt 25 Förderprojekt-Berichte an
Der G-BA-Innovationsausschuss akzeptiert 25 Berichte zu Förderprojekten, die auf eine verbesserte Gesundheitsversorgung abzielen.
Der G-BA-Innovationsausschuss akzeptiert 25 Berichte zu Förderprojekten, die auf eine verbesserte Gesundheitsversorgung abzielen.
Der Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses hat im dritten Quartal 2025 insgesamt 25 Abschlussberichte von Förderprojekten angenommen, wie die AOK berichtet. Die Projekte zielen darauf ab, die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Von den eingereichten Projekten stammen 17 aus der Versorgungsforschung, während acht neue Versorgungsformen umfassen. In sieben Fällen empfahl der Ausschuss die Kategorie „Prüfung/Überführung“, was bedeutet, dass Erkenntnisse an Fachgesellschaften und die Politik weitergeleitet werden sollen. Für 14 Projekte wurde die „Weitergabe der wissenschaftlichen Erkenntnisse“ befürwortet, obwohl Einschränkungen vorhanden sind. Methodische Mängel führten bei vier Projekten zu keiner Transferempfehlung. Solche Mängel umfassen hohe Dropout-Raten und das Fehlen von Parallelgruppen, was eine Überführung in die Regelversorgung ausschloss.
Medikamentenengpässe: Apotheken in Hessen warnen vor Versorgungsnotstand
Apotheken in Hessen warnen vor einem Versorgungsnotstand bei Medikamenten, da Lieferengpässe zunehmend das Gesundheitssystem belasten.
Apotheken in Hessen warnen vor einem Versorgungsnotstand bei Medikamenten, da Lieferengpässe zunehmend das Gesundheitssystem belasten.
Apotheken in Hessen und bundesweit stehen vor erheblichen Lieferengpässen bei Medikamenten. Laut Holger Seyfarth, dem Vorsitzenden des hessischen Apothekerverbands, fehlen unter anderem Standardantibiotika, Schmerzmittel und spezifische Medikamente wie ADHS-Präparate und Cholesterinsenker. „Die Situation ist seit Jahren schlecht", erklärte Seyfarth, während auch der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Thomas Preis, auf die Gefahr der Medikamentenversorgung hinweist. Mehr als 500 Arzneimittel sind offiziell als schwer verfügbar gemeldet. Ursache für die Engpässe sei die Abhängigkeit von Produktionsstätten außerhalb Europas, vor allem in China und Indien. Seyfarth rät Patienten, frühzeitig Dauerrezepte einzulösen, da sich Verzögerungen negativ auf das Gesundheitssystem auswirken könnten. Er fordert zudem ein Ende des Preisdiktats bei Rabattverträgen und mehr Handlungsspielraum für Apotheker, schreibt die FAZ.
Neue Leitlinie zur Ernährung bei Demenz vorgestellt
Beim DGIM-Kongress wurde eine neue Leitlinie zur Ernährung bei Demenz vorgestellt, die praktische Tipps zur Vorbeugung von Mangelernährung bietet.
Beim DGIM-Kongress wurde eine neue Leitlinie zur Ernährung bei Demenz vorgestellt, die praktische Tipps zur Vorbeugung von Mangelernährung bietet.
Das Thema Ernährung im Alter hat gesamtgesellschaftliche Relevanz, stellt jedoch insbesondere bei Demenz-Patienten eine große Herausforderung dar. Beim DGIM-Kongress präsentierten zwei Experten eine neue Leitlinie zur Erkennung und Prävention von Mangelernährung bei älteren Menschen, einschließlich praktischer Tipps zur Umsetzung in der Pflege. Laut der „Ärzte Zeitung“, die über den Kongress berichtet, sei die Problematik der Mangelernährung bei geriatrischen Patienten hochprävalent und verfüge über spezifische Anforderungen bei Personen mit Demenz.
Antikörpertherapie bringt langfristige Fortschritte bei Alzheimer
Langfristige Fortschritte bei Alzheimer: Antikörpertherapien zeigen nach 3-4 Jahren erheblich gesteigerte kognitive Vorteile, berichtet die "Ärzte Zeitung".
Langfristige Fortschritte bei Alzheimer: Antikörpertherapien zeigen nach 3-4 Jahren erheblich gesteigerte kognitive Vorteile, berichtet die "Ärzte Zeitung".
Eine Therapie mit den Amyloid-Antikörpern Lecanemab oder Donanemab zeigt mittelfristig positive kognitive Effekte bei Patienten mit Morbus Alzheimer. Laut Verlängerungsstudien nehmen die kognitiven Vorteile im Verlauf von drei bis vier Jahren nach Therapiebeginn erheblich zu. Innerhalb dieses Zeitraums scheint den behandelten Patienten ein kognitiver Gewinn von etwa einem Jahr zugutezukommen. Diese Daten verdeutlichen das langfristige Potenzial der Antikörpertherapie zur Verbesserung der Lebensqualität von Alzheimer-Patienten und wurden am Welt-Alzheimertag von der "Ärzte Zeitung" berichtet.
Hessen intensiviert Blackout-Vorbereitungen: Mangel an Notstrom-Diesel
Hessen rüstet sich gegen Blackouts: Diesel-Mangel bedroht Notstromversorgung, auch ländliche Heimpflege betroffen. Engere Kooperation mit Energieunternehmen geplant.
Hessen rüstet sich gegen Blackouts: Diesel-Mangel bedroht Notstromversorgung, auch ländliche Heimpflege betroffen. Engere Kooperation mit Energieunternehmen geplant.
In Hessen werden die Vorbereitungen auf mögliche Blackouts intensiviert, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Nach den Erfahrungen eines kürzlichen Stromausfalls in Berlin, der 60 Stunden andauerte, trainiert jede Kommune in Hessen den Katastrophenschutz. Während in ländlichen Gebieten bereits einige Notstromversorgungen etabliert sind, bleibt die Heimpflege ohne ausreichende Unterstützung. Besonders besorgniserregend ist der Mangel an Diesel für Notstromaggregate, was die Achillesferse des gesamten Katastrophenschutzes darstellt.
Der Innenminister betont die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit mit Energieunternehmen, während Initiativen wie "Mehr Feuerwehr in der Schule" junge Menschen auf den Katastrophenschützdienst vorbereiten sollen. Trotz Investitionen in Geräte und Infrastruktur besteht weiterhin Nachholbedarf. Die Stadt Frankfurt hat damit begonnen, die Bevölkerung mit Kampagnen über mögliche Katastrophenszenarien aufzuklären. Die F.A.Z. unterstreicht die Relevanz des individuellen Engagements zur Vorsorge und Sensibilisierung der Bevölkerung.
E-Rezept-Umsetzung in Pflegeheimen: Digitale Lösungen gefordert
E-Rezept-Umsetzung in Pflegeheimen stockt: Fehlen praktikabler Lösungen zwingt Heime zu ineffizienten Methoden wie Faxversand statt digitaler Übermittlung.
E-Rezept-Umsetzung in Pflegeheimen stockt: Fehlen praktikabler Lösungen zwingt Heime zu ineffizienten Methoden wie Faxversand statt digitaler Übermittlung.
Immer noch gibt es erhebliche Schwierigkeiten beim E-Rezept für Pflegeheime, berichtet die Ärzte Zeitung. Obwohl seit dem 1. Juli Pflegedienste an die Telematikinfrastruktur angeschlossen sein sollten, fehlen noch praktikable digitale Lösungen für heimversorgende Praxen, um E-Rezepte effizient zu übermitteln. Dies zwingt viele dazu, die Rezepte auszudrucken und per Fax zu versenden, was erhebliche Umstände verursacht. In einer Versammlung in Berlin forderten Delegierte, dass der Gesetzgeber und die gematik die Nutzung von KIM in allen Pflegeeinrichtungen ermöglichen, um eine digitale Übermittlung direkt an die Heime zu gewährleisten. Dennoch gibt es Widerstand; Dr. Susanne Bublitz betonte, eine Server-basierte Lösung sei einfacher. Die gematik hat zwar eine Spezifikation erstellt, doch die Praxissysteme haben sie noch nicht implementiert. Eine entscheidende Priorität bleibt die endgültige Abschaffung unzureichender Kommunikationsmittel wie Fax, so Bublitz‘ Resümee.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
19.09.2025
G-BA empfiehlt drei neue Versorgungsprojekte für Regelversorgung
G-BA empfiehlt drei neue Projekte zur Regelversorgung, um innovative Gesundheitsansätze schneller in den Alltag zu integrieren.
G-BA empfiehlt drei neue Projekte zur Regelversorgung, um innovative Gesundheitsansätze schneller in den Alltag zu integrieren.
Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat kürzlich im Bereich der neuen Versorgungsformen drei zusätzliche Projekte für die Regelversorgung empfohlen. Dies geschah während einer Sitzung, die am vergangenen Freitag stattfand. Diese Entscheidung stellt einen weiteren Schritt zur Integration innovativer Ansätze in die reguläre Gesundheitsversorgung dar. Die vollständigen Details dieser Beschlüsse sind zugänglich für registrierte Nutzer der Plattform „aerztezeitung.de“.
Ärzteschaft kritisiert Pläne zur eigenverantwortlichen Medikamentenabgabe
Ärzte kritisieren Warkens Plan zur selbstständigen Medikamentenabgabe durch Apotheken und warnen vor Risiken für das Primärarztsystem.
Ärzte kritisieren Warkens Plan zur selbstständigen Medikamentenabgabe durch Apotheken und warnen vor Risiken für das Primärarztsystem.
Pläne der Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, Apotheken die eigenverantwortliche Abgabe verschreibungspflichtiger Arzneimittel zu gestatten, stoßen auf breiten Widerstand in der Ärzteschaft. Ein gemeinsamer Offener Brief, unterzeichnet von der Bundesärztekammer, dem Marburger Bund und weiteren Standesorganisationen, richtet sich an die Ministerin, um diese Vorhaben zu überdenken. Die Ärzteschaft betont, dass solche Aufgaben ärztliche Qualifikationen erfordern und eine delegierte Abgabe medizinisch unsicher sei. Auch die Apotheker verweigern die Verantwortungsübernahme für derartige Praktiken. Die Standesorganisationen warnen zudem, dass solche Maßnahmen den koordinierten Ansatz im geplanten Primärarztsystem gefährden könnten. Dies berichtet die „Ärzte Zeitung“ (aerztezeitung.de).
BfArM veröffentlicht neue ICD-10-GM Version 2026 mit 53 Änderungen
BfArM präsentiert ICD-10-GM 2026: 53 Änderungen bei der Kodierung medizinischer Leistungen, von Infektionen bis Geriatrie, prägen die neue Version.
BfArM präsentiert ICD-10-GM 2026: 53 Änderungen bei der Kodierung medizinischer Leistungen, von Infektionen bis Geriatrie, prägen die neue Version.
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die finale Fassung der ICD-10-GM Version 2026 veröffentlicht. Diese Version enthält 53 Änderungen und bildet zusammen mit dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) die Grundlage für die Kodierung und Vergütung medizinischer Leistungen. Die Änderungen umfassen wichtige Anpassungen in den Bereichen Infektionen, Diabetes und Geriatrie, beispielsweise bei Folgezuständen der Influenza und verschiedenen Formen des chronischen Fatigue-Syndroms. Ebenfalls neu ist ein Sekundärschlüssel für Komplikationen durch Fluorchinolone. Die Anpassungen werden überwiegend von medizinischen Fachgesellschaften und Gesundheitsorganisationen eingebracht, so die AOK auf ihrer Webseite.
Intensive Blutdrucksenkung kann Risiko kardiovaskulärer Ereignisse senken
Intensive Blutdrucksenkung senkt kardiovaskuläres Risiko um ein Viertel, wie eine Metaanalyse zeigt – potenziell wegweisend für Hypertoniebehandlungen.
Intensive Blutdrucksenkung senkt kardiovaskuläres Risiko um ein Viertel, wie eine Metaanalyse zeigt – potenziell wegweisend für Hypertoniebehandlungen.
Gemäß einer Metaanalyse, die auf 'aerztezeitung.de' veröffentlicht wurde, kann eine intensive Blutdrucksenkung bei den meisten Hypertonikern erhebliche Vorteile bringen. Bei einer Senkung des systolischen Blutdrucks unter 130 oder sogar 120 mmHg wird die Häufigkeit kardiovaskulärer Ereignisse um ein Viertel reduziert. Die Studie hebt zudem hervor, dass diese Vorteile bei gleichzeitig akzeptablen Nebenwirkungen erzielt werden. Die Ergebnisse basieren auf einer Auswertung von sechs großen Studien, die die Auswirkungen verschiedener Blutdruckziele auf die kardiovaskuläre Gesundheit untersucht haben. Diese Erkenntnisse könnten richtungsweisend für die zukünftige Behandlung von Bluthochdruckpatienten sein.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.