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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
10.02.2025
Ausländische Fachkräfte sichern deutsche Gesundheitsversorgung ab
Ausländische Fachkräfte sind unverzichtbar für die deutsche Gesundheitsversorgung, betonen führende Gesundheitsverbände angesichts wachsender Versorgungslücken.
Ausländische Fachkräfte sind unverzichtbar für die deutsche Gesundheitsversorgung, betonen führende Gesundheitsverbände angesichts wachsender Versorgungslücken.
Fachkräfte aus dem Ausland sind für die flächendeckende Krankenhausversorgung in Deutschland unverzichtbar, so der gemeinsame Appell führender Gesundheitsverbände, darunter die Bundesärztekammer, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Deutsche Pflegerat. Ohne ausländische Fachkräfte wäre die Versorgung in vielen Regionen akut gefährdet, wie die Verbände betonten. Rund 15 Prozent aller Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachpersonen im Land haben eine ausländische Staatsbürgerschaft. Besonders in ländlichen Gebieten ist der Anteil zugewanderter Gesundheitsfachkräfte besonders hoch. Die Integration ausländischer Fachkräfte erfordere zwar kulturelle und sprachliche Anpassung, sei aber unabdingbar für ein funktionierendes Gesundheitssystem. Die Verbände äußerten ihre Besorgnis über aktuelle politische Debatten, die die Verunsicherung bei den ausländischen Kolleginnen und Kollegen verschärfen könnten. Ein Verlust dieser Fachkräfte würde zu erheblichen Engpässen in der Versorgung führen, warnt das Ärzteblatt in seiner Berichterstattung.
Studie: Hitze erhöht Sterberisiko bei Senioren deutlich
Hitze steigert das Sterberisiko bei Senioren erheblich, wie eine neue Studie in Science Advances zeigt und drängt auf präventive Maßnahmen gegen Klimafolgen.
Hitze steigert das Sterberisiko bei Senioren erheblich, wie eine neue Studie in Science Advances zeigt und drängt auf präventive Maßnahmen gegen Klimafolgen.
Am Montag, dem 10. Februar 2025, berichtete das Deutsche Ärzteblatt über eine neue Studie aus China, die einen Zusammenhang zwischen extrem hohen Temperaturen und dem Sterberisiko älterer Menschen aufzeigt. Wichtig sei nicht nur die Anzahl heißer Tage, sondern auch die Differenz zur Normaltemperatur. Geschlecht, sozioökonomischer Status und Körpergewicht spielen ebenfalls eine Rolle, so die Autoren der in Science Advances veröffentlichten Untersuchung. Der Erstautor Xin Yao von der Fakultät für Geografische Wissenschaften hob hervor, dass vor allem ältere Menschen von der zunehmenden Hitze betroffen seien. Diese Erkenntnisse unterstreichen die dringende Notwendigkeit präventiver Maßnahmen, um die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels auf gefährdete Bevölkerungsgruppen zu minimieren.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
10.02.2025
Expertenrat fordert mehr Hygiene und Impfen zur Kostenreduktion im Gesundheitssystem
Expertenrat: Mehr Hygiene und Impfen gefordert, um Kosten im Gesundheitssystem durch verbesserte Zusammenarbeit und zentrale Datenstruktur zu senken.
Expertenrat: Mehr Hygiene und Impfen gefordert, um Kosten im Gesundheitssystem durch verbesserte Zusammenarbeit und zentrale Datenstruktur zu senken.
Der Expertinnen- und Expertenrat „Gesundheit und Resilienz“ hat in seiner jüngsten Stellungnahme auf die Bedeutung von Hygiene und Impfen hingewiesen, um Krankheiten zu vermeiden und die Kosten im Gesundheitssystem zu senken, berichtet das Deutsche Ärzteblatt. Laut Simone Scheithauer, Mitglied des Rates, könnten durch eine geregelte Zusammenarbeit zwischen ambulantem Sektor, stationären Einrichtungen und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst die Potenziale besser genutzt werden. Notwendig seien neue Konzepte und Strategien, um die Patientensicherheit zu erhöhen und Kosten einzusparen. Eine bundesweit einheitliche zentrale Datenstruktur, die die Erfassung von Impfungen unterstützt, wird empfohlen. Auch die Ständige Impfkommission (STIKO) soll personell verstärkt werden. Zudem wird eine strukturierte sektorenübergreifende Zusammenarbeit mit universitären Kompetenzzentren und MRE-Netzwerken empfohlen, um die Hygienemaßnahmen zu verbessern.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
10.02.2025
Ministerium startet Netzwerk für Long-COVID-Forschung und -Versorgung
Das Bundesgesundheitsministerium hat ein Netzwerk zur Long-COVID-Forschung gestartet, um bessere Behandlungsansätze zu entwickeln und Erkenntnisse schnell in die Versorgung zu bringen.
Das Bundesgesundheitsministerium hat ein Netzwerk zur Long-COVID-Forschung gestartet, um bessere Behandlungsansätze zu entwickeln und Erkenntnisse schnell in die Versorgung zu bringen.
Mit einem ersten Treffen der 30 Projektleitenden des Förderschwerpunkts „Erforschung und Stärkung einer bedarfsgerechten Versorgung rund um die Langzeitfolgen von COVID-19 (Long COVID)“ hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) ein Koordinierungsnetzwerk für die Long COVID-Forschung gestartet. Auch ein in Kürze startendes Netzwerk aus Modellprojekten zur Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit diesem Krankheitsbild war vertreten. Ziel der Netzwerke ist es laut BMG, Forschungsergebnisse zur Behandlung von Long COVID einschließlich ME/CFS zu entwickeln und auszutauschen, sodass sie zeitnah in der Versorgung ankommen. Umgekehrt sollen Daten aus der Versorgung für Forschende zur Verfügung gestellt werden. Mit dem Koordinierungsnetzwerk bringe man Forschung und Versorgung noch enger zusammen. Wie das BMG weiter mitteilte, wurden für den 2024 bis 2028 laufenden Förderschwerpunkt zur versorgungsnahen Forschung Projekte mit einem Gesamtvolumen von 73 Millionen Euro bewilligt.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
10.02.2025
Expertenrat fordert stärkere Kooperation für nachhaltige Impfstrategie
Expertenrat: Bessere Kooperation für nachhaltige Impfstrategie gefordert - Sektorenübergreifende Zusammenarbeit soll Impfraten steigern und Gesundheitsversorgung stärken.
Expertenrat: Bessere Kooperation für nachhaltige Impfstrategie gefordert - Sektorenübergreifende Zusammenarbeit soll Impfraten steigern und Gesundheitsversorgung stärken.
In einer aktuellen Stellungnahme des Expertenrates "Gesundheit und Resilienz" wird betont, dass für eine nachhaltige Impfstrategie in Deutschland eine engere Zusammenarbeit zwischen Praxen, Kliniken, Kommunen und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) notwendig sei. Diese Kooperation ist unerlässlich, um bestehende Sektorenmauern zu überwinden, die derzeit eine wirksame Steigerung der Impfraten behindern. Laut der „Ärzte Zeitung“ sei diese strukturelle Verbesserung entscheidend, um eine widerstandsfähige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten und künftig effizient auf die Herausforderungen der Impfprävention reagieren zu können.
Anstieg von Atemwegserkrankungen bei Kindern: Experten empfehlen PCR-Tests
Anstieg akuter Atemwegserkrankungen bei Kindern: Experten empfehlen PCR-Tests für präzise Diagnostik angesichts zunehmender Influenza- und RSV-Fälle.
Anstieg akuter Atemwegserkrankungen bei Kindern: Experten empfehlen PCR-Tests für präzise Diagnostik angesichts zunehmender Influenza- und RSV-Fälle.
Ende Januar stiegen die Fallzahlen akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) laut einem Bericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf rund 9.500 Fälle pro 100.000 Einwohnende an. Vor allem Influenza-Fälle (A und B) sowie Respiratorische Synzytialvirus- (RSV) Infektionen bei jungen Kindern traten vermehrt auf. Die COVID-19-Infektionszahlen blieben hingegen stabil. Fachleute sagten dem Science Media Center, die Infektionszahlen seien im Rahmen normaler saisonaler Schwankungen. Bei Kindern im Alter von 5 bis 14 Jahren ist mehr als jedes sechste Kind betroffen, ein Anstieg im Vergleich zum vergangenen Jahr. Der Bedarf an Kombischnelltests für Grippe, RSV und Corona ist gestiegen, doch deren Zuverlässigkeit in den Ergebnissen wird von Fachleuten, darunter die Virologin Nadine Lübke und der Virologe Marcus Panning, kritisch gesehen. Sie empfehlen PCR-Tests für genauere Ergebnisse, insbesondere in Kliniken. Das aerzteblatt.de berichtet umfassend über die aktuelle Lage sowie die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Grippeschutzimpfungen.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
10.02.2025
Bund plant bessere Versorgung für Long-COVID-Patienten
Der Bund will die Versorgung von Long-COVID-Patienten verbessern und stärken, um den steigenden Bedarf an Unterstützung für Betroffene zu decken.
Der Bund will die Versorgung von Long-COVID-Patienten verbessern und stärken, um den steigenden Bedarf an Unterstützung für Betroffene zu decken.
Viele Menschen leiden weiterhin unter Long-COVID, den Langzeitfolgen einer COVID-19-Infektion, mit zunehmender Tendenz. Das Bundesgesundheitsministerium plant die bedarfsgerechte Versorgung dieser Patienten zu fördern und zu stärken, wie von aerztezeitung.de berichtet.
Gesundheitsverbände fordern weltoffenes Gesundheitssystem vor Wahl
Gesundheitsverbände fordern vor der Wahl ein weltoffenes Gesundheitssystem, betonen die Bedeutung ausländischer Fachkräfte und warnen vor politischer Rhetorik.
Gesundheitsverbände fordern vor der Wahl ein weltoffenes Gesundheitssystem, betonen die Bedeutung ausländischer Fachkräfte und warnen vor politischer Rhetorik.
In Berlin haben sieben Verbände des Gesundheitswesens, darunter die Bundesärztekammer und die Deutsche Krankenhausgesellschaft, einen Appell für ein weltoffenes Gesundheitswesen veröffentlicht. Der Aufruf, knapp zwei Wochen vor der Bundestagswahl, betont die essentielle Rolle ausländischer Fachkräfte im deutschen Gesundheitswesen. 15 Prozent der Ärzte und Pflegekräfte besitzen einen ausländischen Pass, und alle Krankenhäuser beschäftigen ausländische Mitarbeiter in diversen Berufsgruppen. In vielen Regionen sichern zugewanderte Fachkräfte die medizinische Versorgung, was ohne sie akut gefährdet wäre, so die Verbände laut der Ärzte Zeitung. Zudem äußert der Aufruf Besorgnis über politische Rhetorik, die ausländische Kollegen verunsichern könnte, und warnt vor den Konsequenzen für die Gesundheitsversorgung. Die Verbände plädieren für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte als Basis eines menschlichen und diskriminierungsfreien Gesundheitswesens.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
10.02.2025
Verbände warnen: Fachkräfte aus dem Ausland sichern Gesundheitswesen
Ohne ausländische Fachkräfte gerät das deutsche Gesundheitswesen in Not, warnen sieben Verbände und fordern Toleranz und Weltoffenheit.
Ohne ausländische Fachkräfte gerät das deutsche Gesundheitswesen in Not, warnen sieben Verbände und fordern Toleranz und Weltoffenheit.
Ohne Fachkräfte aus dem Ausland stünde das deutsche Gesundheitswesen vor erheblichen Herausforderungen, betont eine Gruppe von sieben Verbänden, darunter die Bundesärztekammer und die Deutsche Krankenhausgesellschaft, in einem gemeinsamen Aufruf. Demnach besitzen etwa 15 Prozent der Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte einen ausländischen Pass, und jedes Krankenhaus beschäftigt Mitarbeitende aus dem Ausland. In ländlichen Regionen sei der Anteil zugewanderter Gesundheitsmitarbeiter besonders hoch, was zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung beiträgt. Die Verbände warnen davor, dass Begriffe wie "Remigration" Verunsicherung bei ausländischen Kollegen erzeugen könnten, was zu einem Personalmangel führen würde. Demokratische Prinzipien wie Toleranz und Weltoffenheit seien für ein funktionierendes Gesundheitswesen unerlässlich, so die Verbände weiter. Diese Informationen stammen aus einem Bericht der Ärzte Zeitung.
Pflege-Duell: Scholz vs. Merz – Streit um Versicherung und Eigenanteile
Im TV-Duell auf ARD und ZDF prallen Scholz' und Merz' Ansichten zur Pflegefinanzierung aufeinander: Pflegevollversicherung oder private Zusatzversicherung.
Im TV-Duell auf ARD und ZDF prallen Scholz' und Merz' Ansichten zur Pflegefinanzierung aufeinander: Pflegevollversicherung oder private Zusatzversicherung.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und sein Herausforderer Friedrich Merz (CDU) zeigten im TV-Duell auf ARD und ZDF, dass sie unterschiedliche Ansichten zur Pflegefinanzierung haben. Merz äußerte Skepsis gegenüber einer Pflegevollversicherung, da diese zu teuer sei, und sprach sich für eine verpflichtende private Zusatzversicherung aus. Scholz hingegen plädiert für einen Kostendeckel von 1.000 Euro bei Eigenanteilen und mehr Solidarität zwischen Krankenkassen und Privatversicherern, ohne jedoch eine völlige Zusammenlegung zu befürworten. Merz betont die dringende Notwendigkeit, die Situation pflegender Angehöriger zu verbessern und verweist auf seine persönlichen Erfahrungen, da seine Eltern in einem Pflegeheim leben. Die Union favorisiert einen Mix aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge. Dieses Thema ist von besonderer Bedeutung für Fachkräfte in der Pflegebranche und Entscheidungsträger in Pflegeeinrichtungen. Die Diskussion um die Pflegefinanzierung bleibt aktuell, wie aus einem Bericht von aerzteblatt.de hervorgeht.
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