Mit dem Newsfeed von altenpflege.at – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Finanzen und Versicherung
05.09.2025
Bundesgesundheitsministerin erhält 2025 Etat von 19,28 Milliarden Euro
2025 stehen der Bundesgesundheitsministerin 19,28 Milliarden Euro zur Verfügung. Besonders profitieren Krankenkassen und Long-COVID-Versorgung.
2025 stehen der Bundesgesundheitsministerin 19,28 Milliarden Euro zur Verfügung. Besonders profitieren Krankenkassen und Long-COVID-Versorgung.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) kann im Jahr 2025 mit einem Etat von 19,28 Milliarden Euro rechnen, wie die „Ärzte Zeitung“ berichtet. Im Vergleich zum Vorjahr sind das knapp 2,6 Milliarden Euro mehr. Die Beratungen zum Bundeshaushalt 2025 führten zu einer geringen Kürzung um 16,6 Millionen Euro für das Gesundheitsministerium. Die größten Ausgabenposten sind die Abgeltung der Krankenkassenaufwendungen für gesamtgesellschaftliche Aufgaben mit 14,5 Milliarden Euro und ein Darlehen des Bundes an den Gesundheitsfonds über 2,3 Milliarden Euro, das ab 2029 zurückgezahlt werden muss. Zudem wurden die Mittel für die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Long-COVID erheblich aufgestockt und die Forschungsetats leicht erhöht. Auch die Mittel für die Beschaffung von Impfstoffen gegen Sars-Cov-2 wurden auf 427 Millionen Euro erhöht. Ein Darlehen von 500 Millionen Euro ist für die Soziale Pflegeversicherung eingeplant.
Bundesarbeitsgericht kippt Beweiswert des "gelben Scheins" bei Zweifel
Das Bundesarbeitsgericht zweifelt den Beweiswert des "gelben Scheins" an, wenn Arbeitnehmer plötzlich vor oder nach dem Urlaub krankgemeldet sind.
Das Bundesarbeitsgericht zweifelt den Beweiswert des "gelben Scheins" an, wenn Arbeitnehmer plötzlich vor oder nach dem Urlaub krankgemeldet sind.
Arbeitgeber stehen zunehmend vor Herausforderungen, wenn Arbeitnehmer sich rund um ihren Urlaub krankmelden. Der traditionelle "gelbe Schein", der lange Zeit als unantastbares Beweismittel galt, gerät laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) in der Arbeitsrechtsprechung immer stärker unter Beschuss. Dies wird durch ein aktuelles Urteil des Bundesarbeitsgerichts unterstrichen (Az.: 5 AZR 284/24), das den Beweiswert ärztlicher Atteste bei fragwürdigen Begleitumständen in Frage stellt. Dieses Urteil zeigt, dass Arbeitgeber ihre Zweifel an der Gültigkeit von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen durch Beweise untermauern können. So eröffnet sich für Unternehmen ein Weg, den häufig als willkommene Urlaubsverlängerung betrachteten Krankenschein anzufechten. Die Entscheidung könnte weitreichende Konsequenzen für die Beurteilung künftiger Krankmeldungen haben.
Pflege+ als Pflichtversicherung: Sicherung gegen Pflegekostenrisiken
Pflege+ als Pflichtversicherung vermeidet Schwächen privater Pflegezusatzversicherungen und setzt auf Generationengerechtigkeit als treffsichere Absicherung.
Pflege+ als Pflichtversicherung vermeidet Schwächen privater Pflegezusatzversicherungen und setzt auf Generationengerechtigkeit als treffsichere Absicherung.
Das Konzept Pflege+ soll die Schwächen privater Pflegezusatzversicherungen vermeiden und als verpflichtende Kostenversicherung Risiken treffsicher absichern, so ein Gastbeitrag in der Ärzte Zeitung von Professor Dr. Christine Arentz und Professor Dr. Jürgen Wasem. Pflege+ ist einheitlich ausgestaltet und mit Regulierung sowie sozialpolitischen Maßnahmen ergänzt. Es kalkuliert von Beginn an die pflegespezifische Inflation ein und sorgt so für stabilere Beiträge. Breiter Versichertenbestand durch Pflichtmitgliedschaft und Beitragsbegrenzungen für Geringverdiener sollen die Finanzierung sichern. Die Kritik, insbesondere vom BKK Dachverband, hält bei genauerer Betrachtung nicht stand. Das Umlageverfahren der derzeitigen Pflegeversicherung gerät aufgrund des demografischen Wandels an Grenzen. Pflege+ setzt hingegen auf Generationengerechtigkeit, indem jede Kohorte ihre erwarteten Kosten selbst trägt, ohne diese auf Jüngere abzuwälzen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Automatischer Versicherungsschutz für pflegende Angehörige ab Pflegegrad 2
Pflegende Angehörige sind ab Pflegegrad 2 automatisch in Renten-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung versichert, ohne Anmeldung, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
Pflegende Angehörige sind ab Pflegegrad 2 automatisch in Renten-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung versichert, ohne Anmeldung, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
Pflegende Angehörige sind in der Renten-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung abgesichert, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Eine Anmeldung ist nicht nötig, da die Absicherung bei Vorliegen der Voraussetzungen automatisch besteht. Die Kommunen übernehmen die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung, während die Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung von der Pflegekasse des Pflegebedürftigen übernommen werden, vorausgesetzt, der Pflegebedürftige hat mindestens Pflegegrad 2. Wichtig ist, dass die Pflege in häuslicher Umgebung mit mindestens 10 Stunden pro Woche über zwei Tage verteilt erfolgt. Bei der Unfallversicherung tritt der Schutz automatisch mit Aufnahme der Pflegetätigkeit ein und deckt unter anderem Unfälle während der Pflege ab. Für die Rentenversicherung müssen Pflegepersonen einen Fragebogen ausfüllen, um die Beiträge zu sichern. Diese Regelung stammt von der Verbraucherzentrale (verbraucherzentrale.de).
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
04.09.2025
Rekord bei Anerkennung ausländischer Pflege- und Ärzteabschlüsse in DE
Rekordhoch bei Anerkennung ausländischer Abschlüsse: 2024 wurden in Deutschland über 79.000 Anträge positiv beschieden, besonders für Pflegefachkräfte und Ärzte.
Rekordhoch bei Anerkennung ausländischer Abschlüsse: 2024 wurden in Deutschland über 79.000 Anträge positiv beschieden, besonders für Pflegefachkräfte und Ärzte.
In Deutschland wird vermehrt die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse verzeichnet. Laut dem Statistischen Bundesamt wurden im Jahr 2024 über 79.000 Anträge positiv beschieden, was einem Anstieg von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders häufig wurden Abschlüsse von Pflegefachkräften sowie Ärztinnen und Ärzten anerkannt. Seit der Erfassung solcher Anerkennungsverfahren im Jahr 2016 haben sich die Zahlen mehr als verdreifacht. In 2024 erreichte die Zahl der laufenden Anerkennungsverfahren mit 95.500 einen neuen Höchststand. Die meisten positiv beschiedenen Anträge stammten von Personen aus der Türkei und der Ukraine. (Quelle: aerztezeitung.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
04.09.2025
Effektivität der AMNOG-Nutzenbewertung trotz Reformdruck betont
Der vfa lobt die AMNOG-Nutzenbewertung für Einsparungen und Preissenkungen, trotz Reformdrucks und häufiger Ablehnung von Zusatznutzen durch den G-BA.
Der vfa lobt die AMNOG-Nutzenbewertung für Einsparungen und Preissenkungen, trotz Reformdrucks und häufiger Ablehnung von Zusatznutzen durch den G-BA.
Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) betont die Effektivität der frühen Nutzenbewertung im Rahmen des AMNOG-Verfahrens. Sie habe sich bewährt, da es zu steigenden Einsparungen und wiederholten Preissenkungen bei Medikamenten komme. Dennoch wachse der Druck, das Verfahren zu reformieren. Parallel dazu erkennt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in zehn von elf Fällen keinen Zusatznutzen des jeweiligen neuen Wirkstoffs oder eines Wirkstoffs in einem neuen Anwendungsgebiet an, was Aspekte wie die Behandlung von multiplen Myelomen, Dermatitis und COVID-19 betrifft. (Quelle: aerztezeitung.de)
Hitzeperioden belasten die Gesundheit und führen zu mehr Krankschreibungen. Anpassungen am Arbeitsplatz werden daher immer dringlicher, zeigt der TK Gesundheitsreport.
Hitzeperioden belasten die Gesundheit und führen zu mehr Krankschreibungen. Anpassungen am Arbeitsplatz werden daher immer dringlicher, zeigt der TK Gesundheitsreport.
Hitzeperioden sorgen für auffällige Häufungen von Krankschreibungen, wie der am Mittwoch vorgestellte TK Gesundheitsreport zeigt. Laut dem Report der Techniker Krankenkasse, so berichtet die Ärzte Zeitung, drücken hohe Temperaturen nicht nur auf die körperliche, sondern auch auf die psychische Gesundheit. Der Klimawandel und dessen gesundheitliche Auswirkungen werden zunehmend spürbar. Die seelischen Probleme, die durch Hitzewellen hervorgerufen werden, verdeutlichen die Dringlichkeit von Maßnahmen zur Besserung der Umstände. Besonders am Arbeitsplatz werden verstärkte Maßnahmen zur Anpassung an klimatische Herausforderungen immer wichtiger, wie die Quelle weiter ausführt.
Bundeskabinett beschließt SGB VI-Reform für bessere Teilhabe und Bürokratieabbau
Das Bundeskabinett hat die SGB VI-Reform beschlossen, um Teilhabe zu stärken und Bürokratie abzubauen, mit Fokus auf personenzentriertes Fallmanagement.
Das Bundeskabinett hat die SGB VI-Reform beschlossen, um Teilhabe zu stärken und Bürokratie abzubauen, mit Fokus auf personenzentriertes Fallmanagement.
Das Bundeskabinett hat das SGB VI-Anpassungsgesetz beschlossen. Dieses Gesetz zielt darauf ab, die berufliche Teilhabe in der gesetzlichen Rentenversicherung für Personen mit komplexem Unterstützungsbedarf zu verbessern. Ein zentrales Element ist die Einführung eines personenzentrierten Fallmanagements. Zudem soll die Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung für Personen mit ausländischen Berufsqualifikationen, die derzeit in einem Förderprogramm angeboten wird, von der Bundesagentur für Arbeit übernommen werden. Das Gesetz unterstützt außerdem die digitale Transformation sowie den Bürokratieabbau durch vereinfachte Verfahren. Als Teil der Reform wird die Zeitgrenze für kurzfristige Beschäftigungen in der Landwirtschaft von 70 auf 90 Tage erhöht. Diese Maßnahmen fördern eine effektive Sozialverwaltung und sind Teil der Bemühungen zur Modernisierung des Sozialstaates, so das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Neuer Biomarker pTau217 verbessert Alzheimer-Früherkennung deutlich
Neuer Biomarker pTau217 erhöht die Genauigkeit der Alzheimer-Früherkennung auf 90% und verbessert somit entscheidend die Diagnose und frühe Intervention.
Neuer Biomarker pTau217 erhöht die Genauigkeit der Alzheimer-Früherkennung auf 90% und verbessert somit entscheidend die Diagnose und frühe Intervention.
Große Konzentrationen des Biomarkers pTau217 im Blut deuten mit hoher Genauigkeit auf eine Alzheimerpathologie hin. Dies geht aus einer Metaanalyse von 113 Studien hervor, in der die Sensitivität und Spezifität des pTau217-Markers bei 90 Prozent liegt. Andere Tau-Biomarker lieferten im Vergleich deutlich ungenauere Resultate. Diese Erkenntnisse könnten maßgeblich zur Verbesserung der Diagnose von Alzheimer beitragen und die Früherkennung der Krankheit unterstützen. Die Ergebnisse dieser Metaanalyse wurden auf aerztezeitung.de veröffentlicht.
Bundeshaushalt 2025: Kredite statt Zuschüsse für Pflege- und Krankenversicherung
Bundeshaushalt 2025: Kredite statt Zuschüsse für Gesundheits- und Pflegefonds geplant, trotz Kritik der Grünen an der langfristigen Finanzstrategie.
Bundeshaushalt 2025: Kredite statt Zuschüsse für Gesundheits- und Pflegefonds geplant, trotz Kritik der Grünen an der langfristigen Finanzstrategie.
Am Donnerstag wird im Haushaltsausschuss des Bundestags abschließend über den Bundeshaushalt 2025 beraten. Ein zusätzlicher finanzieller Zuschuss für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die Soziale Pflegeversicherung (SPV) ist dabei nicht vorgesehen, wie es aus der „Bereinigungsvorlage“ des Bundesfinanzministeriums hervorgeht, die der „Ärzte Zeitung“ vorliegt. Stattdessen sind Darlehen über 2,3 Milliarden Euro für den Gesundheitsfonds für die Jahre 2025 und 2026 geplant, die ab 2029 zurückgezahlt werden sollen. Die klamme Pflegeversicherung soll einen Kredit von 500 Millionen Euro in diesem Jahr und 1,5 Milliarden Euro 2026 erhalten, während die Rückzahlung eines früheren Darlehens aus dem Jahr 2022 auf 2028 verschoben wird. Dr. Paula Piechotta, Mitglied im Haushaltsausschuss und Berichterstatterin der Grünen, kritisierte, dass das Bundesfinanzministerium damit die Chance verpasst habe, die Sozialversicherungen auf ein solides Fundament zu stellen.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.