Mit dem Newsfeed von altenpflege.at – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Pflegepolitik und Recht
29.06.2026
BAG: Kündigungsschutz in gestaffelter Elternzeit bleibt bestehen
Das BAG bestätigt den Kündigungsschutz in gestaffelter Elternzeit und erklärt eine fristlose Kündigung mangels behördlicher Zustimmung für unwirksam.
Das BAG bestätigt den Kündigungsschutz in gestaffelter Elternzeit und erklärt eine fristlose Kündigung mangels behördlicher Zustimmung für unwirksam.
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden, dass der besondere Kündigungsschutz während der Elternzeit auch für mehrere aufeinanderfolgende Abschnitte gilt. In einem kürzlich verhandelten Fall erhielt ein Arbeitnehmer weniger als acht Wochen vor Beginn seines zweiten Elternzeitabschnitts eine Kündigung. Da der Arbeitgeber keine behördliche Zulässigkeitserklärung eingeholt hatte, erklärte das BAG die Kündigung für unwirksam (Aktenzeichen 2 AZR 213/25). Der Kündigungsschutz tritt ab dem Zeitpunkt des Elternzeitverlangens in Kraft und gilt auch dann, wenn die Elternzeit in mehreren Phasen genommen wird, unabhängig davon, ob das Arbeitsverhältnis länger besteht. Diese Entscheidung des BAG betont die Wichtigkeit einer sorgfältigen Elternzeitplanung und könnte weitreichende Folgen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben. (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Prähabilitationsprogramme reduzieren Komplikationen nach OPs deutlich
Prähabilitationsprogramme vor OPs senken Komplikationen und verkürzen Klinikaufenthalte, wie eine aktuelle Metaanalyse eindrucksvoll bestätigt.
Prähabilitationsprogramme vor OPs senken Komplikationen und verkürzen Klinikaufenthalte, wie eine aktuelle Metaanalyse eindrucksvoll bestätigt.
Gezielte Bewegungs- und Ernährungsprogramme, die vor geplanten Operationen durchgeführt werden, können postoperative Komplikationen verringern und die Dauer von Krankenhausaufenthalten verkürzen. Diese Erkenntnisse gehen aus einer Metaanalyse hervor, die die positiven Effekte solcher Prähabilitationsprogramme auf chirurgische Patientinnen und Patienten untermauert. Indem präventive Maßnahmen vor der Operation ergriffen werden, lassen sich sowohl die Komplikationsrate als auch die Genesungszeit deutlich verbessern. Weitere Details zu dieser Studie und den umfassenden Ergebnissen sind der Ärzte Zeitung zu entnehmen.
Hohe Baukosten für Pflegeheim in Köln: Kritik an strengen Vorschriften
Hohe Baukosten und strenge Vorschriften in Kölns neuem Pflegeheim "Haus Sechs" belasten Bewohner, während Kritik an übermäßiger Bürokratie laut wird.
Hohe Baukosten und strenge Vorschriften in Kölns neuem Pflegeheim "Haus Sechs" belasten Bewohner, während Kritik an übermäßiger Bürokratie laut wird.
In Köln entsteht auf dem Campus der Diakonie Michaelshoven das "Haus Sechs", ein Pflegeheim für 120 Senioren. Die Errichtung eines Pflegeheims in Deutschland kann aufgrund komplexer Bauvorschriften und Regularien erhebliche Kosten verursachen. Ein Platz in diesem Heim könnte bis zu 9000 Euro monatlich kosten, was die hohen Baukosten und strenge Vorschriften widerspiegelt. Die F.A.Z. berichtet, dass viele dieser Regelungen die Gesamtkosten erheblich in die Höhe treiben und oft nicht direkt den Bewohnern zugutekommen. Uwe Ufer, kaufmännischer Vorstand der Diakonie, kritisiert die Regeln, die zusätzliche Baukosten ohne klaren Nutzen verursachen. Trotz der hohen Ausgaben wird das Konzept der sozialen Durchmischung verfolgt, sodass auch weniger vermögende Menschen hier leben können. Die Diakonie hofft auf Reformen, um die Pflegekosten zu reduzieren und trotz strenger Regulierung würde man anstreben, die Kosten um bis zu 50 Prozent zu verringern, um den Betrieb langfristig finanzierbar zu machen. Übermäßige Bürokratie wird als Kostenfaktor benannt. Quelle: F.A.Z.
Hauptstadtkongress thematisiert Machtmissbrauch im Gesundheitswesen
Der Hauptstadtkongress beleuchtet den Machtmissbrauch im Gesundheitswesen und fordert verstärkte Maßnahmen gegen sexuelles Fehlverhalten in Kliniken und Praxen.
Der Hauptstadtkongress beleuchtet den Machtmissbrauch im Gesundheitswesen und fordert verstärkte Maßnahmen gegen sexuelles Fehlverhalten in Kliniken und Praxen.
Sexuelles Fehlverhalten und Machtmissbrauch in Kliniken und Praxen sind keine neuen Themen im Gesundheitswesen, doch jüngste Vorfälle haben die Aufmerksamkeit darauf stark erhöht. Experten betonen nun die Bedeutung, sowohl die Täter als auch die unterstützenden Strukturen in den Blick zu nehmen, um solche Verhaltensweisen effektiv zu bekämpfen. Dies wurde auf dem Hauptstadtkongress thematisiert, wie die "Ärzte Zeitung" berichtet. Die Diskussion um den richtigen Umgang mit diesen Problemen steht im Kontext zunehmender gesellschaftlicher Sensibilisierung für Schutzräume innerhalb medizinischer Einrichtungen und der notwendigen Aufarbeitung solcher Vorkommnisse.
Zügiger Fortschritt bei elektronischer Patientenakte gefordert
Schnellerer Fortschritt bei der ePA gefordert: Anpassungen bei Praxissoftware nötig, um digitalen Gesundheitsstandard effektiv zu integrieren. Dahmen kritisiert Verzögerungen.
Schnellerer Fortschritt bei der ePA gefordert: Anpassungen bei Praxissoftware nötig, um digitalen Gesundheitsstandard effektiv zu integrieren. Dahmen kritisiert Verzögerungen.
Die elektronische Patientenakte (ePA) in Deutschland soll zügiger vorangebracht werden, wie die Ärztezeitung berichtet. Eine Umstellung der Aktensysteme auf eine neue Version erfordert eine Anpassung der Praxisverwaltungssysteme (PVS). Der Abgeordnete Dahmen kritisiert, dass es an ärztlichem Mehrwert mangelt und der Prozess insgesamt zu langsam voranschreitet. Änderungen werden notwendig, um den Umgang mit der ePA effizienter zu gestalten und die Einbindung in den Praxisalltag zu verbessern. Die elektronische Patientenakte ist ein zentrales Element des digitalen Gesundheitswesens, weshalb eine zügige Entwicklung im Interesse aller Beteiligten liegt. Die vollständige Nachricht ist nur für registrierte Nutzer auf der Webseite von 'aerztezeitung.de' zugänglich.
Dahmen: Schnellerer Fortschritt bei elektronischen Patientenakten nötig
Abgeordneter Dahmen fordert zügige Fortschritte bei der ePA-Entwicklung, um die Effizienz im Gesundheitswesen zu steigern und den ärztlichen Mehrwert zu erhöhen.
Abgeordneter Dahmen fordert zügige Fortschritte bei der ePA-Entwicklung, um die Effizienz im Gesundheitswesen zu steigern und den ärztlichen Mehrwert zu erhöhen.
Die elektronischen Patientenakten (ePA) sollen in Deutschland zügig weiterentwickelt werden, was Änderungen in den Praxisverwaltungssystemen (PVS) erforderlich macht, berichtet die "Ärzte Zeitung". Abgeordneter Dahmen kritisiert das bisherige Tempo der Umsetzung und fordert einen schnelleren Fortschritt. Derzeit wird der ärztliche Mehrwert der ePA häufig als unzureichend angesehen. Mit einer Aktualisierung der Aktensysteme auf eine neue Version wird der gesamte Umstellungsprozess vorangetrieben, wobei betont wird, dass insbesondere die Vorteile für Ärzte stärker herausgestellt werden müssen, um der digitalen Infrastruktur im Gesundheitswesen mehr Effizienz zu verleihen.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
25.06.2026
Effizientere Patientenversorgung: Deutschland kann von Ausland lernen
Deutschland kann von internationalen Modellen zur Patientensteuerung lernen, um die Versorgung effizienter und bedarfsgerechter zu gestalten.
Deutschland kann von internationalen Modellen zur Patientensteuerung lernen, um die Versorgung effizienter und bedarfsgerechter zu gestalten.
Patienten zur richtigen Zeit am richtigen Ort angemessen zu versorgen, hat in Deutschland noch Verbesserungspotenzial. Auf dem Hauptstadtkongress wurden erfolgreiche Modelle aus anderen Ländern vorgestellt, die als Vorbild dienen könnten. Eine funktionierende Patientensteuerung setzt jedoch Vertrauen voraus, betonen Experten. Nur mit ausreichendem Vertrauen in das System und die koordinierenden Instanzen können Patienten effizient und bedarfsgerecht versorgt werden. Der Austausch mit internationalen Best Practices könnte dazu beitragen, bestehende Defizite im deutschen Versorgungssystem zu überwinden. Die vollständige Berichterstattung finden Interessierte auf der Seite der Ärzte Zeitung.
Palliativarzt gesteht zwölffachen Mord an Patienten vor Gericht
Palliativarzt gesteht vor Gericht zwölffachen Mord an Patienten und bittet Angehörige um Entschuldigung. Prozess untersucht weitere 76 Verdachtsfälle.
Palliativarzt gesteht vor Gericht zwölffachen Mord an Patienten und bittet Angehörige um Entschuldigung. Prozess untersucht weitere 76 Verdachtsfälle.
Ein 41-jähriger Palliativarzt steht seit Juli 2025 vor Gericht, angeklagt wegen Mordes an mindestens 15 Patienten. Nun hat er sein Schweigen gebrochen und am 54. Verhandlungstag vor dem Berliner Landgericht einen Großteil der Vorwürfe eingeräumt. Er erklärte, sich der Verantwortung für seine Taten bewusst zu sein und bat die Angehörigen sowie seine Familie um Entschuldigung. Der Mediziner gestand zwölf der 15 angeklagten Taten und äußerte, er habe sich selbst eingeredet, den Patienten durch die Vermeidung von Leid zu helfen. Trotz der erdrückenden Beweise habe er sich nicht aus Zwang, sondern durch innere Auseinandersetzungen zum Geständnis entschieden. Während des Prozesses werden weiterhin 76 Fälle untersucht, in denen M. möglicherweise ebenfalls involviert ist. (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, faz.net)
Ökonomen fordern Bürokratieabbau, um Schließungen von Krankenhäusern zu vermeiden und die finanzielle Belastung der Gesundheitsversorgung zu verringern.
Ökonomen fordern Bürokratieabbau, um Schließungen von Krankenhäusern zu vermeiden und die finanzielle Belastung der Gesundheitsversorgung zu verringern.
Die stationäre Gesundheitsversorgung steht vor großen Herausforderungen: Mehr als ein Drittel der Krankenhausstandorte müssten schließen, um wirtschaftlich zu arbeiten, wie der aktuelle Krankenhaus Rating Report offenbart. Ökonomen fordern daher einen Abbau von Bürokratie im Krankenhaus, um die finanzielle Belastung zu mindern. Die „Aerztezeitung.de“ berichtet, dass trotz der angespannten Situation auch alternative Maßnahmen im Gespräch sind, um den stationären Sektor zu entlasten, ohne extreme Maßnahmen wie Standortschließungen umsetzen zu müssen.
Hitzewarnungen: Gefahr für Senioren - Kommunen unzureichend vorbereitet
Hitzewarnungen in Hessen erhöhen die Gefahr für Senioren, während Kommunen unzureichend vorbereitet sind, um dem wachsenden Extremwetter entgegenzuwirken.
Hitzewarnungen in Hessen erhöhen die Gefahr für Senioren, während Kommunen unzureichend vorbereitet sind, um dem wachsenden Extremwetter entgegenzuwirken.
Hitzeperioden sind eine ernstzunehmende Gefahr und werden künftig häufiger auftreten, worauf die Kommunen kaum vorbereitet sind. Der Deutsche Wetterdienst hat aufgrund der aktuellen Wetterlage in Hessen Hitze-Warnungen der Stufe zwei ausgesprochen und zieht die Einführung einer dritten Warnstufe in Betracht. Besonders gefährdet sind ältere, pflegebedürftige Menschen, Schwangere und Kinder, aber auch gesunde Erwachsene fühlen sich gesundheitlich belastet. Trotz der Warnungen zeigt sich keine Entspannung der Lage. Diese Extremwetterlagen werden zunehmen, was besonders bedenklich ist, da Klimaschutz global wenig Priorität hat. Laut dem Robert-Koch-Institut steigt während Hitzeperioden die Anzahl der Sterbefälle. Städte sind dringend angehalten, Hitzeaktionspläne zu entwickeln. Dies betrifft nicht nur die lokalen Verwaltungen, sondern auch das Land und den Bund in Bezug auf Gebäudevorgaben und Arbeitsrecht. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.