Mit dem Newsfeed von altenpflege.at – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Digitalisierung und Technologie
28.04.2026
Experten fordern digitales Diabetes-Management zur Schließung von Versorgungslücken
Experten fordern ein digitales DMP für Diabetes, um Versorgungslücken zu schließen und die Betreuung für 9,4 Millionen Betroffene zu verbessern.
Experten fordern ein digitales DMP für Diabetes, um Versorgungslücken zu schließen und die Betreuung für 9,4 Millionen Betroffene zu verbessern.
In Deutschland sind 9,4 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt, wobei viele Patienten von Versorgungsbrüchen berichten, wie die Deutsche Diabetes Gesellschaft kritisiert. Um dem entgegenzuwirken, wird ein eigenständiges digitales Disease-Management-Programm (DMP) gefordert. Solch ein digitales DMP könnte eine kontinuierlichere Betreuung und Versorgung sicherstellen, vorausgesetzt, bestimmte Bedingungen werden erfüllt. Die Initiative wird insbesondere im Lichte der steigenden Zahl von Diabetikern und der aktuellen Herausforderungen im Gesundheitssystem als notwendig erachtet. Experten sehen darin eine Chance, die Versorgungslücken zu schließen und gleichzeitig das System effizienter zu gestalten. Quelle: Ärzte Zeitung.
Pflegeversicherung: Experten drängen auf rasche Reformen
Experten fordern rasche Reformen der Pflegeversicherung, um strukturelle Defizite zu beheben und das System krisenfest für die Zukunft zu gestalten.
Experten fordern rasche Reformen der Pflegeversicherung, um strukturelle Defizite zu beheben und das System krisenfest für die Zukunft zu gestalten.
Die soziale Pflegeversicherung steht vor ernsthaften Herausforderungen, die dringende Reformen erfordern. Trotz steigender Beitragssätze und wachsender Eigenanteile ist das System von strukturellen Defiziten geplagt. Die Vorstände der Krankenkassen drängen die Regierungskoalition, zügig eine weitreichende Reform auf den Weg zu bringen, die nachhaltig für die kommenden zwei Jahrzehnte Bestand hat. Zu viel Zeit dürfe nicht mehr verstreichen, um die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen und eine krisenfeste Lösung zu finden. Das Problem, so die Experten, ist akut und bedarf entschlossenem Handeln. Diese dringliche Forderung wurde gegenüber der „Ärzte Zeitung“ deutlich gemacht.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
27.04.2026
„Viola“: Barrierefreies Wohnprojekt für Senioren in Bad Vilbel bis 2027
In Bad Vilbel entsteht das barrierefreie Senioren-Wohnprojekt „Viola“ mit 256 Wohnungen, geplant für 2027. Ein Begegnungszentrum ergänzt das Angebot.
In Bad Vilbel entsteht das barrierefreie Senioren-Wohnprojekt „Viola“ mit 256 Wohnungen, geplant für 2027. Ein Begegnungszentrum ergänzt das Angebot.
In Bad Vilbel entsteht das barrierefreie Wohnprojekt „Viola“, dessen Fertigstellung für Anfang 2027 geplant ist, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Es handelt sich um 256 seniorengerechte Mietwohnungen, die von einem Unternehmen der Familie Hopp errichtet werden. Der Wohnkomplex ist vollständig barrierefrei gestaltet und bietet Einrichtungen wie befahrbare Badezimmer und stufenlose Zugänge zu Balkonen. Die Wohnungen sollen ein Leben bis ins hohe Alter ermöglichen, ohne dass ein weiterer Umzug nötig wäre. Der Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe plant vor Ort ein Begegnungszentrum mit vielfältigen Bewegungs- und Geist anregenden Aktivitäten sowie Unterstützungsangeboten im Alltag. Die Miete orientiert sich am Neubau-Niveau von Bad Vilbel, wobei über eine Umlage von 60 Euro monatlich Serviceleistungen bereitgestellt werden. Besonders ist die Vernetzung mit weiteren Generationen, wie es in der angrenzenden Nachbarschaft der Fall ist.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
26.04.2026
Freistellungsklauseln in Arbeitsverträgen vom BAG als unwirksam erklärt
Das BAG erklärt pauschale Freistellungsklauseln in Arbeitsverträgen für unwirksam, um das Recht auf Beschäftigung besser schützen zu können.
Das BAG erklärt pauschale Freistellungsklauseln in Arbeitsverträgen für unwirksam, um das Recht auf Beschäftigung besser schützen zu können.
Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass eine Klausel in einem Standardarbeitsvertrag, die es Arbeitgebern erlaubt, Arbeitnehmer nach einer Kündigung bis zum Ablauf der Kündigungsfrist ohne weitere Bedingungen freizustellen, unwirksam ist. Diese Praxis wurde bisher oft genutzt, um Störungen im Betrieb zu verhindern. Die Richter betonten, dass solche Freistellungen mit dem verfassungsrechtlich verankerten Recht des Arbeitnehmers auf Beschäftigung kollidieren können, da diese einseitige Freistellung den Arbeitnehmer unangemessen benachteilige. Allerdings bleibt das gesetzliche Recht zur Freistellung weiterhin bestehen, so dass Arbeitgeber im Einzelfall eine gerechtfertigte Freistellung aussprechen können. Diese Änderung im Umgang mit Standardklauseln erfordert eine stärkere Berücksichtigung individueller Interessen, wobei das Recht auf Einzelfallentscheidungen bestehen bleibt. Dies könnte insbesondere bei Profisportlern oder Bühnenkünstlern, die auf Fortführung ihrer Aktivitäten angewiesen sind, von Bedeutung sein. Quelle: F.A.Z.
Pflegekosten übersteigen Rente: Belastung für Senioren steigt deutlich
Die Pflegekosten übersteigen die Standardrente. Senioren müssen im Schnitt 3245 Euro im Monat aus eigener Tasche zahlen, was die finanzielle Belastung deutlich erhöht.
Die Pflegekosten übersteigen die Standardrente. Senioren müssen im Schnitt 3245 Euro im Monat aus eigener Tasche zahlen, was die finanzielle Belastung deutlich erhöht.
Die Pflegekosten sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen, und Pflegebedürftige müssen im Bundesdurchschnitt mittlerweile im ersten Heimjahr rund 3245 Euro monatlich selbst aufbringen. Dies übersteigt die Standardrente von etwa 1800 Euro deutlich. Auch bei erhöhter staatlicher Unterstützung bleiben die Eigenanteile hoch. Betroffene müssen sowohl Rente als auch Vermögen einbeziehen, um die Kosten zu decken. Wenn diese nicht ausreichen, kommt das Sozialamt „Hilfe zur Pflege“ mit einem Schonvermögen von 10.000 Euro für Alleinstehende ins Spiel. Durch frühzeitige Planung kann Vermögen, inklusive Immobilien, geschützt werden. Fachanwälte raten, die Nachfolgeplanung und einen möglichen Sozialhilfeantrag gut vorzubereiten. Ein Berliner Testament könnte nachteilig sein, während ein sogenanntes Bedürftigen-Testament, das den pflegebedürftigen Partner als Vorerben einsetzt, oft vorteilhafter ist. Eine private Pflegezusatzversicherung kann finanzielle Lücken schließen und staatliche Eingriffe vermeiden. (Quelle: F.A.Z.)
Finanzlücke in Krankenkassen: 66 Reformvorschläge zur Abwendung
Gesundheitsministerin Warken präsentiert 66 Reformvorschläge, um eine drohende Finanzierungslücke bei den Krankenkassen von bis zu 40,4 Milliarden Euro zu schließen.
Gesundheitsministerin Warken präsentiert 66 Reformvorschläge, um eine drohende Finanzierungslücke bei den Krankenkassen von bis zu 40,4 Milliarden Euro zu schließen.
Der jüngste Bericht der „Finanzkommission Gesundheit“ unter Leitung von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) warnt vor einer deutlichen Finanzierungslücke bei den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Ab 2027 wird mit einer Deckungslücke von 15,3 Milliarden Euro gerechnet, die bis 2030 auf 40,4 Milliarden anwachsen könnte. Zur Abwendung dieser Defizite wurden 66 Reformvorschläge präsentiert, darunter die Reduzierung von Überversorgungen in bestimmten Bereichen, die Erhöhung der Tabaksteuer sowie das umstrittene Thema der Abschaffung der beitragsfreien Ehegattenversicherung. Überraschenderweise spielen Maßnahmen zur Kostensenkung durch moderne Technologie in diesen Vorschlägen eine untergeordnete Rolle. Dies ist laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) eine Domäne der Ingenieurskunst. Das vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) vorgelegte Papier zeigt Potentiale von Künstlicher Intelligenz und Robotik zur Verbesserung der Effizienz im Gesundheitssystem auf, wobei jedoch Bedenken hinsichtlich der praktischen Umsetzung bestehen. (Quelle: F.A.Z.)
Innovative Technologien verbessern Versorgung bei Long-COVID und ME/CFS.
Innovative Technologien wie KI und Wearables könnten die Versorgung von Long-COVID- und ME/CFS-Patienten revolutionieren, wie die DMEA zeigt.
Innovative Technologien wie KI und Wearables könnten die Versorgung von Long-COVID- und ME/CFS-Patienten revolutionieren, wie die DMEA zeigt.
Ärztinnen und Ärzte stehen bei der Versorgung von Patienten mit Long-COVID und ME/CFS vor großen Herausforderungen. Zur Verbesserung der Versorgung setzen Forscher auf innovative Technologien wie Wearables, Künstliche Intelligenz (KI) und Cluster-Ansätze. Während der Digital-Health-Messe DMEA wurden einige dieser fortschrittlichen Projekte vorgestellt. Diese Ansätze sollen dazu beitragen, die Versorgung der Betroffenen maßgeblich zu verbessern und neue Erkenntnisse in der medizinischen Betreuung zu gewinnen. Die Forscher hoffen, durch die Nutzung moderner Technologien neue Wege in der Diagnostik und Therapie dieser komplexen Krankheitsbilder zu erschließen. Quelle: Ärzte Zeitung.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
24.04.2026
80 Mio. Euro für Long-COVID- und ME/CFS-Forschung mit KI und Wearables
Das Bundesgesundheitsministerium fördert mit 80 Millionen Euro KI- und Wearable-Projekte zur Erforschung von Long-COVID und ME/CFS. Ziel: Verbesserte Diagnostik und Patientversorgung.
Das Bundesgesundheitsministerium fördert mit 80 Millionen Euro KI- und Wearable-Projekte zur Erforschung von Long-COVID und ME/CFS. Ziel: Verbesserte Diagnostik und Patientversorgung.
Long-COVID und ME/CFS sind für Ärztinnen und Ärzte nach wie vor rätselhaft. Um die Erkrankungen besser zu verstehen und die Patientenversorgung zu verbessern, setzt die Forschung auf den Einsatz von Wearables, Künstlicher Intelligenz und Clusteranalysen. Das Bundesgesundheitsministerium unterstützt diese Bemühungen mit 80 Millionen Euro. Fünf der geförderten Projekte wurden kürzlich auf der Digital-Health-Messe DMEA in Berlin vorgestellt, berichtet die „Ärzte Zeitung“. Unter diesen Projekten befindet sich VALIDATE, das eine telemedizinische Plattform entwickeln will, um Patienten besser zu versorgen. Auch Detect-ME/CFS zielt auf eine verbesserte Diagnostik ab, unter anderem durch den Aufbau eines „Clinical Decision Support System“ (CDSS). Projekte wie U-WaTCH nutzen Wearables, um kritische Zustände bei Patienten vorherzusagen, während das Projekt PROGRESS die Diagnose und Behandlung durch die Einteilung von Patienten in verschiedene Cluster verbessern möchte.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
24.04.2026
Zuwanderer meiden Ostdeutschland: AfD-Erfolge und Fachkräftemangel
Zugewanderte Fachkräfte meiden Ostdeutschland wegen AfD-Stärke, bevorzugen Stadtstaaten; Fachkräftemangel-Problem verschärft sich, warnt Ostbeauftragte der Bundesregierung.
Zugewanderte Fachkräfte meiden Ostdeutschland wegen AfD-Stärke, bevorzugen Stadtstaaten; Fachkräftemangel-Problem verschärft sich, warnt Ostbeauftragte der Bundesregierung.
Zugewanderte Fachkräfte entscheiden sich laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft häufig gegen eine Ansiedlung in ostdeutschen Flächenländern und bevorzugen stattdessen Stadtstaaten und Westdeutschland. Diese Untersuchungsergebnisse, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegen, zeigen, dass der Anteil der ausländischen Fachkräfte in Berlin, Bremen und Hamburg im Jahr 2024 rund 25 Prozent betrug, während er in den ostdeutschen Ländern unter 9 Prozent lag. Gleichzeitig erzielt die rechtspopulistische AfD in ostdeutschen Bundesländern Umfragewerte von 34 bis 39 Prozent. Elisabeth Kaiser, Ostbeauftragte der Bundesregierung, betonte die Notwendigkeit einer offenen Kultur, um den Fachkräftemangel zu bewältigen. Populistische Parteien, die Skepsis gegenüber Zugewanderten fördern, stellen laut Kaiser eine Gefahr dar. Diese Entwicklung stellt Ostdeutschland vor besondere Herausforderungen im Kontext des demografischen Wandels, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".
Krankenkassen verschärfen Kontrolle bei digitalen Gesundheitsanwendungen
Digitale Gesundheitsanwendungen geraten zunehmend ins Visier der Krankenkassen, warnt die KVWL, wobei erste Regressanträge bereits gestellt wurden.
Digitale Gesundheitsanwendungen geraten zunehmend ins Visier der Krankenkassen, warnt die KVWL, wobei erste Regressanträge bereits gestellt wurden.
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) stehen unter verstärkter Beobachtung durch Krankenkassen, warnt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Anke Richter-Scheer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KVWL, betonte auf einer Vertreterversammlung, dass die AOK Baden-Württemberg bereits Regressanträge gegen Ärzte einleite, die unpassende DiGA verordnen. Angesichts der angespannten finanziellen Lage könnten weitere Kassen folgen. Ärzte sollten sicherstellen, dass eine gesicherte Diagnose vorliegt und Ausschlusskriterien im DiGA-Verzeichnis berücksichtigt werden, um unnötige Kosten und fehlende Anwendung durch Patienten zu vermeiden. Dies berichtet die Ärzte Zeitung.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.