Mit dem Newsfeed von altenpflege.at – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Finanzen und Versicherung
03.04.2025
Ersatzkassen fordern 480.000 Euro von NRW-Pflegediensten zurück
Ersatzkassen fordern 480.000 Euro wegen Abrechnungsfehlern von NRW-Pflegediensten zurück. Besonders betroffen: ambulante Dienste.
Ersatzkassen fordern 480.000 Euro wegen Abrechnungsfehlern von NRW-Pflegediensten zurück. Besonders betroffen: ambulante Dienste.
Im vergangenen Jahr haben die nordrhein-westfälischen Ersatzkassen insgesamt 480.000 Euro aufgrund von Abrechnungsmanipulationen zurückgefordert, berichtet die Ärzte Zeitung. Hauptsächlich betroffen seien dabei ambulante Pflegedienste gewesen. Diese fehlerhaften Abrechnungen führten zu einer intensiven Überprüfung durch die Krankenkassen, welche letztlich die Rückforderungen zur Folge hatten. Die Problematik rund um Abrechnungsfehler ist nicht neu und stellt weiterhin eine Herausforderung im Gesundheitswesen dar. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
03.04.2025
Baden-Württemberg vereinfacht Berufsanerkennung für Gesundheitsfachkräfte
Baden-Württemberg beschleunigt Berufsanerkennung: Gesundheitsfachkräfte profitieren ab sofort von vereinfachten und zentralisierten Verfahren in Stuttgart.
Baden-Württemberg beschleunigt Berufsanerkennung: Gesundheitsfachkräfte profitieren ab sofort von vereinfachten und zentralisierten Verfahren in Stuttgart.
Seit April können Unternehmen in Baden-Württemberg ein beschleunigtes Verfahren rund um Berufsanerkennung und Aufenthaltsrecht für Fachkräfte beantragen. Alle Verfahren in Gesundheitsberufen werden in Stuttgart gebündelt. Diese Maßnahme wird von der Landesagentur für die Zuwanderung von Fachkräften Baden-Württemberg koordiniert und soll den Antragsprozess für internationale Fachkräfte erleichtern. Quellen: aerztezeitung.de.
Betablocker bei Diabetikern: Verdoppeltes Hypoglykämie-Risiko zu Beginn
Betablocker können das Hypoglykämie-Risiko bei Diabetikern zu Beginn verdoppeln, warnt eine Studie. Vorsicht bei nichtselektiven Betablockern ist ratsam.
Betablocker können das Hypoglykämie-Risiko bei Diabetikern zu Beginn verdoppeln, warnt eine Studie. Vorsicht bei nichtselektiven Betablockern ist ratsam.
Beginnen Menschen mit Diabetes eine Behandlung mit Betablockern, verdoppelt sich in den ersten Wochen fast das Risiko für Hypoglykämien. Dies ergab eine kanadische Fall-Kontroll-Studie, wie von der "Ärzte Zeitung" berichtet wird. Im weiteren Verlauf der Therapie normalisiert sich dieses Risiko jedoch wieder. Besonders Vorsicht ist bei der Verwendung von nichtselektiven Betablockern geboten, da hier besondere Vorsichtsmaßnahmen notwendig sein könnten.
Körperliches Training stärkt Knochengesundheit bei Frauen ab 70 deutlich
Regelmäßiges Training stärkt Knochengesundheit bei Frauen ab 70 und reduziert Frakturrisiko laut DO-HEALTH-Studie effektiver als Vitamin D oder Omega-3.
Regelmäßiges Training stärkt Knochengesundheit bei Frauen ab 70 und reduziert Frakturrisiko laut DO-HEALTH-Studie effektiver als Vitamin D oder Omega-3.
Regelmäßiges körperliches Training zeigt sich als der entscheidende Faktor zur Verbesserung der Knochengesundheit bei älteren Frauen, insbesondere durch die Reduktion von Wirbelkörperfrakturen. Dies ergab die DO-HEALTH-Studie, die Treppensteigen, Kniebeugen und Gleichgewichtsübungen als effektive Trainingsformen benennt. Diese können einfach zuhause durchgeführt werden und erweisen sich als hilfreicher als die Einnahme von Vitamin D oder Omega-3-Fettsäuren. Die Ärzte Zeitung berichtete, dass Frauen ab 70 von diesen Übungen besonders profitieren können, da sie zu einer signifikanten Stärkung der Knochenstruktur führen und dadurch das Frakturrisiko mindern.
Betriebe vernachlässigen das Potenzial des Betrieblichen Eingliederungsmanagements, was insbesondere älteren kranken Mitarbeitern schadet, warnen Experten.
Betriebe vernachlässigen das Potenzial des Betrieblichen Eingliederungsmanagements, was insbesondere älteren kranken Mitarbeitern schadet, warnen Experten.
Die Chancen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) werden noch nicht vollumfänglich ausgeschöpft, was sowohl Mitarbeitern als auch Betrieben schadet, so das Fazit auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) in Wuppertal. Besonders die Wiedereingliederung älterer kranker Mitarbeiter bleibe eine Großbaustelle, die dringender Aufmerksamkeit bedarf. Experten diskutierten, dass BEM nicht nur rechtliche Verpflichtung, sondern ein wichtiges Instrument zur Förderung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter ist, wenn es effektiv umgesetzt wird. Die Veranstaltung verdeutlichte den Handlungsbedarf, Betriebe und Mitarbeitende gleichermaßen von einem umfassenden Eingliederungsmanagement profitieren zu lassen. Quelle: aerztezeitung.de
Studie: Deutsche Gesundheitskompetenz sinkt weiter, Kosten explodieren
Deutsche Gesundheitskompetenz sinkt weiter: Studie zeigt, dass nur 25% sich gut in Gesundheitsfragen auskennen. Resultierende Mehrkosten betragen bis zu 24 Mrd. Euro.
Deutsche Gesundheitskompetenz sinkt weiter: Studie zeigt, dass nur 25% sich gut in Gesundheitsfragen auskennen. Resultierende Mehrkosten betragen bis zu 24 Mrd. Euro.
Die Gesundheitskompetenz der deutschen Bevölkerung hat sich einer Studie der Technischen Universität München zufolge auf ohnehin niedrigem Niveau weiter verschlechtert. Nur noch 25 Prozent der Erwachsenen finden sich gut im Dickicht gesundheitsrelevanter Informationen zurecht. 75 Prozent haben erhebliche Schwierigkeiten, Informationen über Prävention oder Krankheitsbehandlungen zu finden, zu verstehen und auf ihre Lebenssituation anzuwenden, so die Studie in Zusammenarbeit mit der "Apotheken Umschau" (aerztezeitung.de). Die daraus resultierenden Mehrkosten beliefen sich 2022 auf bis zu 24 Milliarden Euro. Dies liegt daran, dass Menschen mit geringer Gesundheitskompetenz häufiger krank sind und Behandlungsempfehlungen seltener folgen. Laut WHO schätzen sich die Folgekosten solcher Defizite auf drei bis fünf Prozent der Gesamtausgaben im Gesundheitswesen. Die Studienautoren fordern von der Politik Maßnahmen wie Gesundheitsbildung und die Förderung der Medienkompetenz.
ePA zeigt Potenzial, erfordert aber weitere Anpassungen vor Einführung
Die ePA zeigt vielversprechende Ergebnisse, dennoch sind noch Anpassungen nötig, um landesweit effizient genutzt zu werden. Insights für Pflegekräfte und Führungskräfte.
Die ePA zeigt vielversprechende Ergebnisse, dennoch sind noch Anpassungen nötig, um landesweit effizient genutzt zu werden. Insights für Pflegekräfte und Führungskräfte.
Der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) berichtet, dass die elektronische Patientenakte (ePA) in den Modellregionen sowohl stabil als auch nutzenstiftend erprobt wurde. Trotz der positiven Rückmeldungen identifiziert der Verband noch Herausforderungen, die es vor einer landesweiten Einführung der ePA zu meistern gilt. Diese Einsichten sind von besonderem Interesse für Fachkräfte in der Pflege sowie für Führungskräfte von Altenheimen und Pflegediensten, da die ePA eine besser vernetzte Versorgung und effizientere Pflegeprozesse verspricht. Die Quelle der Informationen ist die "Ärzte Zeitung".
Intensive Blutdrucksenkung auf unter 120 mmHg reduziert Mortalität, birgt jedoch erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen, zeigt aktuelle Metaanalyse.
Intensive Blutdrucksenkung auf unter 120 mmHg reduziert Mortalität, birgt jedoch erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen, zeigt aktuelle Metaanalyse.
Eine aktuelle Metaanalyse von fünf klinischen Studien, die von der "Ärzte Zeitung" berichtet wurde, weist darauf hin, dass eine intensive Blutdrucksenkung auf unter 120 mmHg systolisch effektiver ist als eine Senkung auf 140 mmHg. Diese Strategie korreliert mit einer reduzierten Mortalität und weniger kardiovaskulären Ereignissen. Obwohl die positiven Effekte im Hinblick auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich sind, erhöht sich das Risiko für Nebenwirkungen bei einer so intensiven Blutdrucksenkung signifikant. Die Diskussion über das optimale Ziel für den Blutdruck bei Menschen mit erhöhten kardiovaskulären Risiken bleibt also relevant, insbesondere angesichts der potenziellen Herausforderungen durch unerwünschte Nebenwirkungen bei der intensiveren Form der Bluthochdrucktherapie.
EMA veröffentlicht Grippe-Impfstoffempfehlungen für kommende Saison
Die EMA gibt Grippe-Impfstoffempfehlungen für die nächste Saison bekannt, um den Schutz der Bevölkerung vor den Grippewellen zu optimieren.
Die EMA gibt Grippe-Impfstoffempfehlungen für die nächste Saison bekannt, um den Schutz der Bevölkerung vor den Grippewellen zu optimieren.
Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat ihre Empfehlungen für die Zusammensetzung der Grippe-Impfstoffe zur Vorbereitung auf die nächste Saison veröffentlicht. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Wirksamkeit der Immunisierungen sicherzustellen und die Bevölkerung vor den jährlichen Grippewellen zu schützen. Die EMA legt dabei besonderen Wert auf die Auswahl der Vakzine-Komponenten, die auf aktuellen epidemiologischen Daten basieren. Informationen über die vollständigen Empfehlungen sind auf der Website der Ärzte Zeitung für registrierte Benutzer zugänglich. Quelle: aerztezeitung.de.
Neue Berufskrankheiten: Bundesrat stimmt Änderungen zu
Der Bundesrat hat der Erweiterung der Berufskrankheiten-Verordnung um drei neue Krankheiten zugestimmt, gültig ab 1. April 2025.
Der Bundesrat hat der Erweiterung der Berufskrankheiten-Verordnung um drei neue Krankheiten zugestimmt, gültig ab 1. April 2025.
Die Bundesregierung hat die Berufskrankheiten-Verordnung um drei neue Berufskrankheiten ergänzt, der Bundesrat stimmte am 14. Februar 2025 zu. Die Änderung tritt am 1. April 2025 in Kraft. Zu den neuen Erkrankungen gehören die Schädigung der Rotatorenmanschette der Schulter durch intensive Belastung, chronische obstruktive Bronchitis einschließlich Emphysem durch Quarzstaub sowie Gonarthrose bei Fußballspielern. Die Ergänzung soll Rechtssicherheit bei der Anerkennung dieser Krankheiten schaffen. Dabei folgen die neuen Einträge den Empfehlungen des Ärztlichen Sachverständigenbeirats beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Bislang konnten diese als "Wie-Berufskrankheiten" anerkannt werden, jetzt bieten sie bei Anerkennung Anspruch auf Heilbehandlung und Rehabilitation durch die gesetzliche Unfallversicherung. Ärzten wird empfohlen, Verdachtsfälle zu melden, während auch Betroffene sich direkt melden können. Die Aufnahme des "Parkinson-Syndroms durch Pestizide" verzögert sich noch aufgrund laufender Klärungen durch den Sachverständigenbeirat.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.