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Medizin, Gesundheit und Prävention
11.11.2025
Partikel in Phenhydan: Spritzenfilter für sichere Injektion empfohlen
Partikel in Phenhydan: BfArM empfiehlt Spritzenfilter für sichere Injektion. Pflegeeinrichtungen sollen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Weitere Infos im "Rote-Hand-Brief".
Partikel in Phenhydan: BfArM empfiehlt Spritzenfilter für sichere Injektion. Pflegeeinrichtungen sollen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Weitere Infos im "Rote-Hand-Brief".
In der Charge 021950 des Arzneimittels Phenhydan® wurden Partikel gefunden. Laut einer Mitteilung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) muss bei der Applikation der Phenhydan®-Injektionslösung ein Spritzenfilter verwendet werden, um potenzielle Risiken für Patientinnen und Patienten zu minimieren. Um eine sichere Anwendung zu gewährleisten, sind betroffene Einrichtungen und Fachkräfte dringend angehalten, diese Vorsichtsmaßnahme zu ergreifen. Weitere Informationen sind über den "Rote-Hand-Brief" verfügbar, einer offiziellen Warnmitteilung, die bei sicherheitsrelevanten Arzneimittelproblemen zum Einsatz kommt. Diese Information stammt von der Ärzte Zeitung, die sich mit der aktuellen Entwicklung auseinandersetzt.
Neue SMC-Karten-Regelungen ab 2026: Datenschutz wird verstärkt
Ab 2026 gelten strengere SMC-Karten-Regeln: Weitergabe wird verboten, Sperrpflicht bei Praxisaufgabe. Ziel: Stärkere Datenschutzmaßnahmen im Gesundheitswesen.
Ab 2026 gelten strengere SMC-Karten-Regeln: Weitergabe wird verboten, Sperrpflicht bei Praxisaufgabe. Ziel: Stärkere Datenschutzmaßnahmen im Gesundheitswesen.
Der Gesetzgeber hat neue Regelungen für den Umgang mit SMC-Karten festgelegt, die ab 2026 in Kraft treten sollen. Diese Praxis- oder Institutionskarten dürfen dann nicht mehr weitergegeben werden, da andernfalls Strafen drohen. Zudem sind Praxisinhaber, die ihre Tätigkeit aufgeben, dazu verpflichtet, ihre SMC-Karten zu sperren. Dies dient der sicheren Handhabung sensibler Gesundheitsdaten und soll unerlaubten Zugriff auf vertrauliche Informationen verhindern. Laut der Quelle von "Ärzte Zeitung" sollen diese Maßnahmen den Datenschutz im Gesundheitswesen weiter stärken.
Warnung vor Partikeln: Spritzenfilter bei Phenhydan®-Injektionen nötig
BfArM warnt: Bei Phenhydan®-Charge 021950 Partikel entdeckt - Nutzung von Spritzenfiltern notwendig für Patientensicherheit bei Injektionen.
BfArM warnt: Bei Phenhydan®-Charge 021950 Partikel entdeckt - Nutzung von Spritzenfiltern notwendig für Patientensicherheit bei Injektionen.
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat eine Warnung bezüglich der Injektionslösung Phenhydan® ausgesprochen. In der Charge 021950 wurden Partikel gefunden, was den Einsatz eines Spritzenfilters bei der Applikation notwendig macht, um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten. Das Phänomen erhöht das Risiko für Komplikationen und betont die Wichtigkeit strenger Qualitätskontrollen und entsprechender Maßnahmen zur Vermeidung solcher Vorfälle. Weitere Details zu dieser Mitteilung finden interessierte Leser bei der Ärzte Zeitung.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
11.11.2025
Bundesländer fordern Nachbesserungen bei Krankenhausreform im Bundestag
Bundesländer fordern Nachbesserungen bei der Krankenhausreform im Bundestag und drängen auf bessere Regelungen für sektorübergreifende Versorger.
Bundesländer fordern Nachbesserungen bei der Krankenhausreform im Bundestag und drängen auf bessere Regelungen für sektorübergreifende Versorger.
Während der Bundestag das Krankenhausreformanpassungs-Gesetz (KHAG) in erster Lesung diskutiert, haben die Bundesländer auf 68 Seiten Änderungswünsche formuliert. Besonders kritisch betrachten die Länder die Regelungen zu sektorenübergreifenden Versorgern (SÜV) in Paragraf 115g SGB V. Diese Versorger sind ein zentraler Bestandteil der Reform, doch die Länder sehen hier noch Verbesserungsbedarf. Ein bundesweiter Rahmen für die Umwandlung kleinerer Krankenhäuser in SÜV soll die Versorgung auf dem Land sichern. Die Länder plädieren für eine vereinfachte Vergütung und die Etablierung der medizinisch-pflegerischen Versorgung in SÜV. Die bestehenden Angebote wie Übergangs- und Kurzzeitpflege erfüllten den Bedarf älterer, multimorbider Patienten nicht ausreichend. Belegärztliche Versorgung in ländlichen Gebieten sowie die Einführung einer neuen Leistungsgruppe „Neugeborene in Geburtskliniken“ stehen ebenfalls zur Diskussion. Zudem fordern die Bundesländer eine Neukonzeption der Vorhaltevergütung, um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten. (Quelle: Ärztezeitung)
Zusatzbeitrag der Krankenkassen 2026 auf 2,9 % erhöht: Kritik folgt
2026 steigt der Zusatzbeitrag der Krankenkassen auf 2,9 %. Kritik an der Erhöhung um 0,4 % gibt es nicht nur von Krankenkassen.
2026 steigt der Zusatzbeitrag der Krankenkassen auf 2,9 %. Kritik an der Erhöhung um 0,4 % gibt es nicht nur von Krankenkassen.
Das Bundesgesundheitsministerium hat den durchschnittlichen Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherungen für das Jahr 2026 auf 2,9 Prozent festgelegt, berichtet die „Ärzte Zeitung“. Diese Entscheidung bedeutet eine Erhöhung um 0,4 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken verteidigt diesen Schritt mit der Notwendigkeit, den aktuellen finanziellen Realitäten der Krankenkassen gerecht zu werden. Allerdings wurde die Bekanntmachung mit einer Verzögerung von zehn Tagen erst im Bundesanzeiger veröffentlicht. Kritik kommt insbesondere von den Krankenkassen, die trotz der Ankündigung von stabilen Beiträgen höhere Belastungen erwarten. Die bayerische Gesundheitsministerin, Judith Gerlach, fordert als Reaktion auf den Anstieg zusätzliche Bundeszuschüsse. Die Zusatzbeiträge könnten 2026 weiter steigen, da viele Krankenkassen gezwungen sein könnten, ihre Rücklagen zu erhöhen. Das berichtet die „Ärzte Zeitung“.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
11.11.2025
Bundeskabinett plant Work-and-Stay-Agentur für Fachkräfteeinwanderung
Das Bundeskabinett plant eine Work-and-Stay-Agentur, um die Einwanderung internationaler Fachkräfte zu erleichtern und Prozesse zu optimieren.
Das Bundeskabinett plant eine Work-and-Stay-Agentur, um die Einwanderung internationaler Fachkräfte zu erleichtern und Prozesse zu optimieren.
Das Bundeskabinett hat am 5. November 2025 Eckpunkte zum Aufbau einer Work-and-Stay-Agentur für die Fachkräfteeinwanderung beschlossen. Die Initiative, die Teil der Modernisierungsagenda der Bundesregierung ist, zielt darauf ab, den Einwanderungsprozess für Fachkräfte aus Drittstaaten nach Deutschland zu erleichtern. Dies soll Arbeitgeber bei der Gewinnung internationaler Fachkräfte unterstützen. Die Agentur wird Erwerbsmigration sowie Einwanderung in Ausbildung, Studium und Qualifizierungsmaßnahmen umfassen. Bestehende Prozesse werden optimiert und digitalisiert, um Verfahren zu beschleunigen und Arbeitgeber von mehr Transparenz profitieren zu lassen. Die erforderlichen Maßnahmen zur Zentralisierung der Prozesse werden zügig erarbeitet. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales leitet die Umsetzung gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt und dem Innenministerium. (Quelle: BM für Arbeit und Soziales)
Lifestyle entscheidend für Erfolg von Knieprothesen, OP-Zahl gestiegen
Die Anzahl der Knieprothesen-OPs ist gestiegen, wobei der Lebensstil entscheidend für den Erfolg ist, so das aktuelle Endoprothesenregister.
Die Anzahl der Knieprothesen-OPs ist gestiegen, wobei der Lebensstil entscheidend für den Erfolg ist, so das aktuelle Endoprothesenregister.
Das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) hat in seinem aktuellen Jahresbericht betont, dass Lifestyle-Faktoren die Ergebnisse von Knie-Endoprothetik entscheidend beeinflussen. Die Anzahl der von Krankenhäusern berichteten endoprothetischen Eingriffe stieg um vier Prozent. Im Jahr 2024 wurden 410.333 Operationen an Hüfte oder Knie erfasst. Während Erstimplantationen von Hüftprothesen 199.052 Mal durchgeführt wurden, betrug die Zahl der primären Knieprothesen-Implantationen 173.252. Die Analyse zeigte, dass Knieprothesenpatienten im Durchschnitt jünger sind und einen höheren Body-Mass-Index (BMI) aufweisen. In jüngeren Altersgruppen ist dieser Effekt besonders ausgeprägt. Angesichts der Strukturreformen hat sich die Anzahl der Daten liefernden Kliniken reduziert. Der Bericht empfiehlt weitere Mindestmengenregelungen, um die Behandlungsqualität zu verbessern. Trotz vereinzelter guter Ergebnisse in kleineren Kliniken sollen diese Regelungen auf die Versorgungsbereiche Hüftprothesen und spezielle Knieprothesen ausgeweitet werden. (Quelle: aok.de)
Strengere Vorschriften für Heilberufsausweise ab 2026 beschlossen
Ab 2026 gelten strengere Vorschriften für Heilberufsausweise und Praxiskarten, um Missbrauch zu verhindern und Sicherheitslücken zu schließen.
Ab 2026 gelten strengere Vorschriften für Heilberufsausweise und Praxiskarten, um Missbrauch zu verhindern und Sicherheitslücken zu schließen.
Ab 2026 sind Heilberufeausweise (HBA) und Praxiskarten (SMC-B) von neuen gesetzlichen Umgangsvorschriften betroffen, wie ein Bericht auf aerztezeitung.de erläutert. Der Bundestag hat im Rahmen des Pflegekompetenzgesetzes festgelegt, dass diese Karten bei Praxisübergaben unverzüglich gesperrt werden müssen und ihre Weitergabe an Unbefugte ausdrücklich verboten ist. Verstöße gegen diese Regelungen können nach § 340a SGB V mit Geld- oder sogar Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren geahndet werden. Diese Maßnahmen sollen den Missbrauch von Authentifizierungskomponenten verhindern. Hintergrund dieser Regelung ist ein Vorfall, bei dem der Chaos Computer Club Ende 2024 Sicherheitslücken in der elektronischen Patientenakte ausnutzte und Konnektoren sowie SMC-Karten aus aufgegebenen Praxen über das Internet erwarb. Die Regulierung soll Missbrauch in Zukunft verhindern.
Repatha senkt Herzinfarkt-Risiko deutlich: Studie zeigt 36% Reduktion
Repatha senkt Herzinfarktrisiko um 36%, wie neue Studie zeigt. FDA-Zulassung erweitert. Konkurrenz durch Mercks zukünftiges Medikament erwartet.
Repatha senkt Herzinfarktrisiko um 36%, wie neue Studie zeigt. FDA-Zulassung erweitert. Konkurrenz durch Mercks zukünftiges Medikament erwartet.
Das Cholesterinmedikament Repatha des US-Pharmakonzerns Amgen kann bei gefährdeten Patienten das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 25 Prozent senken, wie der SPIEGEL berichtet. Eine großangelegte Studie mit über 12.000 Teilnehmern, die auf dem Kongress der American Heart Association in New Orleans vorgestellt wurde, zeigt, dass das injizierbare Medikament auch das Risiko für einen ersten Herzinfarkt um 36 Prozent reduziert. Repatha, ein PCSK9-Hemmer, blockiert das Protein PCSK9, welches den LDL-Cholesterinspiegel reguliert. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat kürzlich die Zulassung von Repatha erweitert, sodass es nun auch für Erwachsene mit hohem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verfügbar ist, selbst wenn diese noch nicht erkrankt sind. Merck arbeitet ebenfalls an einem ähnlichen Cholesterinmedikament in Tablettenform, das gleiche Effekte verspricht und hofft, Anfang 2026 die Zulassung in den USA beantragen zu können.
Resistente Keime fordern globale Strategien: Hoffnung durch Forschung
Zunehmende Antibiotikaresistenzen erfordern globale Strategien und interdisziplinäre Forschung, um multiresistente Keime effektiv zu bekämpfen.
Zunehmende Antibiotikaresistenzen erfordern globale Strategien und interdisziplinäre Forschung, um multiresistente Keime effektiv zu bekämpfen.
Krankheitskeime zeigen zunehmende Resistenzen gegen Antibiotika, doch internationale Strategien bieten Hoffnung. Weltweit nimmt die Datenbasis zu resistenten Erregern zu, was umfassende Studien ermöglicht, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Dennis Nurjadi, Leitender Oberarzt am Institut für Mikrobiologie des Universitätsklinikums in Lübeck, betont, dass das Wissen über multiresistente Bakterien essenziell ist, um wirksame Maßnahmen zu ergreifen. Neue Medikamente allein reichen nicht aus, weshalb Mediziner verstärkt interdisziplinär gegen die Bedrohung arbeiten.
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