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Medizin, Gesundheit und Prävention
21.05.2025
Herpesviren erhöhen Alzheimer-Risiko, antivirale Therapie senkt es
Herpesviren erhöhen das Alzheimer-Risiko, aber antivirale Therapie könnte schützend wirken, zeigt eine Auswertung aktueller Patientendaten.
Herpesviren erhöhen das Alzheimer-Risiko, aber antivirale Therapie könnte schützend wirken, zeigt eine Auswertung aktueller Patientendaten.
Eine Infektion mit dem Herpes-simplex-Virus Typ 1 wird signifikant mit einem erhöhten Risiko für Morbus Alzheimer in Verbindung gebracht. Umgekehrt zeigen antiviral behandelte Personen ein geringeres Erkrankungsrisiko. Diese Befunde deuten darauf hin, dass eine antivirale Therapie potenziell präventive Wirkungen haben könnte. Dies berichtet die "Ärzte Zeitung" basierend auf neuen Evidenzen aus sogenannten "Real-World"-Daten.
Pflegeverband kritisiert Priens Vorschlag zur Unterstützung Angehöriger
Der Pflegeverband kritisiert Priens Vorschlag zur Lohnersatzleistung für pflegende Angehörige als unzureichend und fordert umfassendere Lösungen.
Der Pflegeverband kritisiert Priens Vorschlag zur Lohnersatzleistung für pflegende Angehörige als unzureichend und fordert umfassendere Lösungen.
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe kritisiert den aktuellen Vorstoß von Familienministerin Karin Prien, eine Lohnersatzleistung als Unterstützung für pflegende Angehörige einzuführen. Laut dem Verband greift dieser Vorschlag zu kurz und löst nicht das Kernproblem der strukturellen Überlastung. Stattdessen sei ein anderer, umfassenderer Ansatz erforderlich, um die Herausforderungen in der informellen Pflege wirklich zu adressieren, so berichtet die Ärzte Zeitung. Der Vorstoß von Ministerin Prien soll den größten Pflegedienst Deutschlands – die pflegenden Angehörigen – stützen, doch seitens des Pflegeberufeverbands wird darauf hingewiesen, dass dies lediglich ein kleiner Schritt sei. Weitere Maßnahmen sollten folgen, um eine nachhaltige Verbesserung zu erzielen.
Tanja Machalet neue Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag
Tanja Machalet ist die neue Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, als SPD-Politikerin tritt sie inmitten großer Gesundheitsreformen an.
Tanja Machalet ist die neue Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, als SPD-Politikerin tritt sie inmitten großer Gesundheitsreformen an.
Die SPD-Politikerin Tanja Machalet wurde zur neuen Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses im Bundestag gewählt. In der konstituierenden Sitzung des Ausschusses erhielt die 51-jährige studierte Volkswirtin, die seit 2021 den Wahlkreis Montabaur in Rheinland-Pfalz vertritt, das Vertrauen der Mitglieder. Zuvor war Machalet in Rheinland-Pfalz im Landtag tätig und auf die Themen Gesundheit, Pflege sowie Arbeit und Soziales spezialisiert. In der vergangenen Legislaturperiode blieb der Vorsitz des Gesundheitsausschusses unbesetzt, nachdem Kandidaten der AfD keine Mehrheit fanden. Das Bundesverfassungsgericht bestätigte später die Rechtmäßigkeit dieses Verfahrens. Die Entscheidung über den stellvertretenden Vorsitz steht noch aus. Im Gesundheitsausschuss sind 38 Mitglieder vertreten, darunter Vertreter von CDU/CSU, SPD, Grünen, AfD und Linken. Der Ausschuss ist bekannt für umfangreiche Arbeitsbelastungen, wie etwa die große Krankenhausreform und die Digitalisierung im Gesundheitswesen. (Quelle: Deutscher Bundestag)
DBfK kritisiert Lohnersatzmodell für pflegende Angehörige als unzureichend
Der DBfK weist den Vorschlag von Ministerin Prien, pflegende Angehörige mit Lohnersatz zu unterstützen, als unzureichend zurück und fordert umfassendere Lösungen.
Der DBfK weist den Vorschlag von Ministerin Prien, pflegende Angehörige mit Lohnersatz zu unterstützen, als unzureichend zurück und fordert umfassendere Lösungen.
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) kritisiert den Vorstoß von Familienministerin Karin Prien, pflegende Angehörige mit einem Lohnersatzmodell zu unterstützen. Laut Bernadette Klapper, Bundesgeschäftsführerin des DBfK, greift diese Maßnahme „deutlich zu kurz“. Sie betont, dass pflegende Angehörige mehr als nur finanzielle Unterstützung benötigen, nämlich ein Netzwerk aus professioneller Begleitung, Beratung und Entlastung. Eine Lohnersatzleistung ersetze keine Fachkraft und bringe keine Versorgungssicherheit im Alltag. Der DBfK fordert die flächendeckende Einführung von Community Health Nurses, die als Fachpersonen mit akademischer Weiterbildung Beratungen und Interventionen vor Ort anbieten könnten. Die Ministerin hatte zuvor erklärt, dass die Pflegebedürftigen aufgrund der demografischen Entwicklung nicht ausschließlich von Fachkräften versorgt werden könnten. Daher sei es notwendig, eine neue Sozialleistung für pflegende Angehörige zu schaffen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Forschungsministerin Bär: Mehr Fokus auf Long Covid und ME/CFS
Forschungsministerin Bär setzt verstärkt auf Long-Covid- und ME/CFS-Forschung, um Therapien zu fördern und die Lebensqualität Betroffener zu verbessern.
Forschungsministerin Bär setzt verstärkt auf Long-Covid- und ME/CFS-Forschung, um Therapien zu fördern und die Lebensqualität Betroffener zu verbessern.
Forschungsministerin Dorothee Bär hat angekündigt, die Erforschung von Long Covid und ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) verstärkt in den Fokus zu nehmen. Angesichts der zahlreichen Betroffenen, die seit der Coronapandemie mit den chronischen Langzeitfolgen kämpfen, ist dies ein bedeutender Schritt. Laut SPIEGE.L informiert der Leitartikel von Nina Weber darüber, dass diese Forschung bereits von zahlreichen Experten als dringend notwendig erachtet wird. Die geplante Intensivierung könnte nicht nur das Verständnis dieser Krankheitsbilder verbessern, sondern auch Therapiefortschritte fördern. Trotz der Herausforderungen bei der Erforschung ist die Aussicht auf gesteigerte Bemühungen und verbesserte finanzielle Unterstützung für die Betroffenen und ihre Familien ein Hoffnungsschimmer. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, langfristige Lösungsansätze zu entwickeln und die Lebensqualität der Erkrankten spürbar zu verbessern.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
20.05.2025
Sexuelle Belästigung im Gesundheitswesen häufiger als in anderen Branchen
Neue Studie zeigt: Häufigere sexuelle Belästigung im Gesundheitswesen belastet das Arbeitsklima stärker als in anderen Branchen. Arbeitgeber stehen vor Herausforderungen.
Neue Studie zeigt: Häufigere sexuelle Belästigung im Gesundheitswesen belastet das Arbeitsklima stärker als in anderen Branchen. Arbeitgeber stehen vor Herausforderungen.
Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat herausgefunden, dass sexuelle Belästigung im Gesundheitswesen häufiger vorkommt als in anderen Branchen. Arbeitgeber sind bemüht, ein gutes Betriebsklima sicherzustellen, doch solche Vorfälle können das Arbeitsumfeld erheblich beeinträchtigen. Die 'Ärzte Zeitung' berichtet, dass die Ergebnisse der Studie aufzeigen, welche kontraproduktiven Auswirkungen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz haben kann. Die vollständige Untersuchung steht registrierten Benutzern der Plattform zur Verfügung und bietet detaillierte Analysen und Einblicke in die Problematik.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
20.05.2025
Neuer Beirat startet Fachkräftemonitoring zur Bekämpfung des Personalmangels
Ein neuer wissenschaftlicher Beirat startet ein Fachkräftemonitoring, um dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen entgegenzuwirken und zukünftigen Bedarf zu bestimmen.
Ein neuer wissenschaftlicher Beirat startet ein Fachkräftemonitoring, um dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen entgegenzuwirken und zukünftigen Bedarf zu bestimmen.
Der wissenschaftliche Beirat für das BMG-Fachkräftemonitoring ist zu seiner konstituierenden Sitzung im Bundesministerium für Gesundheit zusammengetreten. Ziel dieses Fachkräftemonitorings ist es, den zukünftigen Bedarf und das Angebot an Gesundheitsberufen in Deutschland zu bestimmen, um den Herausforderungen des wachsenden Fachkräftemangels im Gesundheits- und Pflegesystem gezielt begegnen zu können. Der Projektbeirat begleitet die Einrichtung und Weiterentwicklung des Monitorings fachlich und trifft sich hierfür zweimal jährlich, um Annahmen, Ergebnisse und Szenarien zu reflektieren und zu diskutieren. Der Beirat besteht aus Mitgliedern, die aufgrund ihrer Expertise und Forschungsschwerpunkte berufen wurden, darunter Vertreter renommierter Institute und Universitäten. Dieses Monitoring wird durch das Bundesinstitut für Berufsbildung gemeinsam mit anderen Forschungseinrichtungen unterstützt, um ein aussagekräftiges Modell für die Analyse der Fachkräftesituation zu entwickeln.
Familienministerin Prien plant Lohnersatz für pflegende Angehörige
Familienministerin Prien plant Lohnersatz nach Elterngeld-Modell für pflegende Angehörige in Deutschland zur Stärkung informeller Pflege.
Familienministerin Prien plant Lohnersatz nach Elterngeld-Modell für pflegende Angehörige in Deutschland zur Stärkung informeller Pflege.
Das Pflegesystem in Deutschland steht vor großen Herausforderungen, da die Zahl der Pflegebedürftigen auf rund 5,7 Millionen Personen angestiegen ist. Familienministerin Karin Prien setzt sich für eine Lohnersatzleistung für pflegende Angehörige ein, um die informelle Pflege zu stärken. Im Interview mit der Funke Mediengruppe erklärte Prien, dass die Einführung eines solchen Leistungsmodells, ähnlich dem Elterngeld, vorgesehen ist. Das Konzept steht jedoch unter Finanzierungsvorbehalt und Details wie die genaue Höhe und Dauer der Zahlungen sind noch ungeklärt. Sozialverbände, darunter der VdK, begrüßen den Ansatz, kritisieren jedoch die Koppelung der Maßnahme an die wirtschaftliche Lage Deutschlands. Ein einkommensunabhängiger Pflegelohn, gestaffelt nach Pflegegrad, wird vorgeschlagen. Die Bezeichnung „Pflegegeld“ sei dem VdK zufolge irreführend, da es bereits Pflegegeld für Pflegebedürftige gibt. Ein zusätzlicher Pflegelohn für Angehörige sei daher notwendig. (Quelle: aerztezeitung.de)
AfD hinterfragt Wirksamkeit des Nationalen Hitzeschutzplans im Bundestag
AfD hinterfragt die Wirksamkeit des Nationalen Hitzeschutzplans im Bundestag und verlangt von der Regierung Beweise für dessen Effektivität.
AfD hinterfragt die Wirksamkeit des Nationalen Hitzeschutzplans im Bundestag und verlangt von der Regierung Beweise für dessen Effektivität.
Der Hitzeschutzplan der Bundesregierung ist Gegenstand einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag. Der 2023 vom damaligen Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) vorgestellte Nationale Hitzeschutzplan zielt darauf ab, die Zahl der Hitzetoten zu halbieren. Die Fraktion möchte von der Bundesregierung Auskünfte darüber, welche Effekte bisher aus dem Plan resultierten und anhand welcher Parameter diese erkennbar sind. Die Anfrage trägt die Nummer 21/131 und wurde in der Reihe "heute im bundestag" (hib) veröffentlicht.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
19.05.2025
Neue Zusammensetzung des Gesundheitsausschusses steht fest
Die neue Zusammensetzung des Gesundheitsausschusses im Bundestag wurde vorgestellt – entscheidend für künftige gesundheitspolitische Weichenstellungen.
Die neue Zusammensetzung des Gesundheitsausschusses im Bundestag wurde vorgestellt – entscheidend für künftige gesundheitspolitische Weichenstellungen.
Die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des 21. Deutschen Bundestages stehen fest. Die Ärzte Zeitung stellt die 38 Politikerinnen und Politiker in Kurzporträts vor. Die neue Zusammensetzung gilt als entscheidend für zukünftige medizinische und gesundheitspolitische Entscheidungen in Deutschland. Die Veröffentlichung der Mitgliederliste ermöglicht es Fachkräften, politische Entwicklungen genauer zu verfolgen, die Einfluss auf ihre berufliche Praxis haben können. (Quelle: Ärzte Zeitung)
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