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Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
03.08.2026
Thüringen: Impfungen jetzt auch im Gesundheitsamt für alle möglich
In Thüringen bietet das Gesundheitsamt nun Impfungen an, um impfwilligen Personen ohne festen Hausarzt den Zugang zu erleichtern und Impflücken zu schließen.
In Thüringen bietet das Gesundheitsamt nun Impfungen an, um impfwilligen Personen ohne festen Hausarzt den Zugang zu erleichtern und Impflücken zu schließen.
In Thüringen sind Schutzimpfungen nun auch im Gesundheitsamt möglich. Besonders Menschen, die keinen festen Hausarzt haben, können von diesem neuen Impfangebot des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) profitieren. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen dabei die Sachkosten. Dies erleichtert den Zugang zu wichtigen Impfungen und könnte dazu beitragen, Impflücken zu schließen. Die Initiative stellt ein niedrigschwelliges Angebot dar, um den Zugang zur Gesundheitsversorgung insbesondere für vulnerable Gruppen zu verbessern. (Quelle: aerztezeitung.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
03.08.2026
SoVD fordert stärkere Einbindung nichtärztlicher Leistungen in Versorgung
Der SoVD fordert, nichtärztliche Leistungen stärker in die Primärversorgung einzubinden und gegen verpflichtende Einschreibesysteme und digitale Entscheidungen vorzugehen.
Der SoVD fordert, nichtärztliche Leistungen stärker in die Primärversorgung einzubinden und gegen verpflichtende Einschreibesysteme und digitale Entscheidungen vorzugehen.
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat sich für eine stärkere Einbindung nichtärztlicher Angebote in der Primärversorgung ausgesprochen. In einem aktuellen Papier fordert der Verband die Unterstützung von Praxisgründungen und -übernahmen in unterversorgten Regionen, um die Zugangsmöglichkeiten zur hausärztlichen Versorgung zu erweitern. Gleichzeitig spricht sich der SoVD gegen verpflichtende Einschreibesysteme und Einschränkungen der freien Arztwahl aus, wie auch gegen die alleinige Verlagerung medizinischer Entscheidungen auf digitale Systeme. Das Dokument plädiert zudem für eine enge interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen ärztlichen und nichtärztlichen sowie pflegerischen und therapeutischen Berufen. Ein standardisiertes Ersteinschätzungsverfahren, das in leicht zugänglichen Anlaufstellen von interprofessionellen Primärversorgungsteams durchgeführt werden soll, wird ebenfalls vorgeschlagen. Der Einsatz ähnlicher Systeme wurde bereits vom Gemeinsamen Bundesausschuss empfohlen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Neue EAU-Leitlinie: Präzisere Klassifikation von Harnwegsinfektionen
Die EAU führt eine neue Klassifikation für Harnwegsinfektionen ein, die zwischen lokalisierten und systemischen Infektionen unterscheidet und die Behandlung präzisiert.
Die EAU führt eine neue Klassifikation für Harnwegsinfektionen ein, die zwischen lokalisierten und systemischen Infektionen unterscheidet und die Behandlung präzisiert.
Die bisher gängige Klassifikation in unkomplizierte und komplizierte Harnwegsinfektionen gehört der Vergangenheit an. Die European Association of Urology hat in ihrer Leitlinie 2026 eine neue, alltagstaugliche Klassifikation etabliert. Fortan wird zwischen lokalisierten und systemischen Infektionen unterschieden. Diese neue Einteilung soll die klinische Handhabung vereinfachen und präzisieren, betont die EAU in ihrer Veröffentlichung. Die Unterscheidung legt den Fokus darauf, ob die Infektion auf die Blase und Harnwege beschränkt bleibt oder systemisch den gesamten Organismus betrifft. Dies könnte entscheidend für die zielgerichtete Therapie und Diagnostik sein. Die genaue Differenzierung und Anwendung dieser Klassifikationen wird in der aktualisierten Leitlinie näher erläutert. Interessenten aus der medizinischen Fachwelt können weiterführende Details nach einer Anmeldung auf der Webseite der 'Ärzte Zeitung' einsehen.
Der CDU-Wirtschaftsrat warnt: Bürokratie bremst den Bau und die Modernisierung von Pflegeeinrichtungen und gefährdet so die Zukunft der Pflegeinfrastruktur.
Der CDU-Wirtschaftsrat warnt: Bürokratie bremst den Bau und die Modernisierung von Pflegeeinrichtungen und gefährdet so die Zukunft der Pflegeinfrastruktur.
Der Wirtschaftsrat der CDU äußert ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Zukunft der Pflegeinfrastruktur. Der Bau, die Erhaltung und Modernisierung von Pflegeimmobilien seien entscheidend für die Aufrechterhaltung der pflegerischen Versorgung, so der Wirtschaftsrat. Doch bürokratische Eingriffe behinderten die Träger erheblich. Es bedarf eines Umdenkens an vielen Stellen, um die Effizienz im Pflegebereich zu steigern und eine nachhaltige Versorgung sicherzustellen. Dies berichtete die "Ärzte Zeitung".
Hitzewelle in Deutschland: Rekordtemperaturen und tausende Tote
Rekordhitze in Deutschland: Temperaturen über 40 Grad und fast 10.000 Tote, vor allem ältere Menschen betroffen.
Rekordhitze in Deutschland: Temperaturen über 40 Grad und fast 10.000 Tote, vor allem ältere Menschen betroffen.
Die anhaltende Hitzewelle hat in Deutschland neue Temperaturrekorde hervorgebracht. Am Donnerstag wurde in mehreren Bundesländern die 40-Grad-Marke überschritten. Der Deutsche Wetterdienst meldete mit 40,5 Grad in Bernburg an der Saale in Sachsen-Anhalt den höchsten vorläufigen Wert. Auch in Kitzingen (Bayern) und Ohlsbach (Baden-Württemberg) wurden jeweils über 40 Grad gemessen. Ebenso erreichten Frankfurt am Main und Bad Nauheim (Hessen) sowie Rheinfelden in Baden-Württemberg die 40-Grad-Marke. Diese extremen Temperaturen führten zu neuen Hitzerekorden für den Juli in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Bayern, wobei es sich noch um vorläufige Werte handelt. Interessanterweise blieb der bundesweite Rekord bei 41,8 Grad, gemessen vor wenigen Wochen in Möckern-Drewitz, unangetastet. Diese Hitzewelle hat laut Schätzungen des Robert Koch-Instituts bereits fast 10.000 Menschen das Leben gekostet, wobei ältere Menschen am stärksten betroffen sind. (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Ostdeutsche Ministerpräsidenten fordern Änderungen am Pflegeneuordnungsgesetz
Ostdeutsche Ministerpräsidenten kritisieren das Pflegeneuordnungsgesetz und fordern Anpassungen, um steigende Eigenanteile in Regionen mit niedrigen Alterseinkommen zu verhindern.
Ostdeutsche Ministerpräsidenten kritisieren das Pflegeneuordnungsgesetz und fordern Anpassungen, um steigende Eigenanteile in Regionen mit niedrigen Alterseinkommen zu verhindern.
Die Ministerpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Michael Kretschmer, Sven Schulze und Mario Voigt, lehnen den aktuellen Entwurf für das Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) ab. Sie fordern erhebliche Anpassungen, insbesondere bezüglich der Streckung der Entlastungszuschläge bei pflegebedingten Eigenanteilen (EEE). Diese Maßnahme würde die Eigenanteile dort erhöhen, wo die Alterseinkommen besonders niedrig sind, was dazu führt, dass diese Eigenanteile in Sachsen-Anhalt bereits 2.891 Euro betragen und somit die durchschnittliche Altersrente in den ostdeutschen Bundesländern übersteigen. Die Regierungschefs kritisieren, dass die Reform bestehende Probleme nicht löse, sondern lediglich verschiebe. Sie plädieren für eine Regelung, die die individuelle Leistungsfähigkeit bei der Berechnung der pflegebedingten Eigenanteile berücksichtigt, damit Pflegebedürftigkeit nicht in die Sozialhilfe führt. Zudem fordern sie, versicherungsfremde Leistungen aus Steuermitteln zu finanzieren. (Quelle: aerztezeitung.de)
Hitzewellen und Waldbrandrauch erhöhen Sterblichkeit bei Herzkranken
Hitzewellen und Waldbrandrauch steigern die Sterblichkeit bei Herzkranken, wie aktuelle Fälle in Frankreich und Spanien zeigen – dringender Handlungsbedarf!
Hitzewellen und Waldbrandrauch steigern die Sterblichkeit bei Herzkranken, wie aktuelle Fälle in Frankreich und Spanien zeigen – dringender Handlungsbedarf!
Treffen Hitzewellen auf massive durch Landschaftsbrände verursachte Luftverschmutzung, wie es kürzlich in Frankreich und Spanien der Fall war, zeigt sich ein deutlicher Anstieg der kardiovaskulären Sterblichkeit. Laut einem Bericht auf aerztezeitung.de hat dieser Effekt erhebliche Auswirkungen bei bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Besonders betroffen sind Risikogruppen, die ohnehin unter Herz-Kreislauf-Problemen leiden. Diese Art von Umweltbelastung verdeutlicht erneut die Gefahren der Klimaerwärmung für die menschliche Gesundheit und die Notwendigkeit, Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen zu ergreifen, um die öffentliche Gesundheit zu schützen.
Hitze in Deutschland: Rekorde und Gesundheitsrisiken für Senioren
Deutschland erlebt extreme Hitze mit Rekordtemperaturen bis 40,5 Grad, die besonders Senioren gefährdet und fast 10.000 Todesfälle verursacht hat.
Deutschland erlebt extreme Hitze mit Rekordtemperaturen bis 40,5 Grad, die besonders Senioren gefährdet und fast 10.000 Todesfälle verursacht hat.
Die Deutschen versuchen, ihre Wohnungen mit Rettungsdecken, die mit Aluminium beschichtet sind, notdürftig vor der Hitze zu schützen, so wie hier in Köln. Die 40-Grad-Marke ist an mehreren Orten in Deutschland geknackt worden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldete 40,5 Grad aus Bernburg, Sachsen-Anhalt, sowie 40,4 Grad in Bayern und 40,2 Grad in Baden-Württemberg. Dies stellt lokale Hitzerekorde für den Juli dar, wobei der bundesweite Rekord von 41,8 Grad nicht gebrochen wurde. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Ein Bericht des Robert Koch-Instituts deutet darauf hin, dass hohe Temperaturen in Deutschland dieses Jahr bereits fast 10.000 Todesfälle verursacht haben, mit besonders schwerwiegenden Auswirkungen auf ältere Menschen.
DGP-Kongress: Neue Erkenntnisse zur Behandlung der akuten Lungenembolie
Beim DGP-Kongress diskutierten Experten neue Ansätze zur Antikoagulation und Behandlung der akuten Lungenembolie, mit Fokus auf Reperfusion und Patientenbetreuung.
Beim DGP-Kongress diskutierten Experten neue Ansätze zur Antikoagulation und Behandlung der akuten Lungenembolie, mit Fokus auf Reperfusion und Patientenbetreuung.
Beim DGP-Kongress wurden wesentliche Fragen zur Behandlung der akuten Lungenembolie diskutiert. Schwerpunkt war die Entscheidung über die Art der Antikoagulation und die Frage, ob Patienten ambulant betreut oder stationär behandelt werden sollten. Ebenso stand die Frage im Raum, wann eine Reperfusion notwendig ist. Ein weiteres Thema war die Handhabung der persistierenden Dyspnoe nach überstandener Lungenembolie. Diese Fragen wurden von Experten beim Kongress erörtert und lieferten wichtige Erkenntnisse für die Behandlungspraxis, wie "Ärzte Zeitung" berichtet.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
31.07.2026
Schmerzerkennung bei Demenz: Experten raten zu nonverbaler Beobachtung
Experten empfehlen bei Demenz nonverbale Schmerzanzeichen wie Gestik und Mimik zu beachten, um Herausforderungen bei der Schmerzdiagnostik zu meistern.
Experten empfehlen bei Demenz nonverbale Schmerzanzeichen wie Gestik und Mimik zu beachten, um Herausforderungen bei der Schmerzdiagnostik zu meistern.
Die Diagnostik von Schmerzen bei Patienten mit Demenz stellt besondere Herausforderungen dar, da diese oft nicht in der Lage sind, ihre Beschwerden verbal zu kommunizieren. Wie in einem auf Aerztezeitung.de veröffentlichten Interview mit der Psychologin und Schmerzforscherin Miriam Kunz betont wird, sollten bei der Schmerzdiagnostik nicht nur direkte Fragen wie „Haben Sie Schmerzen?“ gestellt, sondern auch nonverbale Hinweise wie Gestik und Mimik aufmerksam beobachtet werden, um Schmerzanzeichen zu identifizieren. Kunz weist darauf hin, dass es typische Fehler gibt, die bei der Schmerzerkennung gemacht werden, und bietet Einblicke in geeignete Ansätze, um diese zu vermeiden.
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