Mit dem Newsfeed von altenpflege.at – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
09.05.2026
Geplante Einsparungen bedrohen Millionen Behandlungsfälle in Arztpraxen
Einsparungen im Gesundheitswesen gefährden Millionen Behandlungen: Kassenärzte warnen vor drastischem Rückgang in Arztpraxen durch Sparmaßnahmen.
Einsparungen im Gesundheitswesen gefährden Millionen Behandlungen: Kassenärzte warnen vor drastischem Rückgang in Arztpraxen durch Sparmaßnahmen.
Die Kassenärzte in Deutschland warnen, dass die geplanten Einsparungen im Gesundheitswesen im nächsten Jahr zu einem spürbaren Rückgang der Behandlungen in Arztpraxen führen könnten. Laut einem Bericht der Kassenärztlichen Vereinigungen könnten etwa 46 Millionen Behandlungsfälle durch das Sparpaket nicht finanziert werden. Die „Bild“-Zeitung berichtete zuerst über ein entsprechendes Papier der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Für Hausärzte würde dies bedeuten, dass sie statt bisher durchschnittlich 984 Patienten pro Quartal nur noch 892 behandeln könnten, während Kinderärzte statt 1.189 nur noch 1.124 Patienten betreuen könnten. Das Sparpaket zielt darauf ab, den Anstieg der Krankenkassenbeiträge zu stoppen und soll die gesetzlichen Krankenkassen 2027 um 16,3 Milliarden Euro entlasten, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtete.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
08.05.2026
Sachsen-Anhalt: Jeder fünfte Arzt aus dem Ausland sichert Versorgung
Jeder fünfte Arzt in Sachsen-Anhalt kommt aus dem Ausland und sichert die Versorgung, besonders im ländlichen Raum, wie Experten warnen.
Jeder fünfte Arzt in Sachsen-Anhalt kommt aus dem Ausland und sichert die Versorgung, besonders im ländlichen Raum, wie Experten warnen.
In Sachsen-Anhalt stammt jeder fünfte Arzt aus dem Ausland, berichtet die Ärztezeitung. Die Landesärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung warnten davor, den Zuzug ausländischer Mediziner zu begrenzen, da die Versorgung andernfalls nicht gewährleistet werden könne. Besonders im ländlichen Raum würden ausländische Mediziner benötigt, um die medizinische Versorgung sicherzustellen. Binnen zehn Jahren hat sich die Zahl der ausländischen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland verdoppelt. In einer Stellungnahme kritisieren die Landesärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung das AfD-Wahlprogramm, das die Eignung ausländischer Ärzte aufgrund von Sprachbarrieren und kulturellen Differenzen infrage stellt. Sie heben die Bedeutung internationaler Fachkräfte für die Stabilität der Gesundheitsversorgung und die Begrenzung von Wartezeiten hervor.
Krankenpfleger wegen Missbrauch von Komapatienten zu Haft verurteilt
Ein Essener Krankenpfleger wurde zu über zwölf Jahren Haft verurteilt, da er Komapatienten missbrauchte und filmte; das Gericht verhängte auch ein Berufsverbot.
Ein Essener Krankenpfleger wurde zu über zwölf Jahren Haft verurteilt, da er Komapatienten missbrauchte und filmte; das Gericht verhängte auch ein Berufsverbot.
Ein Krankenpfleger aus Essen ist zu einer Haftstrafe von zwölf Jahren und drei Monaten verurteilt worden, nachdem er Patienten im Koma sexuell missbraucht und die Taten gefilmt hatte. Diese Aufnahmen übermittelte er einer Bekannten, mit der er anschließend in Chats über die Vorfälle spottete. Der 32-jährige Täter erhielt zusätzlich ein Berufsverbot für fünf Jahre. Das Essener Landgericht sprach von schwerwiegenden Vergehen, die den betroffenen Opfern jede Würde raubten. Unter den Opfern befanden sich drei Frauen und ein Mann, die nach schweren Operationen bewusstlos waren, so die Quelle der dpa. Die Ermittlungen hatten ihren Anfang, als der Krankenpfleger aufgrund eines Kinderporno-Verdachts untersucht wurde. Dabei wurden die belastenden Aufnahmen entdeckt. Die Mitangeklagte des Pflegers, die ihn zur Begehung der Vergewaltigungen angestiftet hatte, wurde zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Die ergangenen Urteile sind bislang noch nicht rechtskräftig.
Alzheimer-Pflege: Astrid Bergers Herausforderung mit hohen Kosten
Alzheimer-Pflege: Astrid Berger kämpft mit hohen Kosten von bis zu 9.600 Euro jährlich für Tagespflege und Umgebung ihrer Mutter. Ein Einblick in die finanzielle Belastung.
Alzheimer-Pflege: Astrid Berger kämpft mit hohen Kosten von bis zu 9.600 Euro jährlich für Tagespflege und Umgebung ihrer Mutter. Ein Einblick in die finanzielle Belastung.
Astrid Bergers Mutter leidet an Alzheimer-Demenz, wodurch jährlich erhebliche Pflegekosten entstehen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, dass für die Tagespflege 7200 Euro, für den Pflegedienst 885 Euro und für Essen 1520 Euro anfallen. Diese Zahlen verdeutlichen die finanzielle Belastung, die Pflege im Alter mit sich bringen kann. Die Höhe der gesamten Pflegekosten ist aufgrund individueller Faktoren schwer vorherzusagen, das Beispiel gibt jedoch einen Einblick in die Kostenstruktur von Pflegeleistungen.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
07.05.2026
„Typ F“: Neues Konzept für alltagsintegrierte Diabetesversorgung
„Typ F“: Neues Konzept der Deutschen Diabetes Gesellschaft setzt auf alltagsintegrierte Versorgung zur effektiveren Therapie von Diabetes mellitus.
„Typ F“: Neues Konzept der Deutschen Diabetes Gesellschaft setzt auf alltagsintegrierte Versorgung zur effektiveren Therapie von Diabetes mellitus.
Auf der Vorab-Pressekonferenz des DDG-Kongresses wurde das Konzept „Typ F“ zur Diabetesversorgung vorgestellt. Professorin Julia Szendrödi, Präsidentin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), betonte die Notwendigkeit, die Versorgung von Diabetes mellitus neu zu denken. Der Umgang mit der Erkrankung sollte nicht nur medizinisch, sondern vor allem alltagsintegrierbar gestaltet werden, um eine effektivere Therapie zu gewährleisten. Diese neue Perspektive eröffnet Ansätze, wie Diabetes durch ein vernetztes Konzept in das tägliche Leben der Betroffenen eingebunden werden kann. Die „Ärzte Zeitung“ berichtet, dass die moderne Diabetesversorgung darauf abzielt, frühzeitig einzugreifen, Komplikationen zu verhindern und den Alltag der Patienten spürbar zu verbessern.
Studie: Multimorbidität bei 50- bis 59-Jährigen steigt auf über 40%
Eine Studie zeigt, dass 45% der Frauen und 43% der Männer im Alter von 50-59 Jahren in Deutschland von Multimorbidität betroffen sind.
Eine Studie zeigt, dass 45% der Frauen und 43% der Männer im Alter von 50-59 Jahren in Deutschland von Multimorbidität betroffen sind.
Im Jahr 2024 waren in Deutschland 45 Prozent der Frauen und 43 Prozent der Männer im Alter von 50 bis 59 Jahren von mindestens zwei chronischen Erkrankungen betroffen, so eine Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Die Untersuchung zeigt, dass die Prävalenz von Multimorbidität mit dem Alter zunimmt, wobei regionale und soziale Unterschiede bestehen. In ostdeutschen Kreisen liegt die Prävalenz höher als in westdeutschen, und Personen in sozioökonomisch benachteiligten Gebieten sind stärker betroffen. Besonders stark gestiegen ist die Zahl der Menschen, die von fünf oder mehr chronischen Erkrankungen betroffen sind, was eine erhöhte Komplexität in der medizinischen Versorgung erzeugt. Dr. Dominik von Stillfried vom Zi betonte die Notwendigkeit einer koordinierten Versorgung angesichts dieser Herausforderung. Quelle: Ärztezeitung.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
07.05.2026
Experten fordern klares Leitbild bei Gesundheitsreform-Diskussionen
Experten fordern ein klares Leitbild zur Gesundheitsreform, um künftigen Herausforderungen zu begegnen, so der Tenor auf dem 20. Gesundheitskongress des Westens.
Experten fordern ein klares Leitbild zur Gesundheitsreform, um künftigen Herausforderungen zu begegnen, so der Tenor auf dem 20. Gesundheitskongress des Westens.
Beim 20. Gesundheitskongress des Westens diskutierten Experten intensiv die aktuellen Reformvorhaben im Gesundheitswesen. Aus der Politik wird ein klares Leitbild sowie konkrete Strukturmaßnahmen gefordert. Der Kongress behandelte die Notwendigkeit, Reformen mit der Realität abzugleichen, wobei man sich mehr Mut und ökonomische Entscheidungen wünscht. Im Mittelpunkt der Debatte stand die Erwartung, dass ein langfristiges und fundiertes Leitbild entwickelt wird, um den künftigen Herausforderungen im Gesundheitssystem begegnen zu können. Diese Diskussionen verdeutlichen die kritische Betrachtung der Reformansätze seitens der Fachwelt, die nicht nur Diskussionsbedarf, sondern auch konkrete Handlungsimplikationen für eine effektive Gestaltung der Gesundheitsversorgung einfordern. Informationen zu weiteren Details und spezifischen Positionen aus der Veranstaltung finden sich auf aerztezeitung.de.
Medizinethikerin Buyx fordert radikale Reformen im Pflegesystem
Medizinethikerin Alena Buyx fordert grundlegende Reformen im Pflegesystem und mehr Wertschätzung für die häusliche Pflege, um Altern und Sterben besser ins Leben zu integrieren.
Medizinethikerin Alena Buyx fordert grundlegende Reformen im Pflegesystem und mehr Wertschätzung für die häusliche Pflege, um Altern und Sterben besser ins Leben zu integrieren.
Im Rahmen des Frankfurter Allgemeinen Bürgergesprächs hat Medizinethikerin Alena Buyx betont, dass sich das Pflegesystem grundlegend verändern muss. Laut Buyx sei es entscheidend, die Fragen des Alterns und Sterbens ins Leben zu integrieren. Buyx argumentierte, 70 Prozent der Deutschen stürben in Gesundheitseinrichtungen, oft entgegen ihren eigenen Wünschen. Sie forderte mehr Wertschätzung für die häusliche Pflege, die vorwiegend von Frauen geleistet werde, und kritisierte den Mangel an Reformen. Durch die Erfolge der Medizin altere die Gesellschaft, doch das Pflegesystem sei nicht entsprechend fortgeschritten, so Buyx. Wichtige Änderungen könnten der Abbau von Bürokratie und der Einsatz neuer Technologien sein. Außerdem unterstrich sie die Bedeutung der Eigenverantwortung, um Pflegebedürftigkeit zu verringern, und empfahl persönliche Vorsorgeregelungen. Ihr Appell verdeutlicht die Notwendigkeit einer nationalen Diskussion über künftige Pflegemodelle. (Quelle: F.A.Z.)
Private Krankenversicherung: Tipps der Verbraucherzentralen für Senioren
Verbraucherzentralen unterstützen Senioren bei steigenden PKV-Beiträgen mit Tipps zu Tarifwechsel und Vorsicht vor fragwürdigen Einspar-Angeboten.
Verbraucherzentralen unterstützen Senioren bei steigenden PKV-Beiträgen mit Tipps zu Tarifwechsel und Vorsicht vor fragwürdigen Einspar-Angeboten.
Private Krankenversicherungen erhöhen regelmäßig ihre Beiträge, was ältere Versicherte finanziell belasten kann. Die Verbraucherzentralen bieten hierzu Hilfestellungen, unter anderem Möglichkeiten zum Wechsel in günstigere Tarife, sowohl intern als auch zwischen verschiedenen Anbietern. Besonders betroffene Altverträge können unter Umständen in den Standard- oder Basistarif wechseln, was zu geringeren Leistungen führt, aber preiswerter sein kann. Auch ein Wechsel zur gesetzlichen Krankenversicherung ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Bei Zahlungsschwierigkeiten empfiehlt die Verbraucherzentrale, Unterstützung durch Sozialträger zu sondieren. Warnend wird zudem auf skeptische Angebote im Internet hingewiesen, die fragwürdige Einsparungen bei hohen Honorarforderungen versprechen. Bei Problemen mit Vertragsänderungen steht der Ombudsmann der PKV und die BaFin zur Verfügung. Quellenverweis: Verbraucherzentrale.
Frankfurter Uniklinikum testet Phagen gegen multiresistente Keime
Das Frankfurter Uniklinikum testet erstmals Phagen, um multiresistente Keime zu bekämpfen – ein Durchbruch in der Therapie gegen resistente Infektionen.
Das Frankfurter Uniklinikum testet erstmals Phagen, um multiresistente Keime zu bekämpfen – ein Durchbruch in der Therapie gegen resistente Infektionen.
Silvia Würstle, Leiterin des neuen Phagenlabors am Frankfurter Uniklinikum, forscht mit ihrem Team an der Phagentherapie gegen multiresistente Keime. Diese Therapie nutzt Viren, die gezielt Bakterien angreifen, um Patienten zu helfen, bei denen Antibiotika nicht mehr wirken. Ein besonderer Erfolg war der Einsatz eines Breitspektrum-Phagen bei der Patientin Johanna Krause, die an einem resistenten Krankenhauskeim leidet. Dieser Phage, von einem Doktoranden im Mainwasser entdeckt, zeigt vielversprechende Ergebnisse, indem er gezielt bakterielle Infektionen bekämpft. Dennoch betont Würstle, dass die Phagentherapie kein Wundermittel sei und die Suche nach spezifischen Phagen aufwendig bleibe. Erste Heilversuche sind nun genehmigt, und die Phagenproduktion soll künftig auch in Frankfurt stattfinden. Diese Fortschritte markieren einen wichtigen Schritt in der Bekämpfung antibiotikaresistenter Infektionen in Deutschland. (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.