Mit dem Newsfeed von altenpflege.at – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
23.07.2026
Frankreich: Rekordhitzewelle im Juni führt zu 6000 Todesopfern
Rekordhitzewelle in Frankreich führt im Juni zu 6000 Todesopfern, Paris besonders betroffen. Wissenschaftler warnen vor zunehmend häufigeren Extremtemperaturen.
Rekordhitzewelle in Frankreich führt im Juni zu 6000 Todesopfern, Paris besonders betroffen. Wissenschaftler warnen vor zunehmend häufigeren Extremtemperaturen.
Die in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) berichtete intensive Hitzewelle im Juni in Frankreich hat zu einer signifikanten Übersterblichkeit geführt, so die staatliche Gesundheitsbehörde. Besonders dramatisch war die Situation in Paris, wo fast 2000 zusätzliche Todesfälle verzeichnet wurden, eine deutliche Abweichung von der statistischen Erwartung. Die extremen Temperaturen erreichten einen neuen Rekord mit 40,6 Grad Celsius, gemessen am 24. Juni, dem heißesten Tag seit Beginn der Aufzeichnungen 1873. Landesweit hat die Hitzewelle etwa 6000 Todesopfer gefordert. Auffallend war die Zahl der Todesfälle unter jungen Menschen, bei denen ebenfalls ein Anstieg beobachtet wurde. Gesundheitsministerin Stéphanie Rist äußerte Besorgnis über die hohe Anzahl häuslicher Todesfälle und vermutete Zusammenhänge mit sozialer Isolation. Die Hauptstadtregion war stark betroffen, gefolgt von den Regionen Grand-Est und Centre-Val-de-Loire. Wissenschaftler warnen, dass der Klimawandel die Intensität und Häufigkeit von Hitzewellen erhöhen könnte.
Krankenkassen erweitern "eVerordnung Hilfsmittel" für mehr Fachärzte
Die Krankenkassen weiten das Projekt "eVerordnung Hilfsmittel" aus und ermöglichen nun einer breiteren Facharztgruppe die elektronische Verordnung.
Die Krankenkassen weiten das Projekt "eVerordnung Hilfsmittel" aus und ermöglichen nun einer breiteren Facharztgruppe die elektronische Verordnung.
Das Krankenkassenprojekt „eVerordnung Hilfsmittel“ wird von den Kassen deutlich ausgeweitet, wie die Ärzte Zeitung berichtet. Ab sofort werden nahezu alle Hilfsmittel einbezogen, wodurch sich die Erprobung der elektronischen Verordnung für eine erweiterte Gruppe von Facharztgruppen öffnet. Dies markiert einen bedeutenden Fortschritt im Bestreben, die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben und die bisherige Papierform der Hilfsmittelverordnungen durch ein elektronisches System abzulösen. Die Maßnahme soll unter anderem Effizienzgewinne bringen und die Verwaltungskosten senken.
Legionellen-Alarm in Berliner Seniorenwohnhaus: Zwei Todesfälle
Legionellen in Berliner Seniorenwohnhaus: Zwei Tote, Duschverbot und Filter nach Krankenhausaufenthalten verhängt. Ursache unklar, Aufklärung gefordert.
Legionellen in Berliner Seniorenwohnhaus: Zwei Tote, Duschverbot und Filter nach Krankenhausaufenthalten verhängt. Ursache unklar, Aufklärung gefordert.
In einem Seniorenwohnhaus in Berlin-Tegel hat ein Legionellenbefall zu mehreren Krankenhausaufenthalten geführt, zwei Betroffene starben. Das Gebäude gehört der landeseigenen Wohnungsgesellschaft Berlinovo, die zudem drei weitere Mieter nach Behandlung entlassen konnte. "Ob die Todesfälle im Zusammenhang mit den Legionellen stehen, ist noch unklar", so ein Berlinovo-Sprecher. Die Bewohner wurden nach Bekanntwerden des Vorfalls informiert, ein Duschverbot verhängt und spezielle Filter installiert. Berlinovos Aufsichtsratsvorsitzender, Finanzsenator Stefan Evers (CDU), zeigte sich bestürzt und forderte umfassende Aufklärung. Legionellen, Bakterien, die schwere Lungenentzündungen verursachen können, sind besonders gefährlich für Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Experten warnen vor ihrer Übertragung über feine Wassertröpfchen in Duschen und Luftbefeuchtern. Die Berichterstattung darüber übernahm unter anderem die F.A.Z., basierend auf dpa-Angaben.
BGH: Entschädigungsanspruch bei fehlerhafter Weitergabe von Bewerberdaten
BGH stärkt Datenschutz: Entschädigung für fehlerhafte Weitergabe von Bewerberdaten bei bloßer Missbrauchsgefahr möglich.
BGH stärkt Datenschutz: Entschädigung für fehlerhafte Weitergabe von Bewerberdaten bei bloßer Missbrauchsgefahr möglich.
Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat entschieden, dass Arbeitgeber bei der fehlerhaften Weitergabe von Bewerberdaten an unbefugte Dritte einen Anspruch auf Entschädigung begründen können. Selbst wenn nur versehentlich eine Adresse an eine falsche Person geleitet wird, kann dies als datenschutzrechtlicher Verstoß geahndet werden. Laut dem Gericht reicht es aus, dass der Bewerber eine missbräuchliche Verwendung der Daten befürchten muss. In dem verhandelten Fall hatte eine Bankangestellte über den Xing-Messenger eine Nachricht an eine falsche Person gesandt, die die Nachricht wiederum dem Bewerber, der Kläger, weiterleitete. Die Klägerseite fordert nun eine Entschädigung in Höhe von mindestens 2.000 Euro. Laut Urteil des BGH obliegt es nun der Berufungsinstanz, die Entschädigungshöhe festzulegen. Ein bestimmter Schweregrad des Schadens sei dabei nicht erforderlich, um den Anspruch zu rechtfertigen. Die Entscheidung stützt sich auf die DSGVO und die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs. (Quelle: aerztezeitung.de)
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
22.07.2026
Pflege-Kollaps bis 2030: Massive Fachkräfte-Lücke droht
Das Pflegebündnis Mittelbaden warnt vor einem dramatischen Fachkräftemangel: Bis 2030 könnten in der Pflege 500.000 Kräfte fehlen. Droht der Kollaps?
Das Pflegebündnis Mittelbaden warnt vor einem dramatischen Fachkräftemangel: Bis 2030 könnten in der Pflege 500.000 Kräfte fehlen. Droht der Kollaps?
Das Pflegebündnis Mittelbaden hat alarmierende Zahlen präsentiert: Bis zum Jahr 2030 werden rund 500.000 Fachkräfte in der Pflege fehlen. Diese Entwicklung wird insbesondere durch eine massive Pensionierungswelle älterer Pflegekräfte getrieben, die den Arbeitsmarkt stark belasten dürfte. Trotz steigender Ausbildungszahlen, die das Problem abmildern könnten, warnt das Bündnis vor einem "drohenden Kollaps". Diese Entwicklung ist besorgniserregend, da ähnliche Trends nicht nur im Pflegesektor, sondern auch im Bereich der Hausärzte zu beobachten sind, wo viele Fachkräfte ebenfalls aus altersbedingten Gründen aus dem Beruf ausscheiden. Die alarmierende Vorhersage des Pflegebündnisses Mittelbaden erfordert dringendes Handeln und innovative Lösungsansätze, um die zukünftige Versorgungssicherheit zu gewährleisten. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
22.07.2026
Fehlender Konsens lässt Saarland-Projekt zur Gesundheitsversorgung scheitern
Im Saarland scheitert das Vorzeigeprojekt zur Gesundheitsversorgung mangels Konsens zwischen Politik, Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung.
Im Saarland scheitert das Vorzeigeprojekt zur Gesundheitsversorgung mangels Konsens zwischen Politik, Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung.
Ambulant-stationäre Versorgungsmodelle sollen die Zukunft der Gesundheitsversorgung sein. Dennoch zeigt das Beispiel der Nordsaarland-Klinik, dass es an der praktischen Umsetzung hapert. Im Saarland ist das Vorzeigeprojekt vorerst gescheitert, da es den beteiligten Akteuren aus Politik, Krankenkassen und Kassenärztlicher Vereinigung nicht gelungen ist, sich auf einen gemeinsamen Weg zu verständigen. Dieser mangelnde Konsens hat das Potenzial des Projekts vorerst ins Leere laufen lassen. Die „Ärzte Zeitung“ berichtet, dass es in der Praxis also vor allem am Vertrauen und an der Kommunikation zwischen den entscheidenden Stellen fehlt, um solche Versorgungsmodelle erfolgreich zu etablieren.
BGH-Urteil: Versehentliche Adressverwechslung bei Bewerbungen kostet
Der BGH stärkt den Datenschutz: Versehentliche Adressverwechslungen bei Bewerbungen können zu Entschädigungsansprüchen führen.
Der BGH stärkt den Datenschutz: Versehentliche Adressverwechslungen bei Bewerbungen können zu Entschädigungsansprüchen führen.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bewerbungsunterlagen vertraulich behandelt werden müssen und versehentliche Adressverwechslungen bei der Rückantwort einen Verstoß gegen Datenschutzregelungen darstellen. Dies kann zu einem Anspruch auf Entschädigung führen. Die Entscheidung hebt die Bedeutung des sorgsamen Umgangs mit personenbezogenen Daten in Bewerbungsprozessen hervor. Die Verwechslung von Adressen in Bewerbungsverfahren ist nicht nur ein Versehen, sondern ein rechtlich relevantes Problem, das finanzielle Folgen haben kann. Rechte von Bewerbern auf den Schutz ihrer persönlichen Daten werden durch dieses Urteil gestärkt, indem gegen unerwünschte Weitergabe vorgegangen wird. Die Quelle dieser Information ist die Ärzte Zeitung, die über die aktuelle BGH-Entscheidung berichtet hat.
Globale Antibiotikaresistenzen gefährden die Gesundheit durch ungleiche Verteilung, warnen Experten. Wohlhabendere Länder nutzen "Watch"-Antibiotika übermäßig.
Globale Antibiotikaresistenzen gefährden die Gesundheit durch ungleiche Verteilung, warnen Experten. Wohlhabendere Länder nutzen "Watch"-Antibiotika übermäßig.
Antibiotikaresistenzen sind ein bedeutendes globales Gesundheitsproblem, das durch übermäßigen und unangemessenen Gebrauch von Antibiotika entsteht. Laut einer Studie, veröffentlicht in "The Lancet" und zitiert von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.), schätzen Wissenschaftler den globalen Bedarf an Antibiotika im Jahr 2019 auf 43 Milliarden Tagesdosen. Dabei sei der Einsatz weltweit ungleich verteilt, mit einem übermäßigen Gebrauch von "Watch"-Antibiotika in wohlhabenderen Ländern und gleichzeitigem Mangel an "Reserve"-Antibiotika in ärmeren Regionen. In Deutschland übersteigt der Anteil von "Access"-Antibiotika noch nicht die von der DART-Strategie angestrebten 65 Prozent. Experten betonen die Notwendigkeit eines differenzierten Ansatzes, um Resistenzen einzudämmen, und warnen vor den potenziell katastrophalen Folgen eines unkontrollierten Antibiotika-Einsatzes.
AOK Mediathek: Neue Module zur Digitalisierung in der Pflege
AOK erweitert Mediathek: Neue Module zur Digitalisierung bieten Pflegeeinrichtungen Einblicke in zentrale Entwicklungen und Anwendungen.
AOK erweitert Mediathek: Neue Module zur Digitalisierung bieten Pflegeeinrichtungen Einblicke in zentrale Entwicklungen und Anwendungen.
Die AOK hat die AOK Pflege-Mediathek um zwei neue Grundlagenmodule zur Digitalisierung in der Pflege erweitert. Diese Module bieten Pflegeeinrichtungen eine kompakte Einführung in zentrale Entwicklungen und Anwendungen, die den Pflegealltag verändern. Das erste Modul vermittelt Wissen zu den Chancen und Rahmenbedingungen der Digitalisierung, einschließlich der elektronischen Patientenakte und der Telematikinfrastruktur. Das zweite Modul beleuchtet praxisnah, wie Daten und Technologien Arbeitsabläufe in der Pflege beeinflussen. Beide Module behandeln Themen wie Datenschutz, Qualifizierungsbedarf und Künstliche Intelligenz. Die Module richten sich an Fachkräfte und Leistungserbringer, die die Digitalisierung aktiv mitgestalten möchten. Quellenangabe: aok.de
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
21.07.2026
Drohender Hausärztemangel in einem Drittel der deutschen Landkreise
Ein Drittel der deutschen Landkreise könnte bald unter Hausärztemangel leiden, warnt eine neue Studie der Robert Bosch Stiftung.
Ein Drittel der deutschen Landkreise könnte bald unter Hausärztemangel leiden, warnt eine neue Studie der Robert Bosch Stiftung.
Laut einer aktuellen Studie, die im Auftrag der Robert Bosch Stiftung erstellt wurde, ist ein Drittel der deutschen Landkreise langfristig von einem Mangel an Hausärzten bedroht. Während in einigen Regionen eine Unterversorgung droht, deuten anderswo die Zeichen auf eine mögliche Überversorgung hin. Diese Projektion hebt die dringende Notwendigkeit von Gegenmaßnahmen hervor, um eine ausgewogene hausärztliche Versorgung in der Zukunft sicherzustellen. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung gezielter politischer und infrastruktureller Maßnahmen, um die drohende Herausforderung anzugehen. Die vollständigen Erkenntnisse und Analysen sind auf der Plattform der Ärzte Zeitung nach einem kostenlosen Login zugänglich.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.