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Digitalisierung und Technologie
18.12.2025
Umfrage: Großes Interesse an ePA, aber Wissenslücken bleiben bestehen
Großes Interesse an ePA, doch Wissenslücken bremsen - Umfrage zeigt Bedarf an Aufklärung und betont Datenschutz zur Vertrauensstärkung.
Großes Interesse an ePA, doch Wissenslücken bremsen - Umfrage zeigt Bedarf an Aufklärung und betont Datenschutz zur Vertrauensstärkung.
Eine aktuelle Umfrage der Bundesdatenschutzbeauftragten zeigt, dass das Interesse an der elektronischen Patientenakte (ePA) groß ist. Gleichzeitig gibt es jedoch noch viele Wissenslücken in der Bevölkerung. Diese Umfrage unterstreicht die Bedeutung von Datenschutz, um das Vertrauen zu stärken und die Nutzung zu fördern. (Quelle: aerztezeitung.de)
RSV erhöht bei über 45-Jährigen Risiko für Herzprobleme, warnt Studie
RSV erhöht Herzrisiko: Studie zeigt, dass Infektionen bei über 45-Jährigen kardiovaskuläre Komplikationen im ersten Jahr begünstigen können.
RSV erhöht Herzrisiko: Studie zeigt, dass Infektionen bei über 45-Jährigen kardiovaskuläre Komplikationen im ersten Jahr begünstigen können.
In einer dänischen Kohortenstudie wurde festgestellt, dass Erwachsene ab 45 Jahren, die von einer RSV-Infektion betroffen waren, innerhalb des ersten Jahres ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse aufwiesen. RSV ist somit nicht nur ein Atemwegserreger, sondern stellt auch bei älteren Erwachsenen einen erheblichen Risikofaktor für weitere gesundheitliche Komplikationen dar. Quellenangaben deuten darauf hin, dass die Studie ein wichtiges Warnsignal für Mediziner und Betroffene ist, die nach einer RSV-Infektion eine intensivierte kardiovaskuläre Überwachung in Betracht ziehen sollten. Diese Ergebnisse wurden in der Ärzte Zeitung veröffentlicht.
Deutschland hinkt bei Präventionsmaßnahmen im Gesundheitssektor hinterher
Deutschland versagt bei der Prävention: Trotz hoher Ausgaben hinkt es im Gesundheitschutz hinterher, warnt der Public Health Index 2025.
Deutschland versagt bei der Prävention: Trotz hoher Ausgaben hinkt es im Gesundheitschutz hinterher, warnt der Public Health Index 2025.
Deutschland hat im europäischen Vergleich erhebliche Defizite im Bereich Gesundheitsschutz, insbesondere im Hinblick auf die Umsetzung präventiver Maßnahmen zur Krankheitsvermeidung. Der Public Health Index (PHI) 2025, veröffentlicht vom AOK-Bundesverband und dem Deutschen Krebsforschungszentrum, offenbart diese Missstände. Trotz hoher Gesundheitsausgaben bleibt der gesundheitliche Gewinn hinter anderen Ländern zurück. Deutschland schneidet insbesondere in Bereichen wie Alkoholkonsum und Ernährung schlecht ab. AOK-Bundesverbandschefin Dr. Carola Reimann nennt den Befund „höchst unzureichend“ und fordert eine politische Neuorientierung in der Präventionsstrategie. Der PHI betont, dass bestehendes Zögern in der Präventionspolitik Lebensjahre sowie Lebensqualität kosten und die Finanzierung des Gesundheitssystems belasten könnte. Der Bericht rät dringend zur Umsetzung wissenschaftlich empfohlener Maßnahmen, um den steigenden gesundheitlichen Bedarfen der alternden Bevölkerung gerecht zu werden und volkswirtschaftliche Kosten zu senken.
Mehr chronische Erkrankungen: 54 % der Deutschen betroffen
Die Zahl chronisch Kranker in Deutschland steigt: 54 % der Erwachsenen betroffen, vor allem Ältere. Experten sehen Lebensstilveränderungen als Ursache.
Die Zahl chronisch Kranker in Deutschland steigt: 54 % der Erwachsenen betroffen, vor allem Ältere. Experten sehen Lebensstilveränderungen als Ursache.
In Deutschland steigt die Zahl der Menschen mit chronischen Erkrankungen kontinuierlich an. Laut einer Analyse des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa), über die das Nachrichtenportal Table Media berichtet, leiden 54 Prozent der Erwachsenen an lang anhaltenden Gesundheitsproblemen, verglichen mit 38 Prozent im Jahr 2014. Daten des Robert-Koch-Instituts und des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung zeigen, dass besonders ältere Menschen betroffen sind: Bei den über 80-Jährigen liegt die Quote bei 73 Prozent. Bluthochdruck, Adipositas und Depressionen sind die häufigsten chronischen Erkrankungen. Interessanterweise sank die Diagnoseprävalenz der koronaren Herzkrankheit und der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) zwischen 2015 und 2023. Experten des vfa führen dies auf Lebensstilveränderungen und präventive Maßnahmen zurück. Automimmune Erkrankungen und chronische Infektionen wurden in der Untersuchung nicht berücksichtigt. (Quelle: DER SPIEGEL)
Berufskrankheit CFS: Unfallversicherung muss leisten, Urteil gefällt
Die Unfallversicherung muss bei CFS leisten, entschied das LSG Berlin-Brandenburg, nachdem eine Arbeitnehmerin sich am Arbeitsplatz infizierte und erkrankte.
Die Unfallversicherung muss bei CFS leisten, entschied das LSG Berlin-Brandenburg, nachdem eine Arbeitnehmerin sich am Arbeitsplatz infizierte und erkrankte.
Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass die gesetzliche Unfallversicherung bei der Entwicklung chronischer Gesundheitsprobleme wie dem Chronic Fatigue Syndrome (CFS) nach einer Infektion am Arbeitsplatz zur Leistung verpflichtet ist. Diese Entscheidung fiel im Fall einer Arbeitnehmerin, die sich an ihrem Arbeitsplatz mit einem Virus infizierte, gefolgt von langfristigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Als Folge dieser Infektion wurde der Beschäftigten eine Erwerbsminderungsrente zugesprochen. Dieses Urteil unterstreicht, dass auch indirekte gesundheitliche Langzeitfolgen von Berufskrankheiten versichert sind. Es zeigt die Relevanz der Unfallversicherung im Hinblick auf CFS und ähnliche Erkrankungen, die durch Infektionen am Arbeitsplatz entstehen können. Diese Meldung stammt von aerztezeitung.de.
Bundesregierung legt Entwurf zur GKV-Reform vor: Einsparungen geplant
Die Bundesregierung präsentierte den GKV-Reform-Entwurf: Einsparungen von 1,8 Milliarden Euro geplant, Kliniken sollen 1,14 Prozent mehr erhalten.
Die Bundesregierung präsentierte den GKV-Reform-Entwurf: Einsparungen von 1,8 Milliarden Euro geplant, Kliniken sollen 1,14 Prozent mehr erhalten.
Der Weg zu einer Einigung über das GKV-Sparpaket ist geebnet: Die Bundesregierung hat einen Entwurf einer Protokollerklärung vorgelegt, der als Grundlage für die Beratungen im Vermittlungsausschuss dienen soll, berichtet die Ärzte Zeitung. Das Dokument sieht vor, die Meistbegünstigungsklausel im Jahr 2026 auszusetzen, was Einsparungen von 1,8 Milliarden Euro für die Gesetzliche Krankenversicherung bewirken soll. Zugleich sollen die Landesbasisfallwerte für Krankenhäuser um 1,14 Prozent angehoben werden, um die geplanten Auswirkungen des Sparpakets im Jahr 2027 zu mildern. Diese Anpassungen sollen im Rahmen des Gesetzes zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege erfolgen. Der endgültige Abschluss der Einigung muss jedoch noch durch den Bundesrat erfolgen, während die unmittelbare Wirkung auf Zusatzbeiträge unklar bleibt.
Zink: Essenzieller Schutz für Senioren vor Atemwegsinfekten
Zink stärkt das Immunsystem von Senioren und senkt das Infektionsrisiko. Besonders in der Erkältungszeit schützt eine ausreichende Zinkversorgung vor Atemwegsinfekten.
Zink stärkt das Immunsystem von Senioren und senkt das Infektionsrisiko. Besonders in der Erkältungszeit schützt eine ausreichende Zinkversorgung vor Atemwegsinfekten.
Wenn akute Atemwegsinfekte kursieren, ist der Schutz von Risikogruppen, wie älteren und multimorbide Menschen, von zentraler Bedeutung. Laut aerztezeitung.de spielen nicht nur Impfungen, sondern auch die Versorgung mit Zink eine wichtige Rolle. Zink ist essenziell für die Entwicklung und Funktion verschiedener Immunzellen und unterstützt die Abwehr gegen Atemwegserreger. Ein Mangel kann die Immunantwort stören und das Risiko für Infektionen erhöhen. Insbesondere bei älteren Menschen ist Zinkmangel verbreitet, oft bedingt durch altersbedingte Veränderungen oder Polypharmazie. Studien haben gezeigt, dass eine Zink-Substitution bei älteren Personen die Inzidenz von Infektionen signifikant senken kann. Bei COVID-19-Infektionen beobachteten Forscher schwerere Verläufe bei Patienten mit Zinkmangel. Auch bei Erkältungen könnte Zink die Krankheitsdauer verkürzen. Experten empfehlen, besonders gefährdete Gruppen mit ausreichend Zink zu versorgen, um die Infektresistenz zu verbessern.
Strategien zum sicheren Absetzen von Antidepressiva bei Depressionen
Neue Strategien zum sicheren Absetzen von Antidepressiva könnten Rückfälle bei symptomfreien Depressionspatienten verhindern, so ein Review in der "Ärzte Zeitung".
Neue Strategien zum sicheren Absetzen von Antidepressiva könnten Rückfälle bei symptomfreien Depressionspatienten verhindern, so ein Review in der "Ärzte Zeitung".
Bei Patienten mit der Diagnose Depression, die symptomfrei sind, stellt sich oft die Frage, ob die Antidepressiva abgesetzt werden können. Eine systematische Untersuchung, ein Review, hat beleuchtet, wie dies geschehen kann, ohne dass das Risiko für Rückfälle erhöht wird. Der vollständige Beitrag, der in der "Ärzte Zeitung" aus dem Springer Medizin Verlag veröffentlicht wurde, ist nur für registrierte Nutzer zugänglich und diskutiert verschiedene Strategien sowie deren Wirksamkeit beim Absetzen von Antidepressiva.
Mutige Reformen sichern Zukunft der Sozialsysteme, sagt Ministerin Warken
Ministerin Warken fordert mutige Reformen für stabile Sozialsysteme und konstante Krankenkassenbeiträge bei 2,9 %, um finanzielle Herausforderungen zu bewältigen.
Ministerin Warken fordert mutige Reformen für stabile Sozialsysteme und konstante Krankenkassenbeiträge bei 2,9 %, um finanzielle Herausforderungen zu bewältigen.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken betont die Notwendigkeit mutiger Reformen, um die Zukunftsfähigkeit der Sozialsysteme zu sichern. Im Interview mit der Rheinischen Post sprach sie über die Stabilität der Krankenversicherungsbeiträge und das bevorstehende Sparpaket, das im Bundesrat verabschiedet werden soll. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag soll vorerst stabil bei 2,9 Prozent bleiben, vorausgesetzt, das Sparpaket wird angenommen. Dies wäre trotz finanzieller Herausforderungen ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung der Krankenkassen. Warken räumt jedoch ein, dass individuelle Kassen ihre Beiträge eigenständig anpassen könnten. Sie betont, dass tiefgreifende Strukturreformen notwendig seien, um die finanzielle Gesundheit der Systeme langfristig zu sichern. Dabei seien auch strittige Themen wie die Bürgergeldkosten Teil der anstehenden Reformgespräche. Zudem äußerte sie sich zu Vorbereitungen für die Umsetzung einer Pflegereform bis Anfang 2027 und betonte die Bedeutung politischer Zusammenarbeit, um das Solidarversprechen zu wahren.
GKV-Sparpaket kurz vor Weihnachten in der Schwebe - Kompromisse gefordert
Verhandlungen zum GKV-Sparpaket stehen kurz vor Weihnachten auf der Kippe, Kompromisse sind gefragt, um die drohende Finanzlücke langfristig zu schließen.
Verhandlungen zum GKV-Sparpaket stehen kurz vor Weihnachten auf der Kippe, Kompromisse sind gefragt, um die drohende Finanzlücke langfristig zu schließen.
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