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Pflegepolitik und Recht
04.09.2026
EBM-Änderung: Erleichterte Abrechnung bei Gruppentherapiesitzungen
Zum Oktober vereinfacht eine EBM-Änderung die Abrechnung von Gruppentherapien, indem zwei Einheiten in einer Sitzung zusammengefasst werden können.
Zum Oktober vereinfacht eine EBM-Änderung die Abrechnung von Gruppentherapien, indem zwei Einheiten in einer Sitzung zusammengefasst werden können.
Zum Oktober gibt es bei der Abrechnung der Gruppentherapie Änderungen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM). Künftig müssen für die Abrechnung von zwei Einheiten nicht mehr zwei getrennte Sitzungen vorliegen. Diese Anpassung kann Abläufe in Praxen vereinfachen und die Flexibilität erhöhen. Die vollständigen Details zu den Änderungen sind auf aerztezeitung.de verfügbar.
Neue Vergütungsregelung für Versorgungseinrichtungen ab 2027 beschlossen
Neue Vergütungsregelung ab 2027: Stabilitätsorientierte Finanzierung mit Struktur- und Sachkostenpauschalen für sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen beschlossen.
Neue Vergütungsregelung ab 2027: Stabilitätsorientierte Finanzierung mit Struktur- und Sachkostenpauschalen für sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen beschlossen.
Die GKV-Spitzenverband, der Verband der Privaten Krankenversicherung und die Deutsche Krankenhausgesellschaft haben sich auf eine Vergütungsregelung für sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen geeinigt, so die AOK. Diese Regelung sieht vor, dass die Finanzierung aus einer jährlichen Strukturpauschale pro finanziertes Bett und einer Sachkostenpauschale je Belegungstag besteht, um planbare Budgets für stationäre Einrichtungen zu sichern. Die Vereinbarung tritt am 1. Januar 2027 in Kraft und gilt für drei Jahre. Ziel ist es, eine stabilitätsorientierte Finanzierung sicherzustellen. Einrichtungen müssen eine Mindestauslastung mit 30 Behandlungsfällen pro Bett im Jahr erreichen, andernfalls drohen Kürzungen. Bei Erfüllung dieser Bedingung, so rechnet der GKV-Spitzenverband, können Erlöse von bis zu 10,9 Millionen Euro erzielt werden. Anpassungen der Pauschale sind im Einklang mit den Veränderungswerten vorgesehen.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
03.09.2026
STIKO: Corona-Impfungen für Kassenpatienten ab 75 Jahren gedeckt
STIKO passt Empfehlungen an: Corona-Impfungen für Kassenpatienten ab 75 kostenfrei, Fokus auf ältere, vulnerable Gruppen rückt in den Vordergrund.
STIKO passt Empfehlungen an: Corona-Impfungen für Kassenpatienten ab 75 kostenfrei, Fokus auf ältere, vulnerable Gruppen rückt in den Vordergrund.
Dreieinhalb Jahre nach dem Ende der Corona-Pandemie hat die Ständige Impfkommission (STIKO) ihre Empfehlungen angepasst und den Impfschutz auf ältere und vulnerable Gruppen fokussiert. Infolgedessen dürfen indikationsunabhängige Corona-Impfungen für Kassenpatienten künftig erst ab einem Alter von 75 Jahren erstattet werden. Diese neue Richtlinie bietet jedoch auch Chancen im Bereich der Privatgeschäfte. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Entscheidung der STIKO rasch übernommen, was zu einer klaren Neuausrichtung des Impfschutzes führt. Die Informationen stammen von aerztezeitung.de.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
03.09.2026
Sachsen-Anhalt: Fachkräftemangel durch alternde Bevölkerung verschärft
Der Fachkräftemangel verschärft sich in Sachsen-Anhalt durch die alternde Bevölkerung, während Experten Zuwanderung als Lösung fordern.
Der Fachkräftemangel verschärft sich in Sachsen-Anhalt durch die alternde Bevölkerung, während Experten Zuwanderung als Lösung fordern.
In Sachsen-Anhalt wird die Region mit den ältesten Einwohnern Deutschlands konfrontiert, da die Einwohner im Durchschnitt 48,4 Jahre alt sind – 3,4 Jahre älter als im gesamtdeutschen Durchschnitt. Der Altenquotient, der das Verhältnis von Rentnern zu Erwerbsfähigen beschreibt, ist mit 53 zu 100 besonders alarmierend. Während der demografische Wandel Herausforderungen für das Gesundheitswesen mit sich bringt, stellt sich die Frage, wie dringend benötigte Fachkräfte gewonnen werden können. Experten wie Joachim Ragnitz vom Ifo-Institut betonen die Notwendigkeit von Zuwanderung, um den Arbeitsmarkt zu stabilisieren. Trotz eines Anstiegs der ausländischen Beschäftigten bleibt die Migration aus Osteuropa rückläufig. Die AfD fokussiert sich hingegen auf Remigration, was laut einer Studie des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) die Beschäftigungslücke bis 2031 um bis zu 50 Prozent vergrößern könnte. Es wird zunehmend ersichtlich, dass eine offene Gesellschaft für ökonomische Stabilität unerlässlich ist. (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
02.09.2026
Bundesärztekammer: Strategie für mehr Resilienz im Gesundheitswesen
Bundesärztekammer stärkt Krisenfestigkeit: Neues Strategiepapier zur Resilienz im Gesundheitswesen veröffentlicht, mit Fokus auf Verlässlichkeit und Vorrat.
Bundesärztekammer stärkt Krisenfestigkeit: Neues Strategiepapier zur Resilienz im Gesundheitswesen veröffentlicht, mit Fokus auf Verlässlichkeit und Vorrat.
Die Bundesärztekammer hat ein Strategiepapier veröffentlicht, das Richtlinien zur Erhöhung der Resilienz im Gesundheitswesen enthält. Ziel ist es, Ärzte und Gesundheitseinrichtungen besser auf Krisensituationen vorzubereiten. Der darin enthaltene Maßnahmenkatalog betont die Notwendigkeit von Verlässlichkeit bei der Ausstattung und Bevorratung. Diese Forderung zielt darauf ab, die Krisenfestigkeit der medizinischen Versorgung in Deutschland zu verbessern. Die Quelle dieser Informationen ist die "Ärzte Zeitung".
Österreich: Neue Impfempfehlungen für immunsupprimierte Patienten
Österreich aktualisiert Impfempfehlungen für immunsupprimierte Patienten, um Ärzten gezielte Impfpraxen bei Immundefizienz zu erleichtern.
Österreich aktualisiert Impfempfehlungen für immunsupprimierte Patienten, um Ärzten gezielte Impfpraxen bei Immundefizienz zu erleichtern.
Die Infektionsprävention mit Impfungen ist für immunsupprimierte Patientinnen und Patienten von großer Bedeutung, jedoch nicht minder komplex. Eine Expertengruppe aus Österreich hat jüngst aktualisierte Empfehlungen herausgegeben, die Ärzten eine Orientierung bieten sollen, um in der Impfpraxis bei Immundefizienz zielgerichteter vorgehen zu können. Immundefekte steigern die Anfälligkeit für Infektionen und Krebserkrankungen, wobei solche Defizite im Erwachsenenalter häufiger vorkommen als oft angenommen. Diese bleiben häufig lange unerkannt, was eine frühe Diagnose und gezielte Behandlung erschwert. Ein relevantes Thema in dieser Diskussion ist der Beitrag von Früherkennungsmaßnahmen für Pankreaskrebs, wobei Studien an Patientenverordnungen der Primärversorgung mögliche Hinweise geben könnten. Eine weitere Studie legt zudem nahe, dass die chirurgische Exzision als nachhaltigster Therapieansatz bei Basalzellkarzinomen gilt. Diese Themen illustrieren die Komplexität der Herausforderungen im medizinischen Alltag. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
02.09.2026
Kultursensible Pflege steigert Therapieerfolg bei Migrationspatienten
Kultursensible Pflege steigert Therapieerfolg bei Migrationspatienten durch Überwindung von Sprachbarrieren und kulturellen Unterschieden, zeigt ein aktueller Fall.
Kultursensible Pflege steigert Therapieerfolg bei Migrationspatienten durch Überwindung von Sprachbarrieren und kulturellen Unterschieden, zeigt ein aktueller Fall.
Eine erfolgreiche Betreuung von Patienten mit Migrationshintergrund, wie im Fall einer marokkanischen Patientin mit Typ-2-Diabetes demonstriert, erfordert kultursensible Ansätze. Sprachbarrieren, kulturelle Ernährungsgewohnheiten und soziale Faktoren haben einen erheblichen Einfluss auf die Therapie. Durch gezielte Schulung und interdisziplinäre Zusammenarbeit konnte jedoch ein positiver Therapieerfolg erzielt werden, wie unter anderem in einem Bericht der "Ärzte Zeitung" hervorgehoben wird.
Gürtelrose-Impfung schützt vor Herzschwäche und Demenz, Studien zeigen.
Gürtelrose-Impfung verringert Risiko für Herzschwäche und Demenz um bis zu 25 Prozent, zeigt neue Studie in „Nature Medicine“.
Gürtelrose-Impfung verringert Risiko für Herzschwäche und Demenz um bis zu 25 Prozent, zeigt neue Studie in „Nature Medicine“.
Pia Heinemann berichtet in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dass die Impfung gegen Gürtelrose nicht nur vor der Erkrankung selbst, sondern auch vor Herzschwäche und Demenz schützt. Dies bestätigte eine Analyse aus Wales, Australien und Kanada, die zeigte, dass Geimpfte ein um 20 Prozent geringeres Risiko haben, innerhalb von sieben Jahren eine Demenz zu entwickeln. Zudem wird laut einer neuen Studie im Fachjournal „Nature Medicine“ auch das Risiko für koronare Herzerkrankungen und Herzschwäche gesenkt. Die Untersuchung fand heraus, dass Menschen, die mit dem Impfstoff Shingrix geimpft wurden, ein um bis zu 25 Prozent niedrigeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben als Ungeimpfte. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass häufige Entzündungsreaktionen bei Gürtelrose verhindert werden, was die Gefäßwände schützt. Die genauen Ursachen für diesen Schutzmechanismus bedürfen jedoch weiterer Forschung. Diese Beobachtungen bieten wertvolle Einblicke in die verschiedenen Schutzmechanismen des Impfstoffs Shingrix.
Studie zeigt Risiken der Antikoagulation bei ICH und Vorhofflimmern auf
Größte Studie zeigt: Antikoagulation bei ICH und Vorhofflimmern bleibt riskant, erfordert individuelle Klinikentscheidungen.
Größte Studie zeigt: Antikoagulation bei ICH und Vorhofflimmern bleibt riskant, erfordert individuelle Klinikentscheidungen.
Die bisher größte Studie zur Antikoagulation bei Vorhofflimmern mit intrakranieller Blutung (ICH) bietet neue Einblicke in die individuellen Entscheidungsprozesse, bleibt aber eine Herausforderung für die klinische Praxis, berichtet die "Ärzte Zeitung". Trotz des Einsatzes von direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) überwiegen die Risiken einer erneuten Hirnblutung. Diese Ergebnisse könnten dennoch für eine gezielte Abwägung zwischen Risiko und Nutzen in der Patientenversorgung nützlich sein. Die Studie verdeutlicht somit die Notwendigkeit einer sorgfältigen und personalisierten Herangehensweise bei der Behandlung dieser komplexen Patientengruppe.
Jeder vierte Behandlungsfehler: Dringender Handlungsbedarf bei Patientensicherheit
Dringender Handlungsbedarf: Jeder vierte Behandlungsfehler bestätigt, mit hohen Raten in Orthopädie, Unfallchirurgie und Zahnmedizin. Patientensicherheit muss verbessert werden.
Dringender Handlungsbedarf: Jeder vierte Behandlungsfehler bestätigt, mit hohen Raten in Orthopädie, Unfallchirurgie und Zahnmedizin. Patientensicherheit muss verbessert werden.
Der Medizinische Dienst hat im vergangenen Jahr bundesweit 11.735 fachärztliche Gutachten zu vermuteten Behandlungsfehlern erstellt. In mehr als jedem vierten Fall bestätigte das Gutachten einen Behandlungsfehler mit Schaden. In 2.700 Fällen war der Fehler Ursache des erlittenen Schadens, in 97 Fällen führte der Fehler zum Tod. Die Statistik zeigt, dass die Fehlerquote im Vergleich zu den Vorjahren unverändert hoch bleibt. Besonders häufig betroffen waren die Fachbereiche Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Zahnmedizin, die eine deutlich überdurchschnittliche Quote bestätigter Fehler aufweist. Der stationäre Sektor verzeichnete mit 7.633 Verdachtsfällen die meisten Behandlungsfehler, während der ambulante Bereich 4.073 Gutachten aufwies. Trotz der festgestellten Fehler kehrten bei zwei Dritteln der Fälle die Beschwerden wieder zurück, während in jedem dritten Fall bleibende Schäden verzeichnet wurden. Diese Zahlen verdeutlichen einen dringenden Handlungsbedarf zur Verbesserung der Patientensicherheit. Quelle: AOK.de
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