Mit dem Newsfeed von altenpflege.at – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Medizin, Gesundheit und Prävention
21.01.2026
Neue Studie: Medikamente können Herzinsuffizienz verschlimmern
Eine Studie warnt: Bestimmte Medikamentenkombinationen können Herzinsuffizienz verschlimmern. Kardiologen fordern eine sorgfältige Prüfung.
Eine Studie warnt: Bestimmte Medikamentenkombinationen können Herzinsuffizienz verschlimmern. Kardiologen fordern eine sorgfältige Prüfung.
Eine Herzinsuffizienz kann durch bestimmte Medikamentenkombinationen verschlimmert oder gar ausgelöst werden, wie ein Konsenspapier internationaler Kardiologen zeigt, das relevante Nebenwirkungen und Interaktionen zusammenfasst. Die vollständigen Details erfordern allerdings, dass sich Leser auf aerztezeitung.de einloggen, um Zugriff auf umfassendere Informationen, Hintergrundanalysen und praxisnahe Tipps zu erhalten. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer sorgfältigen Medikamentenprüfung bei Patienten mit Herzinsuffizienz. (Quelle: aerztezeitung.de)
Pflegekräfte dürfen ab Dezember 2025 INR-Messungen übernehmen, Entscheidung des G-BA erleichtert die Anpassung der Antikoagulationstherapie bei Patienten.
Pflegekräfte dürfen ab Dezember 2025 INR-Messungen übernehmen, Entscheidung des G-BA erleichtert die Anpassung der Antikoagulationstherapie bei Patienten.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat Änderungen der Häuslichen Krankenpflege-Richtlinie (HKP-RL) beschlossen, die seit dem 12. Dezember 2025 in Kraft sind. Eine wesentliche Neuerung ist die Aufnahme der (POCT-)INR-Messung zur Anpassung der Antikoagulationstherapie in das Leistungsverzeichnis. Diese Leistung kann künftig von Pflegepersonen bei Patient*innen übernommen werden, die ihre INR-Selbstmessung nicht mehr selbst durchführen können. Zudem wurden bestehende Leistungen präzisiert und befristete Sonderregelungen, wie die pandemiebedingten Regelungen zur außerklinischen Intensivpflege, gestrichen. Die Begrifflichkeit „Delegation“ wurde durch „Übertragung“ ersetzt, um die Verantwortung klarer den Pflegefachpersonen zuzuordnen. (Quelle: aok.de)
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
20.01.2026
Pflegerin aus Main-Taunus-Kreis wegen versuchten Mordes festgenommen
Eine Pflegerin im Main-Taunus-Kreis wurde wegen versuchten Mordes verhaftet: Sie entfernte lebensrettende Geräte bei Wachkoma-Patienten.
Eine Pflegerin im Main-Taunus-Kreis wurde wegen versuchten Mordes verhaftet: Sie entfernte lebensrettende Geräte bei Wachkoma-Patienten.
Eine Pflegerin aus dem Main-Taunus-Kreis wurde am Dienstag wegen des Vorwurfs des dreifachen versuchten Mordes festgenommen. Sie soll bei drei Wachkoma-Patienten lebensrettende Geräte entfernt haben, um während ihrer Nachtschicht nicht durch Alarmsignale gestört zu werden. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wirft der Frau vor, den Tod der Patienten zumindest billigend in Kauf genommen zu haben, da die Patienten ohne die Überwachung der Vitalfunktionen einem lebensbedrohlichen Risiko ausgesetzt waren. Besonders brisant: In einer Nacht im Februar 2025 soll das Entfernen eines Pulsoximeters bei einem Patienten zu einem gesundheitlichen Notfall geführt haben. Neben der Verhaftung der 53-Jährigen wurde auch ein vorläufiges Berufsverbot verhängt und ihre Wohnung durchsucht. Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.).
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
20.01.2026
Krankheitsausfälle 2025: DAK sieht Bedarf für Ursachenforschung und Reform
Krankheitsausfälle bleiben hoch: DAK fordert Ursachenforschung und Reformen, um Ausfälle zu reduzieren. Teilkrankschreibung und Tele-Krankschreibung im Fokus.
Krankheitsausfälle bleiben hoch: DAK fordert Ursachenforschung und Reformen, um Ausfälle zu reduzieren. Teilkrankschreibung und Tele-Krankschreibung im Fokus.
Krankheitsausfälle bei der Arbeit blieben 2025 laut DAK-Gesundheit auf hohem Niveau. Beschäftigte waren im Schnitt 19,5 Tage krankgeschrieben, nahe dem Vorjahreswert von 19,7 Tagen. Atemwegserkrankungen, psychische Leiden und Rückenschmerzen führten die Liste der Krankheitsgründe an. DAK-Chef Andreas Storm forderte eine Ursachenforschung und lobte die von Kanzler Friedrich Merz (CDU) angeregte Diskussion. Als mögliche Lösung schlug Storm eine „Teilkrankschreibung“ vor, die nur einen Teil der täglichen Arbeitszeit umfasst. Gesundheitsministerin Nina Warken plant, die telefonische Krankschreibung zu prüfen, um Missbrauch auszuschließen, wie sie dem „Tagesspiegel“ mitteilte. Bundeskanzler Merz kritisierte die hohen Krankenstände und hinterfragte die Tele-Krankschreibung ohne Praxisbesuch. Die DAK-Analyse besagt, dass 5,4 Prozent der Beschäftigten pro Tag krankgeschrieben waren, basierend auf Daten von 2,4 Millionen Versicherten, berichtete die dpa.
"Neue DiGA Oviva Direkt: Bluthochdruck- und Gewichtsmanagement zugleich"
Die neue DiGA Oviva Direkt senkt Bluthochdruck und Körpergewicht, bietet somit duale Gesundheitsförderung für Pflegeeinrichtungen und Angehörige.
Die neue DiGA Oviva Direkt senkt Bluthochdruck und Körpergewicht, bietet somit duale Gesundheitsförderung für Pflegeeinrichtungen und Angehörige.
Eine neue Digitale Gesundheitsanwendung, die Oviva Direkt Bluthochdruck, wurde ins DiGA-Verzeichnis aufgenommen, berichtet die Ärzte Zeitung. Diese Applikation soll nicht nur den systolischen Blutdruck im Durchschnitt um 11 mmHg senken, sondern auch das Körpergewicht innerhalb von drei Monaten um 4,14 Prozent reduzieren. Die Anwendung erhielt als erste DiGA eine Zulassung für eine duale Wirkweise, die sowohl Blutdruck- als auch Gewichtsmanagement adressiert. Fachkräfte aus der Pflege, Angehörige von Pflegebedürftigen und Führungskräfte von Pflegeeinrichtungen könnten von dieser neuartigen therapeutischen Option profitieren, um die Gesundheitsversorgung älterer Menschen zu optimieren. Die Einführung dieser digitalen Lösung könnte zudem für Lieferanten und Dienstleister, die Gesundheitslösungen anbieten, von Interesse sein, da es neue Behandlungsmöglichkeiten eröffnet und das Potential digitaler Gesundheitsstrategien unterstreicht.
"Kostenfreie Erstkopie von Behandlungsunterlagen jetzt gesetzlich garantiert"
Patienten in Deutschland haben nun einen gesetzlichen Anspruch auf eine kostenfreie Erstkopie ihrer Behandlungsunterlagen.
Patienten in Deutschland haben nun einen gesetzlichen Anspruch auf eine kostenfreie Erstkopie ihrer Behandlungsunterlagen.
Seit Inkrafttreten der europäischen Datenschutzgrundverordnung haben Patienten in Deutschland nun einen verankerten Anspruch im bürgerlichen Gesetzbuch auf eine kostenfreie Erstkopie ihrer Behandlungsunterlagen. Dies gilt, auch wenn das bestehende Berufsrecht teilweise widersprüchlich ist, berichtet die "Ärzte Zeitung".
Bundestag beschließt kostenfreie Erstkopie der Behandlungsakte im BGB
Der Bundestag hat beschlossen, dass die kostenfreie Erstkopie der Behandlungsakte nun im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert wird.
Der Bundestag hat beschlossen, dass die kostenfreie Erstkopie der Behandlungsakte nun im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert wird.
Mehr als zwei Jahre nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) hat der Bundestag das Gesetz zur kostenfreien Erstkopie der Behandlungsakte im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert. Seit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) besteht Anspruch auf eine unentgeltliche Abschrift der Patientenunterlagen, den Praxen bisher häufig ignorierten. Trotz wiederholter Hinweise der Landesdatenschutzbeauftragten hatten nur wenige Landesärztekammern ihre Berufsordnungen angepasst. Mit der Neufassung des Paragrafen 630g BGB, die nicht zustimmungspflichtig ist und im Frühling in Kraft treten könnte, wird insbesondere die erste Abschrift der "Behandlungsakte" kostenfrei. Weitere Kopien dürfen analog der Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz-Kostensätze berechnet werden – 0,50 Euro für die ersten 50 Seiten. Insbesondere bei Verdacht auf Behandlungsfehler fordern Patienten Abschriften, was eine Entlastung von etwa 344.000 Euro jährlich für Bürger bringt. (Quelle: aerztezeitung.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
16.01.2026
AOK fordert im Pharmadialog Maßnahmen gegen hohe Medikamentenpreise
AOK fordert im Pharmadialog neue Maßnahmen zur Kostendämpfung bei teuren Medikamenten und Impfstoffen, um steigende Gesundheitsausgaben zu bremsen.
AOK fordert im Pharmadialog neue Maßnahmen zur Kostendämpfung bei teuren Medikamenten und Impfstoffen, um steigende Gesundheitsausgaben zu bremsen.
Der AOK-Bundesverband hat zum Pharmadialog eine umfassende Forderungsliste zur Kostendämpfung bei Medikamenten und Impfstoffen vorgestellt. Angesichts "extrem hoher Preise" fordert der Verband neue Sparwerkzeuge, um die Ausgaben zu senken. Dies berichtet die Ärzte Zeitung.(pkt).
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
15.01.2026
Deutsche Arbeitgeber begrüßen Warkens Reformen im Gesundheitswesen
Deutsche Arbeitgeber und Verbände unterstützen Gesundheitsreformen von Ministerin Warken, während Ärzte und Pflegevertreter auf Herausforderungen hinweisen.
Deutsche Arbeitgeber und Verbände unterstützen Gesundheitsreformen von Ministerin Warken, während Ärzte und Pflegevertreter auf Herausforderungen hinweisen.
In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung begrüßen deutsche Arbeitgeber und Verbände weitgehend die Reformvorhaben von Gesundheitsministerin Nina Warken. Steffen Kampeter von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände betonte die Notwendigkeit von Strukturreformen, wie die Einführung eines Primärarztsystems und die Reformierung der Finanzierung von Pflegebudgets. Die Ministerin plant zudem eine Überprüfung der Pflegekostenweitergabe von Kliniken an Krankenkassen. Die Ärzteverbände, einschließlich der Haus- und Fachärzte, unterstützen Warkens Initiativen, wobei sie jedoch auf die Herausforderung der Patientensteuerung hinweisen. Der Deutsche Pflegerat und die Kassenärztliche Bundesvereinigung äußern ebenfalls Unterstützung, jedoch auch Bedenken bezüglich der potenziellen Missbrauchsgefahr im Pflegebudget und der Herausforderungen bei der Kosteneinsparung. Die vorgeschlagenen Reformen zielen darauf ab, eine effizientere und finanziell tragfähige Gesundheits- und Pflegestruktur zu etablieren.
Ein Drittel der Arztpraxen plant Wechsel des Verwaltungssystems
Ein Drittel der Arztpraxen plant den Wechsel des Verwaltungssystems wegen Schwierigkeiten mit der Gesundheitskarte und dem elektronischen Rezept.
Ein Drittel der Arztpraxen plant den Wechsel des Verwaltungssystems wegen Schwierigkeiten mit der Gesundheitskarte und dem elektronischen Rezept.
Ein Drittel der Arztpraxen und Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) zeigt sich unzufrieden mit ihrem aktuellen Praxisverwaltungssystem (PVS) und beabsichtigt einen Wechsel, wie eine Umfrage des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung ergab. Hauptursachen für die Unzufriedenheit sind Schwierigkeiten beim Auslesen der elektronischen Gesundheitskarte und beim Erstellen des elektronischen Rezepts. Diese Probleme beeinträchtigen den Praxisalltag erheblich. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.