Mit dem Newsfeed von altenpflege.at – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Medizin, Gesundheit und Prävention
05.02.2026
Grippe- und RSV-Welle belasten Arztpraxen: Hohe Infektionszahlen
Grippe- und RSV-Welle steigern Arztbesuche: Hohe Infektionszahlen belasten Praxen und unterstreichen die Dringlichkeit von Prävention und Behandlung in Deutschland.
Grippe- und RSV-Welle steigern Arztbesuche: Hohe Infektionszahlen belasten Praxen und unterstreichen die Dringlichkeit von Prävention und Behandlung in Deutschland.
Deutschland steckt mitten in einer Grippe-Welle und steht am Beginn einer RSV-Welle, wie aerztezeitung.de berichtete. Die Zahl der Arztbesuche aufgrund von Atemwegserkrankungen ist aktuell hoch, was auf die anhaltende Zirkulation von Atemwegserregern zurückzuführen ist. Die Grippe-Welle zeigt sich in einem signifikanten Anstieg von Patienten, die medizinische Betreuung benötigen. Zudem wird von einer bevorstehenden RSV-Welle gesprochen, die ebenfalls zur Belastung der Arztpraxen beitragen dürfte. Die steigenden Infektionszahlen verdeutlichen die Bedeutung einer guten Präventionsstrategie und einer effektiven Behandlung, um den Anstieg der Fälle effektiv zu managen.
Versorgungslücke: Schlechtere Diabetes-Betreuung für psychisch Erkrankte
Psychisch Erkrankte erhalten bei Diabetes oft weniger Untersuchungen und Medikation, was auf eine erhebliche Versorgungslücke hinweist.
Psychisch Erkrankte erhalten bei Diabetes oft weniger Untersuchungen und Medikation, was auf eine erhebliche Versorgungslücke hinweist.
Menschen mit psychischen Erkrankungen erhalten eine schlechtere medizinische Versorgung bei Diabetes, berichtet aerztezeitung.de. Wichtige Untersuchungen wie die HbA1c-Messung und Fußuntersuchungen werden bei dieser Patientengruppe seltener durchgeführt. Zusätzlich haben diese Patienten offenbar weniger Zugang zu modernen Medikamenten wie GLP-1-Rezeptoragonisten, wie aus einer systematischen Überprüfung hervorgeht. Dies deutet auf eine besorgniserregende Versorgungslücke hin, die sowohl die Überwachung als auch die Behandlung von Diabetes betrifft.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
04.02.2026
BVMC-Chef: "Ping Pong" statt Integration im deutschen Gesundheitssystem
BVMC-Chef Lutz Hager kritisiert das "Ping Pong" im deutschen Gesundheitssystem und fordert eine bessere Vernetzung zur Optimierung der Primärversorgung.
BVMC-Chef Lutz Hager kritisiert das "Ping Pong" im deutschen Gesundheitssystem und fordert eine bessere Vernetzung zur Optimierung der Primärversorgung.
Der Vorstandschef des Bundesverbandes Managed Care, Lutz Hager, kritisiert die derzeitige Herangehensweise an das Primärversorgungssystem in Deutschland und vergleicht es mit einem "Ping Pong" zwischen Arztpraxen. Im Interview mit der Ärzte Zeitung spricht Hager über die Herausforderungen bei der Umsetzung eines solchen Systems, die bestehenden Hindernisse im Digitalisierungsprozess sowie über unzureichend versorgte Regionen, die er als "weiße Flecken auf der Landkarte" bezeichnet. Hager hebt hervor, dass eine stärkere Vernetzung und ein ganzheitlicher Ansatz notwendig sind, um die Primärversorgung in Deutschland zu optimieren. Quellen: Ärzte Zeitung.
Leopoldina fordert nationale Strategie gegen Adipositas-Epidemie
Leopoldina drängt auf nationale Anti-Adipositas-Strategie mit Zuckersteuer und Werbeverboten für ungesunde Produkte, um effektive Prävention zu unterstützen.
Leopoldina drängt auf nationale Anti-Adipositas-Strategie mit Zuckersteuer und Werbeverboten für ungesunde Produkte, um effektive Prävention zu unterstützen.
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina fordert entschiedene Maßnahmen im Kampf gegen die Adipositas-Epidemie und appelliert an Bund und Länder, eine umfassende nationale Strategie zu entwickeln. Laut Leopoldina reicht kleinteilige Prävention nicht aus; erforderlich seien harte Regulierungen, die gesunde Lebensverhältnisse fördern. Insbesondere werden Maßnahmen wie eine Zuckersteuer und Werbeverbote für ungesunde Produkte gefordert. Fachgesellschaften begrüßen die Stellungnahme der Leopoldina und betonen die Dringlichkeit einer umfassenden Adipositas-Strategie, um nachhaltige Erfolge in der Prävention und Therapie zu erzielen (Quelle: aerztezeitung.de).
Pflegerats-Präsidentin fordert stärkere Pflegeeinbindung in Versorgung
Pflegerats-Präsidentin Vogler fordert stärkere Pflegeeinbindung in die Primärversorgung und plädiert für eine multiprofessionelle Organisation der Zentren.
Pflegerats-Präsidentin Vogler fordert stärkere Pflegeeinbindung in die Primärversorgung und plädiert für eine multiprofessionelle Organisation der Zentren.
Pflegerats-Präsidentin Christine Vogler betont, dass die Primärversorgung ohne Einbindung der Pflege lediglich Theorie bleibt. Laut Vogler müssen Pflegefachpersonen in Primärversorgungszentren kompetenzorientiert agieren können. Diese Zentren sollten multiprofessionell und wohnortnah organisiert sein und die pflegefachliche Perspektive integrieren. Derzeit wird im Gesundheitsministerium ein Fachdialog über die Primärversorgung geführt, bei dem Vogler eine stärkere Beteiligung der Pflege fordert. Darüber hinaus plädiert Vogler für die Verkammerung, um der Pflege eine verbindliche Stimme in der Selbstverwaltung zu geben und Standards sowie Qualitätsverantwortung zu sichern. Im Koalitionsvertrag ist bislang nur ein „Primärarztsystem“ erwähnt, jedoch sieht der BMC-Vorsitzende Lutz Hager die Diskussion um Primärversorgung als ein positives Signal, auch wenn viele Akteure bisher unberücksichtigt bleiben. Die Ärzte Zeitung berichtete.
Langfristige PPI-Nutzung erhöht Risiko bei Atemwegserkrankungen
Langfristige PPI-Nutzung steigert das Risiko für schwere Exazerbationen bei COPD, zeigt eine belgische Studie, und fordert ein Umdenken im Verschreibungsverhalten.
Langfristige PPI-Nutzung steigert das Risiko für schwere Exazerbationen bei COPD, zeigt eine belgische Studie, und fordert ein Umdenken im Verschreibungsverhalten.
Die langfristige Anwendung von Protonenpumpenhemmern (PPI) ist laut einer belgischen Kohortenstudie mit einem erhöhten Risiko für moderate und schwere Exazerbationen bei chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen verbunden. Die Untersuchung zeigt eine klare Dosis-Wirkungs-Beziehung, wodurch besonders vulnerable Patientengruppen identifiziert wurden. Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit eines rationaleren Einsatzes von PPI, um mögliche Gesundheitsrisiken zu minimieren. Details der Studie und deren Methodik sind über aerztezeitung.de verfügbar.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
04.02.2026
Körpersprache erleichtert Pflege von Demenzkranken, sagt Expertin
Körpersprache kann die Pflege von Demenzkranken erleichtern, betont Expertin Steinmetz und empfiehlt langsame, bewusste Gestik und Mimik.
Körpersprache kann die Pflege von Demenzkranken erleichtern, betont Expertin Steinmetz und empfiehlt langsame, bewusste Gestik und Mimik.
Millionen Deutsche leiden an Demenz, und die Pflege dieser Menschen erfordert oft viel Kraft. Eine Expertin betont die Bedeutung von Gestik und Mimik, die im Umgang mit Demenzkranken vieles erleichtern können, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Es lohne sich, die Kommunikation mit Betroffenen durch langsame und bedachte Körpersprache zu führen. So könne man nicht nur Zeit sparen, sondern auch dem Erkrankten ein besseres Gefühl vermitteln. Körpersprache-Trainerin Steinmetz, die sich auf Mimik und Gestik in der Pflege spezialisiert hat, hebt hervor, dass schon die kleinsten Bewegungen der Finger viel über die Gefühlslage von Patienten verraten können. Die richtige Interpretation und Anwendung dieser nonverbalen Signale können die Pflege effizienter gestalten und dabei helfen, einen konstruktiven Austausch zu ermöglichen.
US-Studie: Corona-Impfung reduziert Krankenhausaufenthalte um 40%
Eine neue US-Studie belegt: Die Corona-Impfung senkt das Risiko von Krankenhausaufenthalten im Jahr 2024/2025 um 40%.
Eine neue US-Studie belegt: Die Corona-Impfung senkt das Risiko von Krankenhausaufenthalten im Jahr 2024/2025 um 40%.
Eine US-amerikanische Studie hat die Wirksamkeit der Corona-Impfung für die Saison 2024/2025 bewertet, mit Schwerpunkt auf Prävention von Hospitalisierungen und schweren Krankheitsverläufen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Impfung einen 40-prozentigen Schutz gegen Krankenhausaufenthalte bietet. Untersucht wurden außerdem die unterschiedlichen COVID-19-Varianten und wie gut der Impfstoff gegen diese schützt. Diese Erkenntnisse tragen zur fortlaufenden Bewertung der Impfstoffeffektivität bei und könnten zukünftige Impfstrategien beeinflussen. Quelle: Ärzte Zeitung.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
03.02.2026
Neue Hybrid-DRGs: Kliniken und Praxen profitieren ab 2026
Ab 2026 profitieren Kliniken und Praxen von 69 neuen Hybrid-DRGs, die über 100 zusätzliche Leistungen für sektorengleiche Vergütung ermöglichen.
Ab 2026 profitieren Kliniken und Praxen von 69 neuen Hybrid-DRGs, die über 100 zusätzliche Leistungen für sektorengleiche Vergütung ermöglichen.
Seit dem 1. Januar 2026 können Kliniken und Arztpraxen über insgesamt 69 Hybrid-DRGs mehr als 100 zusätzliche Leistungen im Rahmen der sektorengleichen Vergütung erbringen und abrechnen. Dies wurde durch den ergänzten erweiterten Bewertungsausschuss bereits im November 2025 beschlossen und veröffentlicht, wie aok.de berichtet. Die neuen Leistungen umfassen unter anderem diagnostische und therapeutische Interventionen an Herzkranzgefäßen, elektrophysiologische Untersuchungen am Herzen sowie operative Maßnahmen mit Herzschrittmachern und Defibrillatoren. Der Katalog erfasst nach der Festlegung auch Fälle mit einer Krankenhausverweildauer von bis zu zwei Tagen. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die gesetzlich geforderte Fallzahl von einer Million Patienten zu erreichen, die zuvor stationär versorgt wurden.
Erste DiGA „Kranus Mictera“ bringt Innovation in Inkontinenztherapie
Startschuss für "Kranus Mictera": Erste DiGA für Inkontinenztherapie im DiGA-Verzeichnis, erstattet ab April durch Krankenkassen.
Startschuss für "Kranus Mictera": Erste DiGA für Inkontinenztherapie im DiGA-Verzeichnis, erstattet ab April durch Krankenkassen.
Die digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) „Kranus Mictera“ ist als erste ihrer Art zur Therapiebegleitung inkontinenter Patientinnen offiziell in das DiGA-Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte aufgenommen worden. Ab April können die Kosten für die Verlaufsdokumentation der Anwendung über die Krankenkassen abgerechnet werden, wie die Ärzte Zeitung berichtet. Dies markiert einen wichtigen Schritt in der Integration digitaler Gesundheitslösungen in die reguläre Versorgung und unterstreicht das Potenzial der DiGA-Technologie im Gesundheitsbereich.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.